Rolls-Royce & Bentley-Forum
Rolls-Royce+Bentley-Technik => Silver Shadow, Bentley T-Modelle => Thema gestartet von: MK6 am Mo.18.Jul 2011/ 11:08:51
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Moin,
vorab: Nachdem ich die letzten vier Jahre ab und an in meinem Mk6 unterwegs war, merke ich nun doch mehr und mehr, dass der eigentlich Spaß an diesen Autos ganz besonders auch mit der Alltagstauglichkeit und der Leichtigkeit des Fahres zusammenhängt, was wir bei dem Mk6 doch ganz erheblich vermissten, aber bei unserem Silver Spirit und dem S1 damals als selbstverständlich erachteten, sodass wir diese beiden seinerzeit auch im Alltag nutzten. Unser neuer T1 ist ebenso ein Wagen, in den man einsteigt und völlig ausgeruht recht flott am Ziel ankommt. Alle Ideen die ich hatte bzgl. Vorkriegswagen vergesse ich jetzt einfach mal, möchte ich die Qualitäten der moderneren Wagen nicht mehr missen. Und sollte der T1 irgendwann mal gehen müssen, dann folgt ein Bentley Corniche FHC.
Die Rückfahrt von Reinhard am Samstagabend gab uns die Gelegenheit bei Regen über die Autbah zu fahren, sodass wir die Chance hatten zu erkennen, was optimiert werden muss. Die Lichtausbeute der Scheinwerfer ist für meinen Geschmack zu gering, und die Kombination nicht zu wissen wie das Gebläse angeht mitsamt beschlagener Scheiben als auch schmierender Scheibenwischer bedarf ebenfalls einer Verbesserung. Wie auch immer, wir fühlten uns trotz dieser Umstände in dem Wagen sicher und gut aufgehoben, währenddessen die gleihce Fahrt mit dme Mk6 bedeutet hätte, die Autobahnzu verlassen und Landstraße zu fahren.
Als wir bei Reinhadr am Abend losfuhren, flackerte nach dem der Motor gestartet war ganz kurz das Lämpchen "partial Brake Failure" auf sowie die Lampe "Circuit 2". Das insg. zwei Mal und beide Male nur für höchstens 1 Sekunde. Im Anschluss war das nicht mehr zu sehen.
Gestern Mittag fuhr ich kurz zur Apotheke und nahm den Bentley. Außer dass die Lämpchen ale leuchten wenn ich startet (also so, wie es sein muss) keine Auffälligkeiten. Auch nicht beim Bremsen etc. Ich fuhr ca. 10 Km runter ins Tal, wo ich im Ort den Wagen abstellte. Nachdem ich 20 Minuten später zurück am Wagen war und ihn gestartet hatte, leuchteten wie der beim Drücken auf die Bremse (im Stand unmittelbar nach dem Starten und bei Leerlaufdrehzahl) die beiden o.g. Lampen auf. Das jedes Mal, wenn ich aufs Pedal drückte, isng. ca 3 Mal. Als ich losrollte, und etwas mehr Gas gab, war das plötzlich weg und und auf der gesamten Fahrt zurück nach Hause gab es keine Auffälligkeiten. Jetzt weiß ich ja nun, dass mein Händler zwar vorne die Stickstoffkugeln getaushct hatte, jeeoch nicht hinten. Und da das Heck bereitrs nach 15 - 30 Standzeite seine Höhe komplett verliet, vermute ich, dass es die hintere Kugel sein könnte, die leer ist?? Any idea??? In jedem Falle werde ich die Kiste natürlich weg bringen, wäre aber natürlich froh, wenn ich der Werkstatt einen klanren Auftrag geben könnte, statt anschließend wieder mit einer viel zu hohen Rechnung konfrontiert zu sein... Man weiß ja nie....
Das aus den Videos bekannte Klappern ist übrigens weg, seit dem ich etwas Öl nachgefüllt hatte. Wie ich nun einer Teilerechung entnommen, habe, hatte die Werkstatt in KöWi zwar dne Ölfilter gewechselt, nicht jedoch das Öl nachgefüllt. Samstagnacht klapperte es ganz kurz vor der Garage im Leerlauf als wir eintrafen, verschwand aber sofort wieder als ich Gas gab. Kennt das jemand??
Viele Grüße
Jürgen
PS: Macht schon mächtig Spaß, dieses Auto bzw die Shadow-Modellreihe :-)
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Ja, das wird wohl der hintere Druckspeicher oder das dazu gehörende Ventil sein. Da man nicht genaus weiß, was es ist, empfehle ich immer, beides zu tauschen - der Arbeitsaufwand ist der gleiche und zusammen mit Bremsflüssigkeit usw. zu hoch, um aus Sparsamkeit zu experimentieren.
Das Klappern kann auch von der hinteren Bremspumpe kommen - die klappert, solange sie keinen vollen Betriebsdruck hat, und bei einem defekten Druckspeicher muss sie sich nach jedem Bremsen erstmal wieder hocharbeiten.
Ölfilter getauscht, ohne das Öl zu wechseln??? Kann ich mir kaum vorstellen... Welches Öl ist denn drin?
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
www.bentleyteile.de
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Claus, ja, tatsächlich, um das was abzudichten haben die den Filter getauscht, aber weder neues 20W50 eingefüllt, noch das durch den Filterwechsel verlustiggegangene Öl nachgefüllt. Als Sebastian hier war und die Kerzen wechselte, füllten wir einen halben bis dreiviertel Liter auf. Die sind da bei der Firma Auto T. ohnehin etwas lässig geworden; nach dem Wechsel der ZKD am Mk6 erfuhr ich dann beim Bezahlen der Rechnung (da fiel es mir ja sofort auf da die Position ja fehlte) , dass die das Motoröl nicht gewechselt hatten, da "es ja noch ganz gut aussehen" würde... ::)
Bzgl Druckkugel/Ventil und Mangel an Werkstatt hier vor Ort. Wenn ich die Kiste zu Dir bringen lasse (per Transporter), zu welchem Preis würdest Du den Job erledigen?
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Jürgen, liegt hier nicht irgendwie bei Dir ein (technisches) Mißverständnis vor?
Du sagst, vorne seien die Druckspeicherkugeln (Plural!) getauscht worden. Was die Kontrollampen angeht, sollten daher die Druckspeicher als Übeltäter ausscheiden - es sei denn, sie wurden zu wenig befüllt oder falsch behandelt (sind unten undicht), und es ist (schon wieder) zu wenig Stickstoff drin. Oder hast Du nur versehentlich von den Druckspeicherkugeln im Plural gesprochen?
Es gibt jedenfalls - anders als bei den SZ-Fahrzeugen - hinten keine Druckspeicher. Beide sind vorne, und nur vorne.
Wenn also beide Druckspeicherkugeln neu sind, müßte es eigentlich das Regelventil am hinteren Druckspeicher sein. Und da kommt für denjenigen, der damit in die Werkstatt geht, das, was Herr Erbrecht sagte: Der Aufwand für Aus- und Einbau ist so groß, daß man besser die kompletten Einheiten überholen läßt, also Speicher und Ventile. Und da man an das hintere Ventil ernsthaft nur rankommt, wenn man das vordere raus hat, ist in einer Werkstatt sinnvollerweise immer die Überholung beider Einheiten angesagt.
Also, wenn Du wirklich gemeint hast, was Du da geschrieben hast, dürften es die Druckspeicher nicht sein.
Gruß - Udo
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Ich habe den Plural "Kugeln" für einen Lapsus Linguae gehalten und bin davon ausgegangen, dass nur die vordere Kugel getauscht wurde. Falls die hintere Kugel doch schon neu ist, kann man die in meiner Rechnung weglassen.
Ich denke, es wird nicht mehr als 620,00€ inkl. kosten (170,00 die Kugel, 150,00 das Ventil, zwei Liter RR363 zu je 24,95 und max. drei Stunden Arbeit zu je 59,00, dazu die MWST) - falls nicht irgendwo ein Schlauch kaputtgeht, ein Entlüfter abreißt oder eine Leitung beim Abschrauben bricht.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
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Hallo Udo,
zuerst Sorry für das schlampige Schreiben. Zwischen Tür und Angel kommt es dann eben vor, dass man neben vielen kleinen und großen und teils unverzeilichen Fehlern auch inhaltlich schlampt.
Also, als ich den T1 bei Brabo abholte, wurde mir dort gesagt, dass die vordere aber nicht die hintere Kugel getauscht wurde. So war da für mich zu verstehen aus dem Munde eines Niederländers, der mal Deutsch mal Englisch mit mir spricht. Sparen muss ich da auf gar keinen Fall, sodass wenn es die Kugel ist/sind, dann sollen gerne auch beide getauscht werden.
Symptome bisher waren:
-Heck verliert innerhalb 30 Minuten seine Höhe im Stand
-Beide Warnleuchten ("Partial Brake Failure" und "Circuit 2") im Leerlauf und nur sporadisch
-Bremswirkung war vollständig vorhanden, bzw ein Unterschied "Vorher-Nachher" war nicht festzustellen.
Da ich nur eine Ahnung habe, wie das System funktioniert, jedoch keinerlei echtes Wissen, halte ich mich selbst besser vollständig ruhig was eine erste Fern-Diagnose angeht.
Viele Grüße
Jürgen
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Kommt also tatsächlich hin mit der Diagnose Kugel und Ventil ?
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Kommt also tatsächlich hin mit der Diagnose Kugel und Ventil ?
Genau so ist es...
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
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Na prima. Dann gucken wir jetzt mal, wann ich die olle Schleuder zu Dir bringen lassen kann.
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Nachdem ich auch am gestrigen Samstag statt in der (hinter Wolken) verhüllten Sonne im Büro saß und heute so allerlei andere zauberhafte Dinge am Bein hatte, konnte ich heute so gg 20:30 Uhr dennoch wenigstens 20 Km mit dem T1 fahren. Zuerst aber war die Batterie ein paar stunden zu laden, da diese seit dem Wochenende bei Reinhard offenbar keinen höheren Pflichten mehr gegenüberstand und sich sodann darauf reduzierte, Lämpchen zum Leuchten zu bringen und -zum Glück- den Kofferaumdeckel zu öffnen. Nach vier Stunden aber sprang er tapfer an und es machte wirklich Spaß an einem hier lauen Sommerabend mit offenem Fenster und den Beatles über langgezogene Straßen längs der Felder zu gleiten. Herrlich war's!! Das einzige was noch fehlte war vielleicht Klaus' grünes Bentley Corniche Coupé im Rückspiegel und ein Biergarten als Ziel - holen wir alles nach, lieber Klaus!
Zum alten Problem aber: Ich starte den Wagen im Choke, er sprang sofort an und ALLE Lampen leuchteten, sodass deren Funktion nachgewiesen ist. Sie erloschen auch alle sofort. Ich fuhr etwa 20 Km. Nach Rückkehr drehte ich den Schlüssel (Motor war natürlich aus) ganz nach links und pumpte das Pedal etwa 40 Mal. Da keine Warnlampe anging, kam mir die Erleuchtung, dass ich auf Zündung schalte müsste. Tat ich auch. Und siehe da "Circuit 1" und "Partial Brake Failure" leuchtete sofort auf. Die Lampe für den "Circuit 2" blieb aus. Ich startete nochmals zwei, drei Mal und schaltete jedes mal wieder aus und wiederholte die Prozedur. Jedes Mal nach 18 - höchstens 20 Mal pumpen ging Circuit 1 an und ich spürte auch analog den Druckabfall im Pedal ganz leicht. Circuit 2 habe ich nicht weiter herausgefordert, da es beim ersten Versuch schon nach 38 Mal Pumpen nicht anging.
