Autor Thema: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?  (Gelesen 1326 mal)

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Offline SRH4422

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Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« am: Di.08.Mär 2011/ 21:49:52 »
Auf der Fahrt zu unserem kleinen Niederrhein-Treffen fiel mir auf, dass mein Wagen bei gleichmässiger Fahrt bei Tempo 70-80 ein wenig ruckelt.
Ich führte das auf meine Vergasereinstellung zurück, die ich beim Zusammenbau nach besten Wissen, Gewissen und Gehör vorgenommen hatte.

Also habe ich da heute jemanden dran gelassen, der sich damit auskennt und auch die entsprechenden Messeinrichtungen hat.
So falsch war die Einstellung zwar nicht, aber es gab noch was zu verbessern.
Dabei fiel aber auf, dass das Gerät zum Messen des CO Gehaltes beim Bestimmen der Drehzahl so seine Probleme hatte. Die Anzeige schwankte +-200 Umdreheungen/min, obwohl unser Gehör einen seidenweich und gleichmässig laufenden V8 hörte.

Durch diesen Effekt und dadurch, dass das Ruckeln immer noch ein wenig blieb, äusserte der Meister den Verdacht, dass die Zündkabel sicherlich nicht mehr so toll wären. Eine Messung am Kabel von A4 ergab einen Widerstand von 47 kOhm! Das Kabel von Spule zu Verteiler hatte 7 kOhm.

Da es sich noch um die alten Widerstandskabel handelt, ist nicht auszuschliessen, dass diese beim Zündkerzenwechsel durch Biegen etc. gelitten haben und sich dadurch der Widerstand vergrössert hat. Oder sind die obigen Werte noch ok?

Gibt es vorkenfektionierte Sätze von Zündkabeln, die am Verteilerende die Anschlüsse zum Schrauben haben?
SRH4422 von 10/1968

Offline SRH4422

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #1 am: Di.22.Mär 2011/ 23:59:41 »
So, ein Satz neuer Zündkabel ist da.

Hier mal die Widerstände der neuen Kabel. Mit rund 12 kOhm / m schon eine ganz andere Größenordnung als das alte Kabel.

Werde die alten Kabel interessehalber nach dem Tausch auch noch mal messen.
Bin gespannt, ob ich durch die neuen Kabel eine Verbesserung erzielen werde.

SRH4422 von 10/1968

Offline Reinhard

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #2 am: Mi.23.Mär 2011/ 08:58:09 »
Ja, Michael, halt uns bitte auf dem Laufenden.
Ich bin mit meinem Motorlauf noch nicht 100%ig zufrieden, vergaserseitig müsste alles in Ordnung sein.
Ich habe bisher neue Zündkerzen und eine neue Verteilerkappe montiert, blieben noch die Kabel...

Offline SRH4422

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #3 am: Mi.25.Mai 2011/ 20:55:35 »
Wollte hier abschliessend meine Erfahrungen mit dem Austausch der Zündkabel noch wiedergeben.

Wie die Tabelle zeigt, sind zwischen den alten und neuen Kabeln riesengrosse Unterschiede gewesen.
Ich war echt überrascht, wie unterschiedlich die alten Kabel waren. Insbesondere das Kabel vom Zylinder B1 war mit seinen 143 kOhm um ein vielfaches höher im Widerstand.

Der Austausch selber ist auf der linken Seite sehr fummelig. Ich wollte die alten Halter und Tüllen wiederverwenden. Diese vom Motorblock abzuschrauben ist ja noch recht einfach. Das Anbringen aber dann eine reine Blindaktion, bei der ich recht viel geflucht habe.
Dazu kommt noch, dass die neuen Kabel alle in der Länge knapper bemessen waren. Es hat zwar von der Länge gereicht, aber mit ein wenig mehr cm wäre es wohl einfacher gegangen.

