Autor Thema: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose  (Gelesen 6428 mal)

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Offline SRH4422

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Folgende Situation:
- Fahrzeug liegt hinten bei ausgeschaltetem Motor zu tief => Federn sind ermüdet und müssen erneuert werden
- Wird der Motor angelassen, erfolgt keine Anhebung hinten mehr => Niveauregulierung arbeitet nicht und gleicht den Einfederungszustand nicht mehr aus.

Ich habe nun am Wochenende zum Eingrenzen des Fehlers folgendes untersucht bzw. ausprobiert:

A) Entlüften der RAMs
Dazu habe ich die Hebel zwischen Höheneinstellventil und Fahrwerk an der Fahrwerkseite ausgehangen und das Ventil auf "Anheben" gestellt. Danach habe ich am RAM den Entlüfternippel geöffnet. Es kam eine sehr geringe Menge an Luft und danach ein klarer Strahl Bremsflüssigkeit. Dann Entlüfternippel zu und Ventil auf neutral bzw. "Ablassen".
Dies habe ich am zweiten RAM wiederholt mit gleichem Ergebnis.

B) Manuelle "Aktivierung" des Systems
Ich habe die ausgehangenen Koppelstangen dazu benutzt, die Ventile beide auf "Anheben" zu stellen. Leider blieb das gewünsche Anheben des Hecks aber ohne Erfolg. Es schien so, als ob die RAM's festsitzen würden.

C) "Kontrolle" der Ventile
Ich habe das Ventil hin- und hergeschaltet und dabei den am offenen Entlüfternippel angeschlossenen Schlauch beobachtet. Der Strahl versiegte in neutraler und in der "Ablassen" Stellung. In der "Anheben"-Stellung war er vorhanden (wie schon unter A) beschrieben.

Ich habe dann die Koppelstangen wieder eingehangen und getestet, ob dann Flüssigkeit an den Entlüfternippeln ankommt oder nicht. Es kam keine Flüssigkeit, d.h. dass das Ventil trotz hängenden Hecks immer noch nicht geöffnet hatte.
Darauf habe ich die Koppelstangenlänge gemessen, die Kontermuttern gelöst und versucht, die Länge zu vergrößern. Viel an Länge war da nicht mehr zu holen. Es reichte nicht dazu aus, die Ventile in den "Anheben"-Modus zu bringen. Ich hatte vielmehr das Gefühl, dass die Ventile erst kurz vor dem mechnischen Ende öffneten.

Was ich vergessen habe zu testen war, ob das Solenoid Ventil einen Einfluss hat. All die Versuche fanden bei offenen Türen statt um das System in den fast-mode zu bringen.

Zusammengefasst habe ich die Vermutung, dass
- die Ventile zu spät reagieren
- die RAMs den Wagen nicht anheben können weil sie festsitzen oder der Druck zu gering ist

Ziehe ich da die richtigen Schlüsse? Oder woran kann es liegen, dass beide Ventile so spät reagieren und sich die Kolben in den RAMs nicht bewegen?

Vielleicht hat ja jemand noch eine Idee.... freue mich über Rückmeldungen.

Gruß

Michael
SRH4422 von 10/1968

Offline cferbrecht

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #1 am: Mo.05.Jul 2010/ 13:44:27 »
Ich vermute, dass der Druck zu gering ist – hier hilft nur Messen, angefangen vom Entlüfter des Ventils der Druckspeicherkugel bis nach hinten zum Entlüfter der Niveauregulierung (oder umgekehrt). Dass die Druckzylinder (Rams) festsitzen, glaube ich nicht – den Fall hatten wir jedenfalls noch nicht.

Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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Offline SRH4422

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #2 am: Mo.05.Jul 2010/ 13:56:41 »
Ok, zu niedriger Druck wäre eine Möglichkeit.
Kann ich die Druckspeicher als Fehlerquelle ausschliessen wenn die erst nach mehr als 50 Bremspedaltritten die Kontrollleuchten zu leuchten bringen?

Ist es denn richtig, dass die Höheneinstellventile hinten so spät reagieren?
Es sollte doch eigentlich sofort Druck an den RAMs aufgebaut werden sobald eine messbare Einfederung vorliegt.....