Warum also flackerte an dem Abend bei Reinhard und an dem Tag danach nach Starten vor der Weiterfahrt zurück nach hause jeweils ganz kurz Cicuit 2 auf? Es war andem Abend sehr nass und wir fuhren zum ersten Mal zu dritt kurz zuvor. Das ist der einzige Unterschied zu heute. Ich denke, was immer sein mag, ich solle das nicht auf die leichte Schulter nehmen und klären. Ich würde den Wagen zwar wirklich sehr sehr sehr gerne Mal zu Claus Erbrecht bringen, aber da Swen auf dem Weg zurück vom Forumtreffen bei Carl hier bei uns vorbeikommt, kann ich ein paar hundert Ocken für den Abschlepper sparen (nicht das das Auto nicht fährt, an der Zeit mangelt es!) , und ihn das System fachmännisch prüfen lassen; zumal, und das finde ich ebenso einfach nur toll und spricht Bände über dieses Forum Heiner die Möglichkeit hat, auf dem Rückweg aus dem Urlaub den Wagen wieder mitzubringen... (Warum habe ich all die Jahre und jahrezehnte Mitgliedsbeiträge in Clubs bezahlt, wenn dieses Forum einfach alles besser kann??). Lieber Claus Erbrecht, unsere gemeinsame Zeit kommt auch noch; sei nicht böse, wenn ich Dich hier im Forum befragte, aber dieses Angebot nun unmöglich ablehnen kann. OK??
Ach ja, und das machte mich heute fast wahnsinnig: Der zeiger der Tankanzeige flackerte nun in der oberen Hälfte wie von der Tarantel gestochen hin und her.
Schöne Grüße
Jürgen
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Habe gerade gelernt, dass es wohl verschieden große Akkus gibt. Meiner ist eine belgische Erstauslieferung, = kleine, französische Akkus?? Sieh hierzu Udos Hinweis:
http://www.bentley-forum.de/board/index.php?topic=229.msg6999#msg6999
Ach ja, das Heck hängt schon nach einer Stunde am Boden. Bei meinem Silver Spirit dauerte das damals mehrere Tage; allerdings war ich immer dankbar dass es überhaupt so war, denn manchmal hing er plötzlich nur auf einer Seite hinten runter, sodas dieser Ausgleich dann äußerst willkommen war ;)
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Jürgen, schon in einem früheren Beitrag von Dir hatte ich gelesen, daß der Hintern Deines T1 immer schnell unten hängt und bei laufendem Motor dann schnell oben ist. Auf einem Bild, das Carl gemacht hat, als Ihr zum letzten Treffen fuhrt, sah die Standhöhe des Hecks jedenfalls gut aus.
Wenn das Heck hängt, weißt Du, daß der zweite Druckspeicher den Druck nicht lange hält. Es mag genug sein, um gut und sicher zu fahren, aber um das Heck längere Zeit, ohne daß die Pumpen Druck nachliefern, oben zu halten, reicht es eben nicht mehr. Aber das ist nicht sicherheitsrelevant, jedenfalls noch nicht.
Das hängende Heck deutet aber darauf hin, daß die Federn hinten ausgeleiert sind. Denn eigentlich soll die Niveauregulierung nur das unter Belastung stehende Heck anheben. Die richtige Standhöhe haben die Federn zu liefern. Dein Auto braucht also neue Federn - eilt nicht, aber sollte irgendwann gemacht werden. Wenn Dir nämlich die Niveauregulierung mal aufgibt und das Auto ist beladen, dann fährst Du wahrscheinlich ohne Federung, das Auto liegt dann (vielleicht nicht permanent, aber immer wieder) hinten auf den Gummistoppern auf. Übrigens, zwei oder drei Zentimeter kann man mit Unterlegscheiben ausgleichen, dann taugt die Feder noch eine ganze Weile. Aber der Aufwand für den Einbau der Scheiben ist praktisch genauso groß wie für den Tausch, und sooo teuer sind die Federn nicht mehr.
Wenn eine Lampe nach dem Starten kurz flackert, kann das heißen, daß gerade Druck aufgebaut wird und das Licht beim Druckaufbau gerade ausgeht. Wenn es zwischendurch beim Berühren des Bremspedals angeht, dann speichert der Druckspeicher keinen (oder fast keinen) Druck, der vorhandene Druck ist dann lediglich der aktuell von der Pumpe gelieferte - ob nun wegen defektem Speicher oder Ventil. Damit kann man fahren, aber nicht dauerhaft, zumal der zweite Kreis dann ja noch richtig arbeitet. Nach Brest würde ich damit fahren, solange ich wüßte, daß die Pumpe arbeitet und genug Druck liefert.
Das mit den verschieden großen Speichern wird nicht der Grund sein dafür, daß der andere Kreis länger den Druck hält - könnte aber durchaus sein. Eher denke ich, daß der Speicher eben noch nicht so dicht an der Überholung ist. Die Tatsache, daß das Heck nach einer halben Stunden unten ist, zeigt schon, daß es um diesen Speicher auch nicht so besonders gut bestellt ist.
Gruß - Udo
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Hatte das identische Problem bei meinem (R.I.P.).
Udo - wie immer Hut ab vor so viel Sachverstand und Mühe.
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@Silberschatten, wie hast Du dieses problem denn am Ende gelöst?
Udo, ganz ganz herzlichen Dank. ihc bin ja gedanklich noch völlig am (Wieder-)Anfang was das Thema hydraulik angeht und kann es bisher noch nicht so richtig deuten. trotz all der kleinen Probleme die ich einst mit dem Spirit hatte. Umso dankbarer bin ich Dir für Deine aktuelle Hilfe - aber auch für all die vielen vielen vorherigen Beiträge die nicht aus Deiner Feder sondern Deiner Tatstatur stammen und es möglich machen, mehr und mehr in dieses Thema einzutauchen. Das alles ist nicht nur hilfreich sondern längst ein Kompedium des Wissens, das es ungemein erleichtert, sein Auto zu verstehen!
Jürgen
PS: Wo ist eigentlich AL abgeblieben?? Habe ihn seit Dezember nicht mehr gesehen und auch nichts mehr gehört. Hat er etwa tatsächlich den TURBO R verkauft nach all den Kosten und der vielen Arbeit?
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Jürgen, ich habe irgendwann aufgegeben und hatte einfach keine Lust mehr, und beim Lesen hier vergeht mir die gerade erst wieder zaghaft aufkeimende Lust, mir nochmal so eine Kiste zu kaufen. Denn unabhängig vom Zustand - es ist ein hochkomplexes Stück Technik, welches über 30 Jahre alt ist, und so faszinierend aus technischer Sicht so eine Gesamtkonstruktion auch ist, so wenig interessiert mich als eher auf Äußerlichkeiten, Stil, Linie, Eleganz achtender Autoliebhaber das ganze Innenleben. Das, was mich reizt, ist der Mief, das Holz, das knarzende Leder, das bleistiftdünne Lenkrad, das Elefant-auf-Rollschuhen-Fahrgefühl.
Bei mir kam dann dazu, dass ich damals ernsthaft erkrankte und nicht abzusehen war, wie es überhaupt alles weitergehen würde. Ich war mit der Schnitzeljagd ("Die drei ??? und das Hydraulikventil") einfach überfordert, vor allem mental. Als der Wagen dann weg war, war es wie eine echte Befreiung für mich.
Neulich war ich bei Hanwells und habe drei Shadows bestaunt, demnächst fliege ich nochmal rüber und dann geht es zu Ghost, auch bei CFE habe ich dessen reizvollen T1 angeschaut und probegefahren. Ich könnte sofort....aber irgendwie...
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Weißt Du, ich kenne das Gefühl natürlich. Und ganz extrem waren die vier Jahre mit dem Mk6, der fast nur in der Werkstatt stand. Trotz einfachster Technik! Ich erinnere mich aber auch viele viele zehntausende von Kilometern mit meinem Silver Spirit (der praktisch eher nie Ärger machte) und den S1, der ebnso Alltagsauto war. Und wenn ich mich rückbesinne, dann weiß ich, dass an jedem neuen Wagen zuerst Kleinigkeiten zu reparieren sind, aber danach, nach einem halben bis dreiviertel Jahr der Spaß ungebrochen sein wird über viele schöne Stunden, Kilometer und Momente, auf die ich nicht verzichten möchte.
Auch ich bin ernsthaft und chronisch krank und es gibt Dinge, die ich nicht mehr kann. Z.B. einen schweren Wagen ohne Servolenkung zu fahren. Aber gerade des Wissens um meine dürftige Gesundheit und meine vielleicht sich nicht ganz so optimitisch stellende Prognose will ich meine verbleibenden Jahre erst recht genießen. Und das geht am besten in einem Rolls oder Bentley (hatte auch andere Marken wie Ferrari, Porsche etc, aber alles nicht vergleichbar). Gib also nicht auf! Natürlich fängt alles erstmal in der Werkstatt an. Aber lieber sich mit der Hydraulik ärgern als sich durch Elektronik in den Wahnsinn treiben zu lassen.
Und solltest Du bis zum nächsten Frühjahr nichts haben, dann kannst Du dann auch sehr gerne meinen T1 zum Selbstkostenpreis bekommen, da ich ja sowieso auf der Suche nach einem 1793 bis 1976er Bentley Corniche Coupé bin. Bis dahin ist der durchrepariert und technisch absolut problemlos.
Also, gib nicht auf! Die Freude und der Spaß überwiegen alles an technischen Herausforderungen bei den Kleinreparaturen!
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Also, gib nicht auf! Die Freude und der Spaß überwiegen alles an technischen Herausforderungen bei den Kleinreparaturen!
Ja, sag ich mir ja auch täglich. Aber die Befindlichkeit von Silberschatten kann ich sehr genau nachvollziehen. Ständig ist irgendwas, was nervt. Angesichts der komplexen Technik kann ich auch nach 3 Jahren immer noch keine ordentlichen Diagnosen selbst stellen, was gerade unterwegs nervt und abhängig macht. Und das, was ich bislang selber beheben kann, das ist auch sehr übersichtlich. So oft wie mit diesem Auto war ich noch nie in meinem Leben auf Abschleppwagen - und ich habe schon wirklich viel Schrott gefahren. Das nervt.
Und wenn ich z.B. an meinen Jaguar Daimler 2.5V8 denke, da war doch alles ganz anders. Viel simpler, einfacher zu diagnostizieren und meist auch unterwegs selbst behebbar, Teile fast universell und günstig zu bekommen. Und nach der ersten Überholung war praktisch nix mehr - der lief einfach immer. Vielleicht hätte ich ihn behalten sollen, denke ich des öfteren. Oder sollte mir einen Jaguar MK2 Beacham oder Vicarage kaufen ... das Fahrgefühl damit ist nicht so weit weg vom RR und der Ärger und die Kosten auf einem Bruchteil dessen. Oder einen guten Silver Seraph, den man bei BMW warten lassen kann. Tja ...