Ich bilde mir ein, dass der Tausch auch von der Laufruhe einiges gebracht hat. Der Motor läuft sehr schön gleichmässig und schüttelt sich kaum mehr.
Ob das alleine auf die Kabel zurückzuführen ist, weiss ich nicht. Denn ich habe parallel auch den zu hohen Benzinstand in der Schwimmerkammer korrigiert und damit an zwei Baustellen gleichzeitig geschraubt....
SRH4422 von 10/1968

Offline Wraith39

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #4 am: So.09.Sep 2018/ 13:59:17 »
Ich möchte dieses schöne Thema wiederbeleben, weil ich gestern an meinen kabeln herumgemessen habe. Das traurige Ergebnis: Die Widerstände betrugen 12-20 kOhm - im Schnitt so um die 17 kOhm. Silikonkabel mit Kohlefaserkern von Hella, ca. 1998 eingebaut.
Ich glaube, da muss man sich nicht mehr wunder, dass das Maschinchen nicht richtig läuft. Soweit, so gut. Ich habe mittlerweile einen Verbrauch von 22 l - das wird also alles nicht besser. Verteiler ist überholt, Kerzen ziemlich neu (auch noch brav die Widerstandskerzen von NGK eingebaut - es kommen also nochmals 7 kOhm dazu), Kontakte neu, Kondensator neu. Wagen springt wunderbar an (geradezu perfekt). Drehzahl ist merkwürdig hoch (so bei 700 rpm), die Luftschrauben kann ich weit reindrehen, es wird nicht wirklich weniger.

Ich weiß, dass die Kabel fällig sind.

Nun meine konkrete Frage: Was wäre, wenn man mit einer stärkeren Spule (Flamethrower 40 kV) fährt? Wäre dann der Effekt ausgeglichen? Was geschieht dann mit den Kabeln? Werden sie stärker beansprucht, ebenso wie vielleicht auch die Kontakte und der Kondensator?
Sollte ich für diesen Fall nicht besser auch den Kontaktabstand erhöhen, also den Schließwinkel senken (auf ca. 24 °)?
Ich wollte halt nur eine Lösung für den Übergang, bevor ich die Kabel tausche.
SRH 21965

Offline Gert

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #5 am: So.09.Sep 2018/ 17:49:47 »
Ich hab einfach Kupferkabel von der Rolle reingemacht. 8)
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Offline cferbrecht

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #6 am: Mo.10.Sep 2018/ 08:56:00 »
Bei höherer Sekundärspannung (Hochspannung) an der Zündspule kann es sein, dass die alten Kabel vollends versagen und der Funke durch die Isolierung schlägt - das passiert bei alten Zündkabeln regelmäßig.

Die Kontakte und den Kondensator berührt die höhere Spannung nicht, den sie sitzen ja im Primärkreis (Niederspannung).

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Claus F. Erbrecht
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Offline wellenkieker

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #7 am: Mo.10.Sep 2018/ 10:21:32 »
Hallo Rudolph,

welchen Effekt genau möchtest Du mit der flamethrower-spule ausgleichen?

Ich schreib jetzt mal so vor mich hin, in Gedanken... .

Aus e-Perspektive fallen die üblichen Verdächtigen vor die Füße:
Batterie, Zündschloss,  Vorwiderstand, Spule, Kabel Spule zum Verteiler, Kondensator, Unterbrecher,
Verteiler (Laufpräzision) , Zündkabel, Kerzenstecker, Zündkerze, der ganze Kram in Abhängigkeit zueinander,
aufeinander abgestimmt. :)

Den Brennraum interessiert aus e-Sicht die zeitliche Länge des Zündfunkens, seine Breite einher seine räumliche Länge, der Zustand der Kerzen.

 aus mech. Sicht, ... des Kolbenbodens, die Kompression, die Gemischaufbereitung... .



Wie schon angemerkt, lässt sich über die Öffnungsdauer des Zündkontaktes die für die
Zündspule zur Verfügung stehende Aufladezeit ( unabhängig vom Spulentyp) moderieren.
Die Temp. des Aufbaus wird sich über die max. für diesen Prozess zur Verfügung stehenden
Ladungsmenge definieren (Zeitfaktor), ebenso die max. Abgabespannung, der max. sinnvolle Widerstand... .