Wenn ich jetzt beim Schreiben so drüber nachdenke, könnte das auch auch wieder ein Problem des Druckes sein...
Angenommen der Druck um Niveauregulierungskreis ist viel zu gering. Dann könnte es sein, dass bei einem teilweise geöffneten Ventil am Entlüfternippel nichts mehr angekommt.
Nur im vollkommen geöffneten Fall reicht der zu geringe Druck aus, um am Entlüfternippel Flüssigkeit austreten zu lassen....
SRH4422 von 10/1968

Offline cferbrecht

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #3 am: Mo.05.Jul 2010/ 14:36:21 »
Kann ich die Druckspeicher als Fehlerquelle ausschliessen wenn die erst nach mehr als 50 Bremspedaltritten die Kontrollleuchten zu leuchten bringen?

Ja, ich denke, dass dort dann genug Druck ist.

Wenn ich jetzt beim Schreiben so drüber nachdenke, könnte das auch auch wieder ein Problem des Druckes sein...
Angenommen der Druck um Niveauregulierungskreis ist viel zu gering. Dann könnte es sein, dass bei einem teilweise geöffneten Ventil am Entlüfternippel nichts mehr angekommt.
Nur im vollkommen geöffneten Fall reicht der zu geringe Druck aus, um am Entlüfternippel Flüssigkeit austreten zu lassen....

Ja, so hatte ich mir das gedacht – wenn der Druck unterwegs reduziert wird (meistens durch ein defektes Umschaltventil), reicht er nicht zum Anheben, und es kommt erst bei ganz geöffnetem Ventil so viel an, dass eine geringe Wirkung spürbar ist.

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Claus F. Erbrecht
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Offline SRH4422

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #4 am: Mo.05.Jul 2010/ 14:53:14 »
...meistens durch ein defektes Umschaltventil...

Was meinen sie mit Umschaltventil? Ist das das Solenoidventil welches zwischen Fast und Slow hin- und herschaltet?
« Letzte Änderung: Mo.05.Jul 2010/ 15:08:55 von RR_SS_Dream »
SRH4422 von 10/1968

Offline cferbrecht

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #5 am: Mo.05.Jul 2010/ 16:28:25 »
Was meinen sie mit Umschaltventil? Ist das das Solenoidventil welches zwischen Fast und Slow hin- und herschaltet?

Genau – das meine ich. Ich versuche immer, deutsche Ausdrücke zu verwenden, wenn das ohne Verrenkungen möglich ist.

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #6 am: Di.06.Jul 2010/ 09:39:38 »
Ich versuche immer, deutsche Ausdrücke zu verwenden, wenn das ohne Verrenkungen möglich ist.

Einverstanden, ab jetzt ist es das Umschaltventil :)

Welche Fehler treten denn in diesem Ventil gerne auf?
Ich höre bei meinem Wagen ein deutlich vernehmbares Klacken sobald eine der Türen geöffnet wird. Das Ventil wird also auf jeden Fall schon mal elektrisch angesprochen und scheint darauf auch mechanisch zu reagieren, da ja irgendwas klackt.
Ohne es weiter überprüft zu haben, habe ich das so interpretiert, dass es ordnungsgemäss beim Öffnen der Türen den Hochdruck zum Höheneinstellventil weiterleitet.

Bevor ich es ausbaue und zerlege könnte ich ja noch mal folgendes machen: Höheneinstellventil auf Position "Anheben", Umschaltventil auf Langsam (Türen zu) => Strahl am Entlüfternippel des RAMs sollte minimal sein.
Dann Tür öffnen und damit das Umschaltventil auf Schnell umstellen => Strahl sollte deutlich kräftiger werden.

Damit wüsste ich, dass das Umschaltventil arbeitet, auch wenn ich dann immer noch nicht weiss, ob es nicht insgesamt durch Verschmutzungen auf einem zu niedrigem Durchflussniveau arbeitet.
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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #7 am: Di.06.Jul 2010/ 10:40:06 »
Was mir dazu einfällt:

Zu wenig Druck hinten könnte an zugequollenen Gummischläuchen liegen, die ja mit der Zeit sowas wie Thrombose kriegen

Und: Das Ventil ist sehr empfindlich für Verschmutzungen, da reicht wohl schon ein Sandkorn drin, um es ausfallen zu lassen. Das war bei mir mal. Nachdem das Teil zerlegt und gereinigt wurde, war alles wieder OK.
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Offline SRH4422

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #8 am: Di.06.Jul 2010/ 11:09:32 »
Hallo Peter!