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Das hängt aber auch von dem Wagen selbst ab, den man da gekauft hat. Weniger Technik als ein Mk6 kann ein Auto kaum haben, einschließlich der VW Käfer, und trotzdem stand der ständig nur und insg. flossen in vier Jahren fast 35TSd Euro in die Kiste. Wohlbemerkt, Kleinreparaturen wie Undichtigkeiten, 'ne kaputte WaPu und verstopfter Kühler und all so ein "Driss" wie der Kölner sagt. Das war einfach Pech. Am Ende aber war alles gemacht und der aktuelle Besitzer hat heute sehr viel Freude damit und fuhr schon einige Tausend Kilometer damit seit Mai. Mit all den anderen RR/B hatte ich nie solche Probleme. Und mit dem aktuellen T1 auch nicht. Es ist lediglich die Wartung die soeben nachzuholen ist. Natürlich an den Punkten die teurer sind als ein paar Liter Öl und die sich der Vorbesitzer hatte wohl zum Schluss noch sparen wollen. So lange die Autos intensiv und viel gefahren werden, gehen sie auch nicht kaputt und sind zuverlässig. Der Rest ist einfach nur etwas Wartung. Bedingung ist natürlich, dass es kein "Montag-Auto" ist, das man da kaufte; aber davon gibt es auch nicht sooo viele bei dieser Marke. Aber, klar nervt es, wenn ständig was ist. Irgendwann sollte man dann einfach aufhören und einen anderen kaufen wenn es zu lästig wird.
Der Silver Spirit ist nur 1x abgeschleppt worden, und das lag nicht am Auto sondern am Besitzer, der zu geizig für Winterreifen war und dann dennoch vom Schnee überrascht wurde. Der S1 wurde nie abgeschleppt. Und beide Wagen waren täglich im Einsatz, über Jahre und mit stets >30K Km p.A.
'KFB' ist mit seinem 73er Corniche auch schon zig Tausend Kilometer gefahren. Und so wie ich ihn verstanden habe, ohne besondere Probleme.
Es geht. Wirklich!
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Gehen geht alles.
Man verändert sich aber auch, ich zumindest. Einerseits bin ich müder geworden, weniger belastbar. Andererseits ist das alles auch nicht (mehr) so wichtig, hatte schon viele nette Autos, weiss wie es ist, hatte es schon. Und daher wäre für mich so eine Fehlersuche einfach völlig reizlos. Es würde mich nerven, egal wie raffiniert die eigentliche Konstruktion dahinter ist.
PS bei Graeme Hunt steht ein wunderbarer T2...
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Zurück zur Technik - also ich würde doch erstmal neue Federn einbauen lassen!
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Mache ich auch, gehört aber auf die Liste mit den Projekten die für den Winter anstehen. Die Akkumulatoren schätze ich aber als sicherheitsrelevant ein, sodass diese umgehend geprüft werden müssen. Solange die Sonne noch scheint will ich so oft es geht fahren, fahren. Im Winter geht es dann richtig ran (auch mal wieder an das Geld ausgeben; da halte ich im Moment bis zum Spätherbst lieber noch etwas die Beine still, damit meine Frau nicht schlechte Laune bekommt wenn direkt die erste Rechnung schon wieder fünftstellig ist. Wenns dann die zweite ist, dann ist das sicher wieder OK ;-) ) , damit die Kiste im nächsten Jahr keinen Ärger macht. Sollte ich bis zum Frühjahr noch immer keine Corniche haben, dann muss ich notgedrungen mit dem T1 noch nach England zur Annual, und auf einer Reise kann ich wirklich keinen flauen Magen, Kopfschmerzen, Angstschweiß (oder sogar Panne) gebrauchen.
Den T2 bei Graeme Hunt kann ich mir gerne für Dich ansehen gehen. Der ist ja direkt um die Ecke von mir. Wohne in Kensington im Gore (Queens Gate). Aber erst in zwei Wochen.
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Wenn Du mal in der Gegend um Bonn bist, schnei sehr gerne mal bei mir rein und fahr ein paar Ründchen mit meinem T1. Das hebt die Geister!
Bist herzlich willkommen bei mir.
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Bzgl T2 - danke, nein, die Bilder sind schon verlockend genug. Bzgl. T1 - sehr gerne!
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Sollte ich bis zum Frühjahr noch immer keine Corniche haben, dann muss ich notgedrungen mit dem T1 noch nach England zur Annual, und auf einer Reise kann ich wirklich keinen flauen Magen, Kopfschmerzen, Angstschweiß (oder sogar Panne) gebrauchen.
Du willst ne Corniche anschaffen? Naja, mit der kannste aber auch das alles haben, was Du nicht gebrauchen kannst ;-)
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Ja, aber ein Coupé soll es sein, und vorallem ein Bentley. Einer von uns beiden muss es ja richtig machen ;D
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Ja, aber ein Coupé soll es sein, und vorallem ein Bentley. Einer von uns beiden muss es ja richtig machen ;D
Dann schaun wir doch einfach mal, wer von uns beiden das sein wird :o
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Quod erat demonstrandum. Aber erstmal finden so 'ne Kiste, als LHD und in erträglicher Farbe.
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Quod erat demonstrandum. Aber erstmal finden so 'ne Kiste, als LHD und in erträglicher Farbe.
Wohl wahr - davon wurden so um die 70 gebaut, oder? Das wird nicht einfach ....
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Der T2 ist schon ein paar Wochen verkauft .
Von den Benni Coupes wurden 112 Coupé vor 1971 gebaut und Corniche 63 bis 1982
Die Cabrios sind bis 1971 41 Stück hergestellt worden und bis 1984 sind 77 Stück zusammengebaut worden.
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Lieber Jürgen,
mach dich wegen der Kontrollampen nicht verrückt. :D Ich hatte bei meinem Shadow eimal wirklich einen Bremsacumulator kaputt >:( und das passierte ganz plötzlich auf der Autobahn, :o das eine Warnleuchte anging und dauerhaft anblieb. Das Auto ließ sich aber für die Weiterfahrt noch normal und sicher bewegen, sprich bremsen. Ich habe dann diesen Acumulator getauscht und es war wieder alles beim alten. Jetzt habe ich seit längerer Zeit folgendes Phänomen: Wenn ich den Wagen auch nach längerer Standzeit kalt starte, gehen beide Bremskontrollleuchten sofort aus. Es passiert aber manchmal, wenn ich das Auto warmgefahren, kurz abstelle und dann wieder starte die linke Bremsleuchte an bleibt und erst bei höherer Motordrehzahl erlischt und dann auch aus bleibt, auch wenn ich öfters bremse. Ich vermute das der Warnleuchtenschalter irgendwie bei Wärme spinnt. ??? Den druck beider Speicher haben wir mal mechanisch nachgemessen und der war OK. Auch braucht es bei abgestelltem Motor mindestens 35 Tritte auf die Bremse, bis eine Leuchte dann angeht.
Vielleicht solltest Du auch erstmal den Druck der Speicher mechanisch messen(lassen), bevor Du den langen Weg zur Reperatur beschreitest.
Beste Grüße,
Sebastian
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Sebastian hat m.E. völlig Recht ! Mach Dich nicht verrückt Jürgen !
Hier ist mein Vorschlag :
Sagging Bums, wie es bei Tee One genannt wird, und Kontrollämpchen Verunsicherung haben ja Einige bei uns hier in der Gegend.
Bevor wir nun alle losrennen und neue Druckspeicherkugeln kaufen, sollten wir doch zuerst mal prüfen, ob das überhaupt notwendig ist.
Also, ein Druckkugel Druck Test Tag ( DDTT ) würde u.U. Gewissheit verschaffen.
Meine Werkstatt in Köln wäre bereit das zu veranstalten, ich muss ihm nur die Anschluss Gewinde nennen, damit er sich einen entsprechenden Adapter basteln kann.
Ich würde allerdings nicht vorschlagen, meine Werkstatt Kugeln üeberholen- oder Neue einbauen zu lassen, dazu sollte man m.E. besser zum Spezialisten fahren
V.G.
Klaus
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Sich nicht von den Lämpchen verrückt machen zu lassen, ist ein netter Rat - der lebensgefährlich sein kann.
Als mein Shadow mir noch recht neu war (das ist rund 20 Jahre her), bin ich damit 200 km zur Werkstatt gefahren, weil die Lämpchen schon nach wenigem Pumpen aufleuchteten, beim Fahren aber leuchteten sie nicht. Unterwegs auf der Autobahn ging die Lampe eines der Kreise an und blieb an. Bei normalem Bremsen merkte ich keinen nennenswerten Unterschied, jedenfalls erinnere ich das so. Bei starkem Bremsen war die Bremswirkung aber deutlich reduziert.
Als ich in der Werkstatt ankam, stand das Auto ein paar Minuten vor der Halle, dann fuhr ich rein in die Halle und auf die Bühne. Um auf die Rampe raufzukommen, mußte ich etwas heftiger Gas geben, damit das Auto über die Steigung kommt, um danach sofort wieder Gas wegzunehmen und zu bremsen, damit das Auto nur langsam auf die und auf der Bühne fährt - nur bremste es nicht mehr! Die zweite Lampe war auch angegangen! Die Bremswirkung war so gering und so unerwartet gering, daß das Auto bis zum Ende der Bühne fuhr, eh ich kapierte, daß ich kaum noch eine Bremswirkung hatte und nur noch auf den dritten - sagen wir mal - Notkreis angewiesen war, vom plötzlich unglaublich langen Pedalleerweg ganz zu schweigen. Zum Glück stand die Bühne wegen der beengten Platzverhältnisse an dieser Stelle der Werkstatt vor einer Wand! - Übrigens, mit einem Shadow II wäre ich tatsächlich vor der Wand gelandet - der hat keinen "Notkreis"!
Ich von meiner Seite kann nur immer wiederholen, daß es verantwortungslos ist, so locker über das Aufleuchten der Warnlampen hinwegzugehen - solange wir von den Warnlampen für die Hydraulikkreise 1 und 2 sprechen. Wer die Funktionweise der Lampen begriffen hat, der weiß: Die Lampen können nur angehen, wenn sie bzw. die Leitungen zu ihnen Masse bekommen, und damit ist es praktisch ausgeschlossen, daß diese Lampen einen Fehlalarm auslösen! Dazu müßte nämlich ein Draht zu dieser Lampe blank liegen und irgendwo Massekontakt bekommen, und das ist, wenn es denn überhaupt vorkommt, so extrem selten, daß man das nicht zu seiner Beruhigung und Rechtfertigung für lockeren Umgang mit aufleuchtenden Warnlämpchen der Hydraulikkreise 1 und 2 heranziehen kann! Ja es ist noch viel gefährlicher: Wenn diese Lämpchen n i c h t angehen, kann der Druck gleichwohl weg sein! Aber sie können nicht angehen, obwohl Druck da ist!
Wenn nach zehnmaligem Pumpen - so wie bei Jürgen ungefähr - der Druck weg ist, dann ist der entsprechende Druckspeicher hin. Alles Drumherumreden hilft da nicht weiter, auch ein Drucktest, der Arbeitszeit kostet und bezahlt werden müßte, bringt keine neue oder andere Erkenntnis, nur nutzlose Kosten.
