Weißt Du, ich kenne das Gefühl natürlich. Und ganz extrem waren die vier Jahre mit dem Mk6, der fast nur in der Werkstatt stand. Trotz einfachster Technik! Ich erinnere mich aber auch viele viele zehntausende von Kilometern mit meinem Silver Spirit (der praktisch eher nie Ärger machte) und den S1, der ebnso Alltagsauto war. Und wenn ich mich rückbesinne, dann weiß ich, dass an jedem neuen Wagen zuerst Kleinigkeiten zu reparieren sind, aber danach, nach einem halben bis dreiviertel Jahr der Spaß ungebrochen sein wird über viele schöne Stunden, Kilometer und Momente, auf die ich nicht verzichten möchte.
Auch ich bin ernsthaft und chronisch krank und es gibt Dinge, die ich nicht mehr kann. Z.B. einen schweren Wagen ohne Servolenkung zu fahren. Aber gerade des Wissens um meine dürftige Gesundheit und meine vielleicht sich nicht ganz so optimitisch stellende Prognose will ich meine verbleibenden Jahre erst recht genießen. Und das geht am besten in einem Rolls oder Bentley (hatte auch andere Marken wie Ferrari, Porsche etc, aber alles nicht vergleichbar). Gib also nicht auf! Natürlich fängt alles erstmal in der Werkstatt an. Aber lieber sich mit der Hydraulik ärgern als sich durch Elektronik in den Wahnsinn treiben zu lassen.
Und solltest Du bis zum nächsten Frühjahr nichts haben, dann kannst Du dann auch sehr gerne meinen T1 zum Selbstkostenpreis bekommen, da ich ja sowieso auf der Suche nach einem 1793 bis 1976er Bentley Corniche Coupé bin. Bis dahin ist der durchrepariert und technisch absolut problemlos.
Also, gib nicht auf! Die Freude und der Spaß überwiegen alles an technischen Herausforderungen bei den Kleinreparaturen!