Wenn ich wohl eine Quelle ausschliessen darf, dann wohl die Schläuche. Die wurden im April vergangenen Jahres gegen Stahlflexschläuche getauscht und bis jetzt habe ich unterm Auto auch nur noch schöne glänzende Metallschläuche im Hochdruckbereich vorgefunden.
Lediglich im Bereich der Rücklaufleitungen gibt es noch Gummi....

Ich denke mal, dass neben der Druckmessung die Reinigung der Innereien diverser Bauteile ansteht.
SRH4422 von 10/1968

Offline cferbrecht

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #9 am: Di.06.Jul 2010/ 11:26:24 »
Der Druck kann im Umschaltventil im Wortsinne auf der Strecke bleiben, aber auch im Reduzierventil (siehe http://www.rrsilvershadow.com/ETechn/Hydr/Hoogtecomps.htm). Ohne Druckmessung stochern Sie hier mit der Stange im Nebel – so ein Manometer bis 250 bar kostet etwa 40 Euro, und ein Adapter ist mit einem Stück Bremsleitung und/oder Bremsschlauch schnell gemacht.

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Offline JimKnopf

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #10 am: Di.06.Jul 2010/ 19:23:16 »
nur noch schöne glänzende Metallschläuche im Hochdruckbereich vorgefunden.
Lediglich im Bereich der Rücklaufleitungen gibt es noch Gummi....

Wenn diese LEitungen bei Dir ganz neu sind, wird dort momentan wohl kein Fehler zu suchen sein. Aber:

Ich warne eindringlich davor, sich hier in falscher Sicherheit zu wiegen! Diese Schläuche sind immer noch aus Gummi, sie werden nur außen durch ein schönes Stahlgeflecht zusammengehalten. Und genau dies wurde mir schon einmal zum Verhängnis:

Bei mir in der Küche ist vor einiger Zeit die Kaltwasserzuleitung geplatzt - es war ebenfalls so ein Stahlflexschlauch. Da jedoch das Stahlgeflecht den Riss weiterhin zusammenhielt, tröpfelte es über Wochen nur, statt einmal eine sogenannte Sauerei zu veranstalten. Das Wasser konnte sich über lange Zeit ins Mauerwerk arbeiten, aus der Küche ins Wohnzimmer unters Parkett kriechen und auch ins Stockwerk darunter vordringen. Das Wasserleck war erst zu entdecken, als schon große Schäden entstanden sind und das Wasser somit letztendlich sichtbar wurde.

In den Hydraulikleitungen ist ein weit höherer Druck - bis zu 170 bar, wenn ich das richtig erinnere, das Stahlgeflecht wird also noch fester sein, als bei den Wasserzuleitungen im Haushalt. Wenn dort Hydrauliköl durch kleine Risse austropft, wird einem das gar nicht so schnell auffallen, weil es eben nicht herausschießt. Und ein einzelner kleiner Tropfen auf dem Garagenboden wird gern übersehen oder abgetan. Nicht jeder hat einen klinisch glatten und hochglanzpolierten Garagenboden, wo jeder Tropfen sofort auffällt. Lange Rede kurzer Sinn: Diese Schläuche quellen auch irgendwann und das definitiv nur noch in eine Richtung - nach innen! Auch sie halten nicht ewig, ich würde auch Stahlflexleitungen im angegebenen Intervall wieder durch neue ersetzen.