Eines Tages höre ich auf, gegen die Sorglosigkeit im Umgang mit den Warnlampen der Hydraulikkreise 1 und 2 anzureden. Dann sage ich mir: Macht doch, was Ihr wollt. Ich für mich bin - und rate es jedem an zu sein - übervorsichtig mit der Sorge um Druckverlust, gerade weil die Lämpchen eventuell nicht aufleuchten und doch kein Druck da sein könnte. Umgekehrt geht es nicht, ein Lämpchen leuchtet nicht auf und löst Fehlalarm aus, das geht nicht! Aber weil sich andererseits hinter einem nicht aufleuchtenden Lämpchen gleichwohl Druckverlust verbergen kann, beachte ich immer,
- daß beim Starten alle Lämpchen angehen (das zeigt aber nur an, daß keine Lampe selbst kaputt ist)
- daß gelegentlich solange gepumpt wird, bis die beiden Druckkreislämpchen angehen, damit ich weiß, daß nicht z.B. ein verdreckter Schalter das Angehen verhindert. Das ist für mich eine ganze einfache Art von Lebensversicherung.
Haltet mich für neurotisch, ist mir egal. Ich weiß jedenfalls, wie das System funktioniert und daß eine Lampe nicht "versehentlich" angehen kann. Geht sie an, ist Gefahr im Verzug, oft nicht sofort, aber sie steht bevor. Geht eine Lampe nicht an, heißt das aber noch lange nicht, daß keine Gefahr besteht! Im Gegenteil, es kann bereits Lebensgefahr bestehen! Gerade bei einem alten Shadow mit schlecht gewarteter oder vernachlässigter Hydraulik oder selten (oder nie) gewechselter Bremsflüssigkeit - z.B. weil der Druckschalter klemmt, verdreckt ist oder aus sonst einem Grund (Rost innen drin) keinen Massekontakt mehr herstellen kann! Aber wie schon angedeutet: Macht, was Ihr wollt.
Im übrigen ist der Tausch der Kugeln wirklich keine Spezialistenarbeit. Stickstoff ist billig und kann sogar auf die eingebauten Kugeln aufgefüllt werden - hält vielleicht nicht so lange, weil die Kugel, die den Einfüllanschluß abdichtet, danach eventuell nicht mehr perfekt sitzt, aber eine kleine Undichtigkeit fängt die aufgeschraubte Schutzkappe ab. Lange hinauszögern wird so ein Nachfüllen den Tausch oder die Überholung aber in der Regel nicht.
Um Michael zu imitieren: Angstvolle Grüße
Udo
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Um Michael zu imitieren: Angstvolle Grüße
Nein, Udo,
Michael würde sich die Grüße schenken und nur "Angstvoll" oder "Ängstlich" schreiben. ;)
Geschmeichelt
Michael
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Also, ein Druckkugel Druck Test Tag ( DDTT ) würde u.U. Gewissheit verschaffen.
Meine Werkstatt in Köln wäre bereit das zu veranstalten, ich muss ihm nur die Anschluss Gewinde nennen, damit er sich einen entsprechenden Adapter basteln kann.
Die Idee gefällt mir..... man hätte nicht nur die Werte des eigenen Wagens, sondern auch gleich Vergleichswerte.
Ich würde bei meinem Wagen auch gerne mal vor dem Austausch ein paar Werte kennen....
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@Udo, kann dir nur zustimmen in deinen Ausführungen.
Den Effekt, dass ein Druckschalter nichts mehr meldet, weil er verdreckt ist, hatte ich ja auch schon im ersten Monat nach Übernahme des Wagens. Da konnte ich das Pedal treten wie ich wollte, die Lampe eines Kreises wollte nicht angehen. Da blieb nur noch (das die Lampe selber i.O. war) den Druckschalter zu untersuchen. Der war es dann und nach einer guten Reinigung geht auch das Lämpchen wieder an, wenn der Druck weg ist.
Was ich mit meinem Kommentar vielmehr verband ist der Wunsch, über korrekte und eben nicht mehr korrekte Druckwerte im System mal ein wenig mehr Klarheit zu haben.
Wir hatten ja hier schon mal die Diskussion darüber, welcher Signaldruck (in bar) nun ausreichend ist und welcher eben zu klein oder zu gross ist.
Oder die Frage, wie lange darf es dauern, bis eine entladene Kugel bei Standgas wieder voll gefüllt ist. Denke da z.B. an den Hinweis im Handbuch zum Entlüften, dass bei diesen Arbeiten angeraten wird, die Leerlaufdrehzahl anzuheben, damit von den Pumpen genügend gefördert wird. Darf man z.B. daraus schliessen, dass ein niedertourig laufenden Motor im Leerlauf vielleicht auch mal ein Min und mehr benötigen darf, um die leuchtende Lampe auszubekommen?
Da mal ein paar Werte von funktionierenden oder auch nicht funktionierenden Fahrzeuge zu kennen, könnte bei mancher Fehlersuche helfen... aber vielleicht lohnt sich die Mühe nicht und dient eher der Wissensbefriedigung.
VG
Michael
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Lieber Udo,
ich halte Dich nicht für neurotisch, sondern ich weiss Deine Sachkunde sehr zu schätzen.
Lese alle Deine Kommentare, da sie fundiertes Wissen und Erfahrung widerspiegeln !
SELBSTVERSTÄNDLICH HAST DU UNEINGESCHRÄNKT RECHT bei den Bremsen darf man wirklich keinerlei Kompromisse eingehen.
Bei der Niveau Regulierung sehe ich das zwar nicht ganz so dramatisch, aber da die Systeme ja miteinander in Verbindung stehen.....
Ich bin allerdings auch der Meinung, dass vor einer Reparatur eine ordentliche Diagnose gestellt werden sollte.
( Hatte vor einiger Zeit fast totalen Bremsdruckverlust, nicht wg. defekter Druckspeicher sondern wg. siedender Bremsflüssigkeit / festsitzender Kolben an den hinteren Zangen..)
M.E. ist die Überprüfung des Drucks in den Kugeln kein immenser Aufwand -lasse mich aber auch da gerne eines Besseren belehren- , um einzugrenzen, ob der Hängehintern auf schlappe Federn, verdreckten Ventielen, einer Kombination verschiedener Ursachen....was auch immer, zurückzuführen ist, und, ob wirklich auch eine oder beide Kugel überholt werden müssen.
Also, Kommando zurück :
@ Jürgen NIMM DAS PROBLEM SOFORT IN ANGRIFF
Bei mir ist halt auch die Werkstatt ein grosses Problem.
Die Kugeln überholen oder tauschen zu lassen ist -m.E.- was für Spezialisten, auch wenn Du da anderer Meinung zu sein scheinst, d.h.für mich : rd 400 km entweder nach Norden oder nach Süden, Bahnfahrt, wenigstens eine Woche kein Auto (was Spass macht ), wieder Bahnfahren...........und da bin ich dann auch schon mal geneigt, sowas vor-mir-her-zu-schieben
(um ebenfalls Michael zu kopieren )
-eines Besseren belehrt-
Klaus
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Hallo,
ich habe nie behauptet, das man leichtsinnig sein soll. Brennende Bremskontrolleuchten sind immer mit Vorsicht zu genießen. Ich bin damals mit meinem Wagen, wo sich auf der Autobahn der Accumulator plötzlich verabschiedete, sehr vorsichtig heimgefahren und bei diesm Fahrstiel hat das Auto auch nicht schlechter gebremst als vorher. Ich weiß noch von meinem ersten Shadow, den ich vor fast 20 Jahren noch sehr naiv in England gekauft hatte, das ich bei der ersten Fahrt mit roter Überführungsnummer ganz begeistert von der Bremsleistung war und stolz war, das beide Bremskontrolleuchten aus waren ;D. Als ich dann feststellete, das irgendwelche Spitzbuben nur die Kabelstecker an den Druckschaltern abgezogen hatten ??? und nach Aufstecken der selben, beide Kontrolleuchten lustig brannten und auch nicht dran dachten, auszugehen >:(, hat es mir damals die Tränen in die Augen getrieben :'(. Aber auch dieses Auto bremste für meine Vorstellung damals relativ gut. Jürgen ,ich kann es mir immer noch nicht vorstellen, ich habe Dein Auto vor Kurzem ja noch selber gefahren und es hat ja sogar etwas besser gebremst als meines. Ich glaube auch nicht, das die Leuchten schon nach 10 mal treten bei stehendem Motor angehen. Du sagtest ja Du hättest beim Treten erst gemerkt, das die Zündung nicht eingeschaltet war, vielleicht hast Du da schon 10-20 Mal getreten, die Zündung eingeschaltet und dann, nach weiteren 10 mal ging die Lampe an.
Es geht nur darum, Ruhe zu bewahren. Ich weiß noch, das ich an meinem ersten Shadow Ständig am pflegen und fummeln war und das Auto hatte ständig irgend etwas. Mein jetziger wird längst nicht so befummelt, aber gewissenhaft gepflegt und ist irgendwie zuverlässiger.
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Um mal ganz kurz von gestern zu berichten, da ich abends ein Ründchen zum Biergarten drehte und mich zusammen mit Inge dort mit Klaus traf. Werde dem Pächter übrigens vorschlagen, lieber Klaus, den Laden in Korniche-Klause umzubenennen. Wenn schon, denn schon, oder?!
Also, da war nichts, rein gar nichts an Auffälligkeiten. Keine Lampe (unerwartet) am Leuchten, kein Klappern und voller Druck auf der Bremse. Manchmal habe ich das Gefühl, dass dadurch, dass der Wagen etwas gestanden hatte, erstmal überall Leben neu entstehen muss, zum Beispiel durch viel Bewegung. Selbst Kleinigkeiten, wie die Türschlösser, die zu beginn gar nicht recht wollten oder kleine Schalter die sich Quälten verrichten nun mit jeder weiteren Fahrt ihren Dienst wie vorgesehen. Aber, wie auch immer, ich gehe da kein Risko ein, da bedingt dadurch dass das Heck schon nach einer Stunde hängt klar ist, dass Arbeit ansteht. Aber, wie Sebastian auch schon schrieb, mit Ausnahme des Zwischenfalls an dem besonders nassen Wochenende gibt es keine erkenbaren Probleme - und ich glaube, der Kauf war wirklich äußerst äußerst gut ;D
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Also, die Tatsache, dass das Heck schnell absackt, aber die Lampe für Kreis 2 auch nach 38x mal treten nicht aufleuchtet, deutet auf einen defekten Schalter hin; dazu passt auch, dass die Lampe während der Fahrt mal angegangen ist. Ich würde auf jeden Fall eine Druckprüfung machen lassen; das geht über den Entlüfter-Anschluss am Ventil (3/8", ein Stück alte Bremsleitung oder ein alter Bremsschlauch sollte passen). Das Manometer muss bis 200bar gehen.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
www.bentleyteile.de
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Daß das auf einen defekten Schalter hindeuten soll, verstehe ich nicht und erscheint mir unlogisch, aber bitte schön, von mir aus.
Nur, wenn das Aufleuchten der Lampe den defekten Schalter andeuten soll, dann heißt das ja, daß Jürgen oftmals schon, ohne es zu wissen, ohne Druck fährt, und der Schalter das, weil er ein bißchen defekt ist, nur gelegentlich mal meldet. Daß ein Schalter sozusagen einen Fehlalarm startet, scheint mir angesichts seiner Konstruktion unmöglich. Und Jürgen würde danach schon lange ein bißchen in Lebensgefahr schweben und zeitweilig ohne Druck im fraglichen Kreis fahren, ohne es - außer manchmal zufällig - angezeigt zu bekommen.
Aber wie gesagt, von mir aus soll's so sein. Einleuchten tut's mir überhaupt nicht. Ich begreife nicht, wie ein defekter Schalter, obwohl Druck vorhanden ist, einen Massekontakt herstellen soll, so daß die Lampe angeht - es sei denn, das Dingen ist falsch zusammengebaut. Oder wie soll der Defekt aussehen, den ein so reagierender Schalter haben müßte?
Gruß - Udo
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Wenn die Gummimembran im Schalter gebrochen ist, so dass auf beiden Seiten Druck ist, ist der Schaltzustand sehr undefiniert; es kann dann immer mal durch Erschütterungen oder Druckschwankungen zu einem Schaltvorgang kommen. Meistens ist zwar nur Dreck im Schalter oder die Membran hart, aber solche gebrochenen Membranen und rätselhaftes Schalterverhalten hatten wir auch schon.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
www.bentleyteile.de
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Ich weiß jetzt nicht, ob das gut oder schlecht ist, aber beim Fahren selbst hat da nie was aufgeleuchtet, außer die Tanklampe. :-\
Warn-Lampen:
-Beim Starten. Alle Licter gehen an und sofort wieder aus.
-Bei Reinhard an dem Abend "Circuit 2" und "Partial Brake Failure" kurzt nach dem Starten noch im lerlauf 2x kurz aufgeflackert
-Am nächsten Tag. Morgens alles normal, zur Apotheke gefahren, geparkt. Zurück zum Auto, gestartet, Leerlauf "Circuit 2" und "Partial Brake Failure"bei jedem Tritt auf die Bremse (= 2x), kurz vor dem Losfahren aber quasi direkt auch nach dem Starten und bei ca 30 Sekunden zwischen Start und Abfahrt.
Lt Sebastian bremst er sehr gut. Finde ich auch. Besser, als Sebastians Wagen sogar ;-), Aber das Heck hängt innerhalb einer Stunde runter.
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Also Jürgen, die Fragen sind ja nun wirklich beantwortet, findest Du nicht? Du kannst Dir sogar die Dir am besten passenden Antworten raussuchen. Welche Version von Antwort Dir am meisten einleuchtet, mußt Du dann für Deine Entscheidung - wofür auch immer - heranziehen.
Im Raum steht ja jetzt auch die Möglichkeit: Erbrecht hat gesagt, daß der Schalter auch leuchten kann, wenn der Druck da ist. Wozu also noch Sorgen machen? Du kannst Dir aussuchen, was Du möchtest, und ich habe mal wieder die Flöhe husten hören und bin ein Angstneurotiker oder Sicherheitsfanatiker oder so. Dafür hat mich mein Shadow erst einmal in 400.000 km (die ich ihn habe) und 23 Jahren auf der Strecke hängen lassen.
Außerdem habe ich Dir privat gesagt, wie ich mich verhalten würde mit Deinem Auto.
Gruß - Udo
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Udo, ja, ich mache es ja auch so, wie Du es mir geschrieben hattest!! Übrigens, für die Mail vielen lieben Dank. Antworte am Wochenende ausführlich auf diese, und dann mit Fotos, die ich aber noch raussuchen muss, deshab leider bisher noch nicht :)
Jürgen
PS: Ich bin übrigens auch ein ganz großer Fan von Sicherheit, und ein alter Angsthase. Das von einander zu wissen verbindet uns aber fortan!
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So war es bei meinem Wagen. Federn schlapp und irgendwo noch der Wurm drin im System.
David - was haben Sie unternommen? Da war doch noch was?
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Ich weiß jetzt nicht, ob das gut oder schlecht ist, aber beim Fahren selbst hat da nie was aufgeleuchtet, außer die Tanklampe. :-\
Warn-Lampen:
-Beim Starten. Alle Licter gehen an und sofort wieder aus.
-Bei Reinhard an dem Abend "Circuit 2" und "Partial Brake Failure" kurzt nach dem Starten noch im lerlauf 2x kurz aufgeflackert
-Am nächsten Tag. Morgens alles normal, zur Apotheke gefahren, geparkt. Zurück zum Auto, gestartet, Leerlauf "Circuit 2" und "Partial Brake Failure"bei jedem Tritt auf die Bremse (= 2x), kurz vor dem Losfahren aber quasi direkt auch nach dem Starten und bei ca 30 Sekunden zwischen Start und Abfahrt.
Lt Sebastian bremst er sehr gut. Finde ich auch. Besser, als Sebastians Wagen sogar ;-), Aber das Heck hängt innerhalb einer Stunde runter.
[/quote
1:1 wie bei meinem. David hat doch noch was am System reparieren lassen?
Ich würde aber wirklich mit den Federn anfangen und die Integrität des Gesamtsystems nach und nach wieder herstellen.
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Also bei mir ist ausser das mal ein Schlauch kaputt war (Scheuerstelle) nichts gewesen. Den habe ich selbst (mit einem begnadeten Schrauber ;-) ) getauscht. Sonst wure ausser Flüssigkeitswechsel nichts repariert / gemacht.
Hatte in über 2 Jahren nie ärger mit der Hydraulik. Bis die schlappen Federn getauscht wurden musste ich vor dem Losfahren halt abwarten bis meine Lady ihren Hintern anhob. Nach dem Federtausch war alles wunderbar.
Bei meinem Unfall sind auch 2 Schöne Gummistreifen auf den Belag gekommen, die sieht man nun, über 2 Wochen später noch. Also war die Bremsleistung schon ganz ok :-)
Gruß
/David
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Jetzt mal nur für's Tagebuch: Bin vorhin ca 60 Km gefahren. Irgendwo hatte ich halten müssen, da mir etwas hinter dne Sitz gefallen ist. Machte bei laufendem Motor die Türe auf. Hatte danach das subjektive Gefühl, dass er hinten plötzlich etwas höher steht; fühlte sich auch etwas rauher als zuvor im Lenkrad an. Fuhr danach weiter und nach ca. 20 Km zum Tanken. An der Tankstelle startete ich den Motor drückte dabei auf die Bremse und rollte sodann auch umgehend los. 2x flackerte ganz kurz "Low Pressure" auf. Evtl ging nach dem tanken alles zu schnell, für das Baby, mit dem vollen Tank. Zu Hause angekommen, ca 10km weiter also, in de Garage bei Zündung auf 'On' das Pedal gepumpt: Circuit 2 leuchtete 28x und Circuit 1 nach 32x. Vor der Garage, im Leerlauf, tackerte die Pumpe wieder etwas, beim losfahren in die Garage war das weg. ENDE.
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Hallo,
..das ist doch OK.... 8)
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War diese Woche mal mit Klaus hier im Dorf im Biergraten, Sebastian, wenn Du mal spontan Zeit hast, und Klaus auch, und vielleicht auch David grad mal wieder in Godesberg ist, dann könnten wir uns ja mal gemeinsam und ganz spontan hier oder in Köln 'Im Treppchen' treffen zur "Köln-Bonner-Runde". Noch ist Sommer...
Denke auch, dass mit der Bremse zumindest gerade nichts wirklich gefährliches ist. Dennoch geht die Kiste weg und es wird geprüft. Insb der Druckspeicher für den Niveaulift scheint fällig zu sein, da der sonsten nicht so schnell hinten runterfallen würde. Federn kommen im Winter neu, wenn alles andere gemacht wird.
Fahre gleich nach Köln Inge abholen. Sind hin und zurück ca 80 Km, zumeist Autobahn. Bin gespannt. Muss die Karre auch einfach endlich mal fahren. Viel fahren!
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Zu Udo, auch wenn das natürlich ironisch gemeint war: Nein, Antworten aussuchen ist in diesem Fall nicht angesagt - wenn die Warnlampen zur Unzeit aufleuchten, dann warnen sie, und die Warnung muss man beachten, auch wenn VIELLEICHT keine Gefahr besteht. Also, wie schon vorher gesagt: Messen!
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
www.bentleyteile.de
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Klar war das ironisch gemeint. Aber der Hintergrund ist ernst, weil wir eben allzu oft nicht rational denken und handeln, schon gar nicht, wenn etwas mit Mühe und Aufwand verbunden ist, wir suchen den Weg des geringstens Widerstandes, Aufwandes - erst mal. Und da paßt es doch jetzt wunderbar, wenn man bei aufleuchtender Warnlampe die Ausrede hat: Der Erbrecht hat gesagt ...! Da sind Erwachsene nicht viel besser als Kinder. Der Erbrecht hat gesagt, die Lampe kann auch leuchten, obwohl der Druck gar nicht weg ist, da kann man ja noch gut fahren, eine Weile.
Gert Haucke mußte mal gegen seinen virtuellen Sohn ankämpfen, der ihm immer kam mit "Papa, Charly hat gesagt ...". Jetzt heißt es: Aber Udo, der Erbrecht hat gesagt ... :-)
Gruß - Udo
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Hallo zusammen!
Ich möchte mich aus gegebenem Anlass an diesen doch schon älteren Thread anhängen. Bei meinem Wagen hat sich am vergangenen Samstag, als ich ihn aus der Garage holte, die "Partial Brake Failure"-Warnleuchte und die Zusatzleuchte "Low Pressure" des ersten Bremskreises gemeldet. Nach einer Minute Leerlauf vor der Garage waren diese Lampen aus und ich konnte meine Ausfahrt antreten - auf der dann keinerlei Probleme auftraten oder Lampen aufleuchteten. Heute wieder dasselbe Spiel - allerdings leuchteten dieselben Warnlampen auf den ersten fünf bis sechs Kilometern der Fahrt immer wieder mal auf und erloschen auch wieder (wenn ich das Bremspedal bediente - aber auch nicht bei jedem Bremsvorgang), nach dieser Strecke war dann für den Rest der Fahrt alles wunderbar (ca. nochmals weitere 15 bis 20 Kilometer - kein Leuchten der Warnlampen, Bremswirkung gut und schnell ansprechend.
Der "Pumptest" erbrachte: 33x pumpen = Warnlampe 1. Kreis leuchtet, 39x pumpen = Warnlampe 2. Kreis leuchtet. Alle Lampen im Armaturenbrett funktionieren (Test durchgeführt).
Da ich in diesem Falle wie Udo gestrickt bin (eine Warnlampe WARNT vor einem Defekt und sollte deswegen nicht ignoriert werden):
Also beide Druckspeicherkugeln und das jeweils dazugehörende Ventil erneuern? Oder besteht die Möglichkeit, den Defekt etwas einzugrenzen (laienhaft gesprochen)? Eine weitere Fahrt sollte nicht erfolgen, auch wenn die Lampen nach einer bestimmten Wegstrecke endgültig erlöschen? Diese Fragen sollen keinesfalls als "kann-ich-den-Defekt-ignorieren-und-wenn-ja-wie-lange" verstanden werden - mir stellt ich die Frage, ob ich den Shadow beispielsweise auf eigener Achse zur Werkstatt fahren kann oder ob das eher nicht ratsam ist.
Freue mich über Eure Antworten und wünsche allerseits einen schönen Abend!