Gruß JimKnopf
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Offline DEVLiN

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #11 am: Do.08.Jul 2010/ 23:39:33 »
JimKnopf hat evtl recht. Meine Frage wäre ob ALLE Schläuche getauscht wurden, durch die Öl für die Höhenregulierung fliesst? (beide Richtungen) Ich habe mich damit auch herumgeschlagen, bis ich alle 4 Schläuche getauscht hatte. Hab jetzt grad kein Foto gefunden, aber bei einem 68er sieht das glaube ich eh etwas anders aus als bei meinem 76er. Habe übrigens ganz normale Bremsschläuche anfertigen lassen bis 300 bar, kein Stahlflex. Die 4 haben hier in Ungarn mit passendem Gewinde 20 Euro gekostet :)

Gruß
Levente
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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #12 am: So.11.Jul 2010/ 00:37:05 »
Auch sie halten nicht ewig, ich würde auch Stahlflexleitungen im angegebenen Intervall wieder durch neue ersetzen.

Hallo Lutz!

Vielen Dank für deinen berechtigten Hinweis.

Die 4 haben hier in Ungarn mit passendem Gewinde 20 Euro gekostet :)

Hallo Levente!

Mensch, bei den Preisen müsstest du doch eigentlich einen Handel damit aufmachen. Und für die ein oder andere zeitintensive Arbeit entstehen bei euch sicherlich auch andere Kosten als hier.

Aber zurück zum Thema. Wenn ich mich recht erinnere, sind alle 12 Hochdruckleitungen getauscht worden. Die 13te, die den Hochdruck vom Umschaltventil nach vorne bringt, haben wir wegen Totlegung der vorderen Niveauregulierung nicht mehr ersetzt.
Damit sind also in den Rückläufen also noch alte, vielleicht zugequollene Schläuche... würden die aber in meinem Fall nicht eher dazu führen, dass das Heck immer zu hoch ist, da der Druck aus den RAMs nicht zurück kann?
SRH4422 von 10/1968

Offline DEVLiN

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Re: Hintere Niveauregulierung die x-te... Hilfe bei Fehlerdiagnose
« Antwort #13 am: So.11.Jul 2010/ 13:55:08 »
Naja, also ich müsste dann hier die alten schläuche als Bespiel haben wegen Länge und Gewinde und dann die Postkosten also insgesammt wäre das schon teuerer dann. Weiß garnicht was die Schläuche so kosten.

Also was die hintere RAMs angeht läuft die Bremsflüssigkeit ja über die Zuleitung aus den RAMs zurück in die Höheneinstellungsventile rechts und links über Stahlleitungen zu den links am Subframe angeordneten Bremsschläuchen und dann zum Reservoire. Die Schläuche sind ja neu, wie du sagtest also wirds auch zurücklaufen.

Wie du die Syptome beschreibst hatte ich ja das gleiche Problem. Bei mir hat der Tausch der Flexleitungen im hinteren Bereich geholfen. Wenn das bei dir bereits neu is kann muss es wohl einen anderen Grund haben. Hast du getestet ob das Solenoidventil (Umschaltventil) tatsächlich arbeitet? Ich hatte das Teil zerlegt gesäubert und dann mit 12V anlegen getestet. Es muss klacken wenn die 12V dran sind und man kann mit Druckluft durchblasen. Die Luft wir ohne und mit 12V andere Wege gehen. Das muss funktionieren, sonst wirds garnix mit Niveauregulierung.

Wenn das funktioniert, kann es noch an den Höheneinstellungsvetilen liegen, die können evtl. verstellt sein, das war bei mir auch der Fall. Nach dem Schlauchtausch, ging die eine Seite, die andere aber nicht. Diese Ventile (rechts und links außen am Subframe) müssen dann raus, und korrekt eingestellt werden. (der Hebel kann sich verdrehen, und das Ventil öffnet trotz der Hebelbewegung nicht)

Sollte das auch alles in Ordnung sein, muss man wohl den ankommenden Druck am Solenoidventil messen, wie Herr Erbrecht das vorgeschlagen hat. Wenn da nicht genug Druck ist kann das Problem nur noch beim Druckspeicher (eher weniger wenn die Bremsen ok sind) oder bei den Hydraulikpumpen sein. Andere mögliche Fehlerquellen sind mir persönlich nicht bekannt.

Die Druckregulierer, kann man zerlegen und säubern, aber ich denke eher weniger daß die verstopft sind. Hänge mal ein paar Bilder von den zerlegten Teilen an.

Hoffe das hilft ein wenig, wenn auch nur das Nachdenken anregt :)

Gruß
Levente
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