Viele Grüße
Andreas
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Eingrenzen kann man den Defekt insoweit, als sich sagen lässt, dass es etwas im vorderen Kreis (vordere Pumpe, vordere Kugel mit Ventil, vorderer Behälterteil) ist:
- Es ist möglich, dass der Druckschalter nicht richtig arbeitet und trotz richtigen Drucks manchmal die Lampe zu früh einschaltet (herauszufinden über eine Druckmessung am Entlüfter des Druckspeicherkugel-Ventils). Einen Anhaltspunkt bekommen Sie über das Geräusch von der vorderen Pumpe: ist es deutlich hörbar, solange die Lampe leuchtet, und hört auf, kurz nachdem die Lampe erlischt, dann kann man den Schalter als Ursache ausschließen.
- Es ist möglich, dass das Druckspeicherkugel-Ventil manchmal nicht schließt und sich deshalb nicht genügend Druck aufbaut, um die Kugel ausreichend zu füllen (ebenfalls über eine Druckmessung am Entlüfter des Druckspeicherkugel-Ventils herauszufinden - gibt es es starke, irreguläre Druckschwankungen?).
- Es ist möglich, dass die Pumpe nicht genug fördert und es deshalb generell zu lange dauert, den Nenndruck aufzubauen und die Kugel zu füllen; das kann an der Pumpe, am Stößel, an der Nockenwelle, am Zufuhrschlauch vom Behälter oder am Filter im Behälter liegen (herauszufinden ebenfalls über eine Druckmessung am Entlüfter des Druckspeicherkugel-Ventils).
Ist es denn generell so, dass die Lampe von Kreis 1 morgens leuchtet, auch wenn Sie abends eine längere Strecke gefahren sind und das Fahrzeug ohne viel Bremsen abgestellt haben? Dies würde auf das Ventil hindeuten.
Zu den Gefahren beim Fahren: Sie haben ja insgesamt drei Bremskreise (2x Hochdruck, 1x Hauptbremszylinder-Notbremskreis); wenn davon einer nicht ganz richtig arbeitet, können Sie damit auf jeden Fall zur Werkstatt fahren. Dabei sollten Sie aber berücksichtigen, dass die Bremsleistung u.U. nicht ganz dem entspricht, was vom Werk geplant war - lassen Sie also die Ampelspurts und anschließende Rennen mit den tiefergelegten Golfs etc....
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
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Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung und die vielen Tipps, Herr Erbrecht!
Ich habe den Wagen am vergangenen Wochenende aus der Garage geholt, nachdem er dort rund zwei Wochen gestanden hatte. Bis dato hatte ich überhaupt keine Probleme mit den Bremskreisen oder der Hydraulik. Unmittelbar nach dem Anlassen waren sofort alle Warnlampen erloschen, erst als ich die Fußbremse betätigte, um die Fahrstufe einlegen zu können, leuchtete dann sofort mit dem Pedaldruck die "Partial Brake Failure" sowie die "1-Low Pressure"- Warnlampe auf. Sobald ich das Pedal nicht mehr trat, gingen die Warnlampen aus und leuchteten mit erneutem Pedaldruck sofort wieder auf.
Ich fuhr den Wagen vor die Garage und ließ ihn ungefähr ein bis zwei Minuten im Leerlauf drehen. Als ich dann das Pedal probehalber trat, leuchteten die Warnlampen nicht mehr auf - und sie taten es während der gesamten folgenden Fahrt (rund 25 km) nicht mehr.
Gestern wollte ich den Shadow von einer Firma abholen, wo der Innenraum gepflegt worden war - er stand auf einem der Kundenabholparkplätze und war also vorher nur eine kurze Strecke über den Hof bewegt worden. Vorher hatte er das Wochenende über bei denen in der Halle gestanden. Nun erfolgte das gleiche Spiel wie in der heimischen Garage: Erlöschen der Lampen unmittelbar nach dem Start und Aufleuchten bei Pedaldruck. Beobachtung 1: blieb ich trotz leuchtender Warnlampen hartnäckig auf dem Pedal stehen, so kam es bei meinen folgenden Versuchen manchmal vor, dass die Warnlampen flackerten und erloschen - nur um beim nächsten Pedaldruck wieder aufzuleuchten. Ich fuhr nun vorsichtig über weitgehend menschenleere Landsträßchen und machte Beobachtung 2: fuhr ich länger ohne zu bremsen, so blieben die Leuchten auch beim ersten und zweiten Bremsen aus, nach mehrmaligen Bremsen waren sie wieder da. Nach einer Fahrtstrecke von fünf bis sechs Kilometern blieben sie dann für den gesamten Rest der Fahrt ( ca. 20 km) aus - unabhängig davon, wie oft oder stark ich bremste.
"Ist es denn generell so, dass die Lampe von Kreis 1 morgens leuchtet, auch wenn Sie abends eine längere Strecke gefahren sind und das Fahrzeug ohne viel Bremsen abgestellt haben? Dies würde auf das Ventil hindeuten."
Ich habe bisher nur die zwei geschilderten Situationen erlebt. Bei der letzten Fahrt vom Autopflegen nach Hause habe ich den Shadow dann nach einer längeren Phase vollkommen ohne Aufleuchten ganz normal in der Garage geparkt. Bis ich wieder zum Fahren komme, wird es allerdings Wochenende werden - zu lange für eine entsprechende Rückmeldung?
"Einen Anhaltspunkt bekommen Sie über das Geräusch von der vorderen Pumpe: ist es deutlich hörbar, solange die Lampe leuchtet, und hört auf, kurz nachdem die Lampe erlischt, dann kann man den Schalter als Ursache ausschließen."
Ich möchte eine (etwas kindlich klingende) Gegenfrage stellen: würde man dieses Geräusch dann recht laut hören? Ich selbst habe nämlich auf dem Kundenparkplatz während der "Leuchtphase" keinerlei Geräusche gehört - der Motor drehte im Leerlauf, mehr war vom Wagen nicht zu hören. Auch beim Erlöschen der Warnlampen änderte sich da nichts.
Ich hoffe, mein Post wirkt nicht übermässig detailversessen :o....ich hoffe nur, Ihnen mit möglichst genauen Informationen dienlich zu sein.
"...lassen Sie also die Ampelspurts und anschließende Rennen mit den tiefergelegten Golfs"
Och nö! Und ich habe mir für die kommenden warmen Tage eine extragroße Rolle Rallyestreifen und einen "Wer bremst verliert" - Aufkleber aus dem Baumarkt besorgt, um es der vierzylindrigen Gesellschaft hier mal so richtig zu zeigen...... ;D
Herzliche Grüße aus der bullig-heißen Südpfalz!
Andreas
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Hallo Andreas,,
eine klackernde Pumpe würdest Du denke Ich hören, es ist ein relativ lautes nerviges Tick Tick Tick jeweils einmal pro Nockenwellen-Umdrehung. Bei 500 RPM Standgas ca. 4x pro Sekunde.
Wenn Du am anderen Tag gefahren bist und dann die Zündung einschaltest, dann sollten die Lampen aus sein. Eigentlich auch nach einer Woche noch.
Ich habe mal ein Bommelventil überholt und danach hielt das Ventil den ganzen Winter über den Druck und die zugehörige Pumpe läuft lautlos.
Das andere habe ich leider nicht aufbekommen, und so konnte ich es nicht überholen. Da hält der Druck ca. 1..3 Wochen und manchmal nervt die Pumpe mit minutenlangem Getacker, das liegt meiner Meinung an dem nicht ganz fluffig laufenden Ventil.
Es ist auf jeden Fall so, dass wenn die Lampen angehen, eine Überprüfung- Überholung der Kugeln und Ventile stattfinden sollte. Bei den Ventilen ist es so ein klitzekleiner (teurer) Dichtring, der gerne direkt bei der Installation kaputt geht. (Ich habe ein Stück Teflonschlauch genommen, das klappt bis dato super).
Das Rep-Kit für die Kugeln kostet glaube ich ca. 50,- bei FS, aber die müssen danach ja wieder mit Stickstoff gefüllt werden ... evt. lässt Du den Claus das alles für Dich erledigen, je nach Schrauberlaune ...
Ein Thema dass hier viele schon durchmachen mussten ... aber DocB sagt immer, danach haste mindestens 10 Jahre Ruhe, jedenfalls in dieser Angelegenheit ...
Charles :)
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Hallo und guten Abend Charles!
Vielen Dank für Deinen aufmunternden Beitrag! :)
"...eine klackernde Pumpe würdest Du denke Ich hören, es ist ein relativ lautes nerviges Tick Tick Tick jeweils einmal pro Nockenwellen-Umdrehung. Bei 500 RPM Standgas ca. 4x pro Sekunde."
Dann kann ich ganz ernsthaft nur sagen, dass ich derartige Geräusche nicht gehört habe. Der Motor hat weich im Leerlauf gedreht und mich dabei wahrscheinlich beobachtet, als ich die Warnlampen mit dem Bremspedal "ein- und ausgeschaltet" habe... :)
"Wenn Du am anderen Tag gefahren bist und dann die Zündung einschaltest, dann sollten die Lampen aus sein. Eigentlich auch nach einer Woche noch."
Ich werde auf jeden Fall so bald ich es einrichten kann zur Garage fahren, das kontrollieren und dann vom Ergebnis berichten. Auf diese Weise sorgt Abby dafür, dass ich nicht in den eigenen vier Wänden verkümmere, sondern mal raus komme....sonst setze ich noch an....
Erneut habe ich laienhafte Fragen mit der höflichen Bitte um Erläuterung: ???
Mir ist klar, wo die von Claus Erbrecht und Dir erwähnten Kugeln sitzen, die Ventile dann jeweils neben der entsprechenden Kugel. Das Ganze soll sich ja bei der doch sehr wahrscheinlich nötigen Erneuerung vom finanziellen Aufwand her in Grenzen halten (gibt es hier im Erbrechtschen Shop diese Kugeln und Ventile auch generalüberholt statt neu?).
"...und die zugehörige Pumpe läuft lautlos."
Wo genau sitzen denn diese Pumpen? Und welche Kosten würden auf mich zukommen, sollte es eine dieser Pumpen sein (nach dem guten Erbrechtschen Ratschlag dann wahrscheinlich die vordere)?
"Ein Thema dass hier viele schon durchmachen mussten ... aber DocB sagt immer, danach haste mindestens 10 Jahre Ruhe, jedenfalls in dieser Angelegenheit..."
Ich denke auch, dass dann nach einer entsprechenden Arbeit mit neuen (überholten) Kugeln und Ventilen wieder längere Zeit für Ruhe gesorgt sein dürfte. Ich bin der Technik da auch nicht "böse" - schließlich ist Abby mittlerweile stattliche 41 Jahre alt und verfügt meines Wissens nach noch über die Originalausstattung, was diese Kugeln und die Ventile angeht. Nichts hält ewig - und ich habe mir noch als weitere Argumentation zurechtgelegt, dass ich den Wagen aktuell deutlich mehr nutze, als es der Vorbesitzer in den letzten Jahren getan hat. Das könnte das Auftreten der "üblichen Verdächtigen" doch auch etwas beschleunigt haben, was meinst Du? Hilfreich war es auf jeden Fall für den Motor, der meiner Meinung nach viel weicher zu laufen scheint als noch zu Beginn, viele Kleinigkeiten im Armaturenbrett funktionieren wieder und vor allem die zu Beginn laut schuppernde Tachowelle ist nicht mehr zu hören.... :)
Herzliche Grüße aus der pfälzischen Temperaturhölle :P
Andreas
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Hi Andreas,,
die Pumpen sitzen oben auf der Nockenwelle, eine vorne am Thermostat und die andere hinten am Verteiler.
Wenn die nicht klackern ... um so besser.
Was die Hydraulik angeht. Wir hatten hier mal einen richtig coolen Typen im Forum, der heisst Carl und er hat so ein Rolls-Royce Wiki geschrieben -> http://www.rolls-royce-wiki.de/
Das hat mir damals Mut gemacht, weil ich dachte dass alles unheimlich aufwendig und teuer ist, aber das stimmt so nicht umbedingt. Carl hat mir gezeigt, dass die Technik evt. aufwendig ist, aber die Teile die man braucht um alles in Ordnung zu bringen nicht teuer sein müssen, oft nur ein paar O-ringe und etwas Stickstoff.
Jaja, der Carl hat momentan viel um die Ohren aber ich würde mich freuen ihn bald wieder im Forum anzutreffen ...
Charles :)
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Ich werde auf jeden Fall so bald ich es einrichten kann zur Garage fahren, das kontrollieren und dann vom Ergebnis berichten. Auf diese Weise sorgt Abby dafür, dass ich nicht in den eigenen vier Wänden verkümmere, sondern mal raus komme....sonst setze ich noch an....
Andere Männer sagen "Ich geh' nochmal kurz mit dem Hund raus!" - der RR-B-Enthusiast sagt "Ich fahr' noch kurz mit dem Shadow (T, ...) um den Block!"
Mir ist klar, wo die von Claus Erbrecht und Dir erwähnten Kugeln sitzen, die Ventile dann jeweils neben der entsprechenden Kugel. Das Ganze soll sich ja bei der doch sehr wahrscheinlich nötigen Erneuerung vom finanziellen Aufwand her in Grenzen halten (gibt es hier im Erbrechtschen Shop diese Kugeln und Ventile auch generalüberholt statt neu?).
http://shop.heavensgategarage.de/1966-80/Bremsen-Hydraulik/Druckspeicher-und-Ventile/Kugeln/Druckspeicherkugel-Austausch-SSI.html
http://shop.heavensgategarage.de/1966-80/Bremsen-Hydraulik/Druckspeicher-und-Ventile/Ventile/Druckspeicherkugel-Ventil-Austausch-SSI.html
Leider von beiden immer noch kein Photo, wie ich gerade feststellen musste...
Die Einzelteile und Überholsätze für Selbermacher gibt es in diesem Shopbereich auch - nur Stickstoff können wir noch nicht verschicken...
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
www.bentleyteile.de
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Hallo Herr Erbrecht, hallo Charles!
Erhitzte Grüße aus der Südpfalz! :P :P
Ich danke für die erneut sehr hilfreichen Rückmeldungen! :)
Aufgrund Eurer Informationen gehe ich aktuell davon aus, dass sich die beiden Hydraulikpumpen in einem funktionsfähigen Zustand befinden (zumindest höre ich mal nichts von ihrer Arbeit) - und dass entweder die Druckkugel, das Ventil oder eventuell sogar die beiden Teile zusammen des vorderen Bereiches schwächeln und ersetzt werden sollten. Ich habe hier im Forum gelesen, dass man dann effizienterweise gleich beide Druckkugeln und beide Ventile ersetzen lässt - muss aber ehrlich zugeben, dass ich bei einem deutlichen Problem in Kreis 1 zunächst nur die Bauteile dieses Kreises ersetzen lassen möchte. Das dabei entstehende Risiko, dass man eventuell später "doppelte Arbeit" (für einen eventuell in Zukunft einmal schwächelnden Kreis 2) machen muss, würde ich dann in Kauf nehmen wollen/müssen. :-\
Ich werde jetzt -wie schon gesagt- am kommenden Wochenende zunächst testen, ob nach dem Starten des Motors die Warnlampen alle erlöschen und die genannten Lampen dann erst beim Tritt auf das Pedal leuchten, oder ob die Warnlampen bereits nach dem Anlassen direkt weiterleuchten (Ergebnis poste ich natürlich dann umgehend hier).
Das einzige, was mich wundert: die beiden Druckspeicher brachten genug "Druckreserve" für 33x (1. Kreis) bzw. 39x (2. Kreis) pumpen auf (den Test wiederhole ich ebenfalls am WE nochmal)....deutet das dann nicht am ehesten auf das entsprechende Ventil des 1. Kreises hin? Bitte nicht als Rumbohrerei oder Pfennigfuchserei verstehen (was es absolut nicht sein soll, die Druckkugel tausche ich auf jeden Fall mit) - ich befinde mich in einem recht intensiven Lernprozess, was das Fahrzeug angeht und versuche gerade, die vielen wertvollen Infos von Euch für mich zu einem Ganzen zusammenzubauen. Also habt bitte Geduld mit mir... :)
Charles, vielen Dank nochmals für den Link zum RR-Wiki (ich kenne es natürlich, aber hatte bisher nicht die Intelligenz aufgebracht , mich auch hier zu dem aktuellen Anlass zu belesen...)
Viele herzliche Grüße und immer gute Fahrt wünscht Euch
Andreas
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Wenn die Kugeln noch nicht ganz am Ende sind, dann kann man sie evt. auffüllen.
Ich erinnere mich dass ich bei komplett platten Kugeln (komplett ohne Stickstoff) auch noch ca. 10 x treten konnte bis die Lampe anging. Dabei komprimiert man allerdings keinen Stickstoff mehr sondern nur noch die Gummi-Membran, selbst wenn diese schon perforiert ist :)
Ein anderer Test für die hintere Kugel:
Erst laden (Motor ein paar Minuten laufenlassen) dann Motor ausschalten.
Du hängst auf einer Seite die Betätigungs-Stange für die hintere Höhenhydraulik von der Schwinge ab und drückst die Stange ganz nach oben. Dann sollte sich diese Seite ganz anheben, die Flüssigkeit zum Heben kommt aus der Kugel. Dann ziehst Du die Stange nach unten, dann senkt sich die Seite wieder bis auf die Federlänge und die Flüssigkeit die zuvor angehoben hat, fliesst zurück ins Reservoir.
Das komplette Anheben und Senken sollte bei guter Kugel 3 bis 4 mal möglich sein, bevor die Kugel leer ist.
Evt. ist es effektiver zuerst beide Kugeln zu erneuern. Da die Pumpen nicht tickern könnten die Ventile ja noch gut sein. Falls neue Kugeln nicht komplett alles wieder in Ordnung bringen kannst Du immer noch die Ventile überholen ...
Charles :)
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Man kann durchaus die vordere Kugel unabhängig aus- und einbauen - die hintere aber nicht, denn dazu muss die vordere raus.
Bei komplett platten Kugeln reicht i.a. ein Tritt, um die Lampe(n) angehen zu lassen.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
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"Evt. ist es effektiver zuerst beide Kugeln zu erneuern. Da die Pumpen nicht tickern könnten die Ventile ja noch gut sein. Falls neue Kugeln nicht komplett alles wieder in Ordnung bringen kannst Du immer noch die Ventile überholen ..."
"Bei komplett platten Kugeln reicht i.a. ein Tritt, um die Lampe(n) angehen zu lassen."
Vielen Dank für diese Hinweise! Ich werde nun also zunächst wie beschrieben sobald als möglich testen, wann die Warnlampe des 1. Kreises aufleuchtet (bleibt sie direkt nach dem Starten an oder leuchtet sie erst beim Tritt auf das Pedal auf?), dann wiederhole ich den Pumptest, um die Druckkugeln nochmals zu kontrollieren (wie oft kann ich pumpen - speziell beim "Verdächtigen" 1. Kreis?). Dabei werde ich auch darauf achten, ob die Hydraulikpumpen irgendwelche Geräusche von sich geben.
"Du hängst auf einer Seite die Betätigungs-Stange für die hintere Höhenhydraulik von der Schwinge ab und drückst die Stange ganz nach oben. Dann sollte sich diese Seite ganz anheben, die Flüssigkeit zum Heben kommt aus der Kugel. Dann ziehst Du die Stange nach unten, dann senkt sich die Seite wieder bis auf die Federlänge und die Flüssigkeit die zuvor angehoben hat, fliesst zurück ins Reservoir."
Das werde ich dann als dritten Check ebenfalls noch machen, um die zweite Kugel zu testen.
Gut, ich werde dann mal den Ersatz der beiden Kugel in den Blick nehmen - vielleicht ist ja damit die "Birne schon geschält", wie man so schön sagt.... :) Schön wäre es auf jeden Fall..... ;)
Viele Grüße
Andreas
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Nachtrag: mir fiel gerade noch ein Umstand ein, der vielleicht von Interesse sein könnte. Als ich den "Pumptest" am vergangenen Wochenende machte, hatte der Shadow schon nahezu eine dreiviertel Stunde Leerlaufdrehen hinter sich (wegen Einstellarbeiten), während der die Bremse naturgemäß überhaupt nicht bedient wurde. Kann es sein, dass die Kugel des vorderen Kreises deswegen auf über 30x Pumpen gekommen ist (weil sie ja quasi eine Ewigkeit hatte, um gefüllt zu werden ohne dass der Druck abgerufen worden wäre) und tatsächlich viel weniger leistungsfähig ist? Denn als ich den Wagen vom Innenraumpflegen am Montagabend abholte war er ja kurz vorher nach dem Start sofort gefahren (und natürlich auch mehrfach gebremst) worden, bis er auf dem Abholparkplatz stand! Dann hätte die Kugel also nach meiner Theorie keine entsprechende "Ladezeit" gehabt - mit den "leuchtenden Folgen"...
Der erneute Test wird das zeigen (diesmal nach nur fünf Minuten Leerlaufdrehzeit) - ich wollte Euch nur alle Infos geben (auch wenn ich bei den Temperaturen einen Moment der Besinnung bei einem Bitter Lemon gebraucht habe, um sie mir wieder ins Gedächtnis zu rufen.... 8))
Nochmals herzliche Grüße und einen schönen Tag!
Andreas
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Ein Thema dass hier viele schon durchmachen mussten ... aber DocB sagt immer, danach haste mindestens 10 Jahre Ruhe, jedenfalls in dieser Angelegenheit ...
Ja, das hat man dann. Allerdings sollte man, wenn das System schon mal leer und offen ist, auch gleich alle Gummi-Schläuche tauschen und den Vorratsbehälter reinigen. Und wenn man's ganz perfekt haben möchte, dann auch gleich die Radbremszylinder revidieren. Und dann hat man wirklich 10 Jahre Ruhe. Damit. Aber dafür kommen ja genug andere Sachen 8).
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Hallo DRB15051!
Da hast Du generell natürlich vollkommen recht! Das Reservoir wird auf jeden Fall gereinigt werden, es erhält dann auch neue Schaugläser inklusive neuer Dichtungen (die alten sind trotz erfolgtem Bremsflüssigkeitswechsel vor etwa zwei Jahren doch recht stark verschmutzt). Die Leitungen sind laut mit dem Fahrzeug mitgelieferten Rechnungsnachweisen noch nicht allzu alt, daher werden die nicht ausgetauscht werden - eine akribische Sichtprüfung findet aber dennoch statt. Die Radbremszylinder wären eine Überlegung wert - allerdings sehe ich hier auch ein Argument im "Do not fix it if it's not broken" bzw. "Never touch a running (in diesem Fall wohl besser "braking") System". ;)
Ob das natürlich eine vernünftige Maxime ist, wird die Zeit zeigen....
Ich wünsche wunderschöne und erholsame Tage und - falls Ausfahrten anstehen - immer gute Fahrt!
Andreas
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Andreeas,
Mit den Radbremszylindern, meinst Du damit die Bremskolben? Es ist eine sehr gute Idee die runde Dichtung welche einen quadratischen Querschnitt hat (square cut seal), an jedem Bremskolben zu ersetzen, und auch die Dichtung aussen (dust seal). Innerhalb von 2 Monaten haben bei meinem Auto 3 Kolben angefangen zu lecken. Das sieht man wenn sie von aussen feucht werden: unter's Auto legen und die Bremskolben inspizieren. Ich habe dann alle gemacht und habe nun 10 Jahre Frieden. Die Bremssättel selbst habe ich aber nicht gespaltet (obwohl die Dichtungen dafür in dem Kit mit dabei sind.) Habe auf diversen Foren gelesen dass diese Dichtungen haltbarer sind weil sie ja nicht so hin- und her getrieben werden wir die 'square-cut seals'
Ist wirklich keine schwere Arbeit vorne, etwas kniffliger hinten.
Achtung: Bremsleitungen nur mit dem Spezialschlüssel lösen (ist wie ein normaler Ringschlüssel aber mit Schlitz).
Gewinde könnte auch beim Shadow metrisch sein, ist der Fall beim SZ (Spirit etc). Da ist ein 'M' auf der Mutter eingekerbt.
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Ein paar Ergänzungen dazu:
Bei Scheibenbremsen spricht man eigentlich immer von Bremssätteln, Radbremszylinder sagt man bei Trommelbremsen. Beide enthalten natürlich Kolben und Dichtungen.
Im normalen Dichtsatz sind die Innendichtringe nicht enthalten, da das Trennen der beiden Hälften vom Werk nicht vorgesehen war. Wir fragen immer, ob die Sättelhälften getrennt werden sollen und liefern die Ringe - die für uns gefertigt worden sind - bei Bedarf mit.
Die Sättel lecken inzwischen häufiger auch innen, so dass der Austausch schon sinnvoll ist - die Konstrukteure konnten einfach nicht so weit vorausplanen.
Metrische Anschlüsse gibt es nur an den vorderen Bremssätteln; sie wurden mit VIN 14889 (Corniche) bzw. 15521 (Shadow) zwischen Oktober 1972 und Juni 1973 im Zusammenhang mit den innenbelüfteten Bremsscheiben eingeführt.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
www.bentleyteile.de
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Hallo zusammen!
"Mit den Radbremszylindern, meinst Du damit die Bremskolben?"
Ja, meinte ich! :o
Vielen herzlichen Dank für die Hinweise und Tipps! Ich muss noch einmal sagen, dass mich das Forum hier wirklich begeistert! Ich erhalte wertvolle Hinweise und Tipps, man antwortet mir professionell (und bestimmt auch öfter geduldig!) auf meine Nachfragen, hilft mir, meine Wissenslücken langsam kleiner werden zu lassen - so stelle ich mir ein gut geführtes Forum mit professionellen, an der Sache interessierten Usern vor! Ganz großes Lob an dieser Stelle nochmals an alle! :D :D
Ich habe meinen Shadow I ja erst im Januar diesen Jahres gekauft und arbeite mich aktuell quasi durch die Baugruppen und Einzelteile, die neben den ganz normalen turnusmäßigen Pflegearbeiten jetzt nach 41 Jahren doch gewechselt/ überholt werden müssen (nach dem Kühlwasserwechsel und der Spülung des Kühlers, der Installation eines Temperaturanzeigeinstruments und der Reparatur des Silentblockes am Torquearm wird nun der Wechsel der Druckspeicher bei gleichzeitigem Bremsflüssigkeitswechsel und Generalüberholung des Reservoirs anstehen). Da das bei mir auch durchaus eine Frage der Finanzen ist, versuche ich, nach Priorität zu arbeiten/ arbeiten zu lassen, obwohl mir umfassende Lösungen natürlich als Optimallösung lieber wären (z.B. eine umfassende Überarbeitung aller Komponenten des Bremssystems)!
Da ich als RR-Novize hier viele wichtige Sachen schnell aus dem Blick verlieren kann, bin ich Euch sehr dankbar für die guten Tipps, wo man eventuell doch noch mal nach dem Rechten sehen sollte, wo man nochmal kritisch prüfen sollte, wo die eine Arbeit dann doch vordringlicher wäre als die andere etc.
Daher werde ich jetzt natürlich auch eine Sichtprüfung der Bremssättel vornehmen, um eine eventuelle Undichtigkeit zu bemerken und schnell reagieren zu können!
Viele Grüße aus der (irgendwie immer heißer werdenden) Südpfalz, immer unfall- und pannenfreie Ausfahrten sowie Herrn Erbrecht und seinem Team irgendwie erträgliche Temperaturen in der Werkstatt wünscht
Andreas
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Ich habe es letztens geschafft, die hintere Kugel ohne Demontage der vorderen auszubauen. Dazu mußte nur die Fixierung der beiden Bremsleitungen am Längsträger gelöst und die Leitung vorsichtig bei Seite gedrückt werden. Es war sehr eng, aber nach einigem Drehen und wenden, war die kugek draußen und auf dieselbe Weise wieder drinnen.
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Hallo sagitarius!
Na, das ist doch auch mal eine positive Info! :) Ich denke, wie gesagt, dass es bei meinem Wagen wohl auf den Tausch der beiden Kugeln hinauslaufen wird (in der Hoffnung, dass es dann nicht eines der Ventile war). Ich habe am eben zu Ende gegangenen Wochenende bei den herrschenden Höllentemperaturen auf alle Tests am Wagen verzichtet und auf die jetzt laufende Woche verschoben - daher hier noch keine Rückmeldung, was den Test der Druckspeicher angeht. Sobald ich da "Messwerte" (wohl eher "Pumpwerte") habe, poste ich die hier umgehend (ebenso die "Erfahrungswerte", was das Aufleuchten der Warnlampen angeht).
Viele Grüße
Andreas
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Hallo zusammen!
Nachdem die Temperaturen heute doch wieder in den (für mich) erträglichen Bereich gefallen sind, habe ich endlich die Gelegenheit gefunden, den geplanten Test (siehe mein letzter Post hier) durchzuführen. Folgende Ergebnisse hat das gezeitigt:
- nach dem Starten des Motors sind nicht alle Warnlampen sofort erloschen, die beiden Leuchten "Partial Brake Failure" und "1-Low Pressure" flackerten vier bis fünf Sekunden und erloschen dann. Standzeit des Wagens: rund eineinhalb Wochen.
- sobald ich dann auf die Bremse trat, leuchteten diese beiden Warnlampen sofort wieder auf. Fuß von der
Bremse = Leuchten aus
- ich habe den Shadow dann vor die Garage gefahren und etwas mehr als fünf Minuten im Leerlauf drehen lassen. Danach habe ich den Motor abgestellt und den "Pumptest" bei eingeschalteter Zündung durchgeführt: Warnlampe 1. Kreis leuchtet beim 18. Pumpen (!), die Warnlampe des 2. Kreises jenseits der 50 mal pumpen.
- danach habe ich den Motor erneut gestartet und nochmals für einige Minuten im Leerlauf drehen lassen. Bei einer anschließenden Probefahrt (ca. 15 km) leuchtete dann keine Warnlampe, voller Bremsdruck war gegeben und es traten keine Probleme auf.
Mein laienhafter Rückschluss: Druckspeicherkugel des 1. Kreises ist offensichtlich also ziemlich platt.
Für Eure professionellen Rückmeldungen wäre ich Euch dankbar. Falls noch Infos fehlen, bitte einfach melden, dann liefere ich (so ich kann) schnell nach! :)
Viele Grüße aus der Südpfalz
Andreas
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Schon mal den Stickstoffsolldruck aufgepumt?
Bei Kreis 2 hats geholfen.
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Hallo zusammen und eine gleichzeitige Entschuldigung für meine jetzt doch etwas länger ausgebliebene Antwort!
Lieber Gert,
nein, ich habe das noch nicht ausprobiert - und ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich bisher auch nicht wusste, dass man diese Kugeln im eingebauten Zustand wieder "aufpumpen" kann. Denn wenn ich sie schon ausgebaut habe, dann würde ich sie eher gegen ein Neuteil (oder doch gegen ein generalüberholtes Teil) ersetzen lassen - da ich ja bei einer eventuell defekten Membran durch das Aufpumpen ja nichts gewinnen würde... :o , denn der Defekt bliebe ja quasi "erhalten".
Ich bin da aber als "Neuer" in der Welt der RR- & Bentley-Technik jederzeit für Aufklärung und Information dankbar und freue mich über Deine Rückmeldung! :)
Eine ausführlichere Probefahrt heute war ohne das Aufleuchten der Warnlampen möglich, nachdem der Wagen rund eine Minute (nicht länger) nach dem Start im Leerlauf gedreht hatte. Das freut mich, da ich dann (so das so bleibt) bis zum Kugelwechsel mit dem Wagen fahren und mich an ihm erfreuen kann! :) Ein kleiner Regenschauer unterwegs hat mich auch von der korrekten Arbeit der Scheibenwischer in allen Schalterstellungen überzeugt (ungeplanter, aber erfolgreicher Check!) ;)
Viele Grüße aus der aktuell stickig-schwülen Südpfalz!
Andreas
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Hallo,
ich habe eine Frage zu folgendem Erscheinungsbild bei den Bremskontrollleuchten.
Bei meiner Corniche Bj.1971 sind nach längerer Standzeit vor dem Start beide Leuchten an, nach dem Start gehen beide kurz darauf aus, was ich als korrekt interpretiere. Nach dem Fahren und kurzem Stopp geht die linke Lampe an und die rechte bleibt aus. Nach dem Start sind beide wieder aus. Bremsen gehen sehr gut.
Kann es sein, das im vorderen Kreis ( linke Lampe) der Druckspeicher ohne ausreichender Füllung ist, oder deutet dieses auf ein anderes Problem hin ?
Hat jemand auch schon mal so ein Phänomen gehabt.
Gruß Michael
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Hallo Michael,
ich habe recht regelmäßig ein vergleichbares Phänomen bei meinem 76er Shadow beim Kreis 1. Dort hat sich der Bremsdruckschalter als Übeltäter herausgestellt. Die Membran darin wird immer wieder eingedrückt und irgendwann geht die Warnlampe dann nur noch bei vollem Druck aus. Wenn man dann noch länger wartet kommt irgendwann der Punkt, wo sie gar nicht mehr ausgeht. Warum dieses Problem nur bei einem Kreis auftritt (und dort ca. ein Jahr nach der Überholung erneut auftritt) weiß ich leider nicht. Habe diesen Sommer die Nase voll gehabt und bei Brabo einen neuen Nachbau-Druckschalter gekauft. Mal sehen, ob der länger hält...
Viele Grüße,
Michael