Großer möglicher Strom (große Ladungsmenge) entspricht hier einer hohen Temp.,
kleiner Strom entspricht kleiner Temp. .
Die Spannung als solche ist für die Temp. des Aufbaus eine nachgeordnete Größe.

Bevor also die Zündkabel oder die Kerzen in Mitleidenschaft gezogen werden, ist die
Verteilereinheit hin.

Und so fort, etc. pp. .

Eigentlich lässt sich für fast jede Zündanlage (Komposition aus lustigen Einzelteilen) , sofern sie nicht kaputt ist über den entsprechenden Zündzeitpunkt und den entsprechenden U-Kontaktabstand ein praktikables Ergebnis erzielen,         man muss eben zuweilen etwas probieren, insbesondere dann, wenn man mit den
Komponenten vom Vorgabewert abweicht. 8)

Aber
stimmt denn das mit Deinem Vergaser, so ?


Stefan





Offline Ex-DRB15051

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #8 am: Mo.10.Sep 2018/ 11:39:43 »
Hallo Rudolph,

also ehrlich, was soll denn gegen alte und/oder schlechte Zündkabel schon wirklich helfen? Neue natürlich. Ich würde da einen qualitativ hochwertigen Satz mit Steckern empfehlen, das hat man fix ausgetauscht und gut ist es.

Der Flamethrower u.ä. machen eher Sinn bei elektronischen Zündungen, für die 123 wird der empfohlen.

Ein klassisches Problem ist aber auch die Position der Zündspule an der Spritzwand tief unten. Dort bekommt sie die volle Hitze des Motors ab, zusätzlich erwärmt sie sich im Betrieb auch noch selber. Und sie zu wechseln ist ein ziemlicher Akt, bei dem man auf dem Motor stehen muss. Ich hatte meine daher einfach nach oben verlegt, dort bekommt sie bessere Kühlung und gewechselt ist sie just in case auch in 3 Minuten.
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Offline Wraith39

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #9 am: Mo.10.Sep 2018/ 21:52:03 »
Vielen Dank für Eure Antworten, das war natürlich hilfreich.
Ich bin der Ansicht, dass das Wechseln der Zündkabel ein ziemlich Akt ist, wenn man es schön und ordentlich machen will - da muss mindestens die Vergaserbrücke runter etc. Daher mein Zögern.
Auch würde ich ungern den Sitz der Spule verlegen, weil ich dann doch irgendwie ein Orginalitätsfreak bin. Ich gebe aber zu, dass sich die Spule manchmal ziemlich erwärmt.
Okay, ich werde also vom Einbau einer stärkeren Spule absehen.
Ich kann mich erinnern, dass ich auf die einfache Zündspule zurückgewechselt habe, nachdem der Wagen mit der Sportscoil von Lucas merklich schlechter lief. Welche Spule nehmt Ihr denn? Ich habe die DLB 102 drin. Die scheint mir aber andererseits ziemlich billig zu sein...vielleicht liegt hier der Fehler.
Okay, ich bin schon lange daran, an Schließwinkel und Kontaktabstand zu fummeln. Traue mich aber nicht über 26°, weil ich dann fürchte, die Kontakte brennen mir ab. Vielleicht kann mir jemand hier seine Erfahrungen mitteilen.
Liebe Grüße,
Rudolf
SRH 21965

Offline cferbrecht

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #10 am: Di.11.Sep 2018/ 08:57:49 »
Warum sollte man zum Wechseln der Zündkabel die Vergaser abnehmen? Das geht auf jeden Fall auch mit Vergasern - und ist doch nicht sooo viel Aufwand...

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Offline wellenkieker

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #11 am: Di.11.Sep 2018/ 10:25:19 »
Hallo Rudolph,

ich meine die Sorge um den Kontaktabbrand ist eher theoretisch, dafür ist doch noch ein
Kondensator da.

Probier doch einfach mal etwas aus!

Ich würde, bevor ich die Zündkabel abnehme und neue installiere, die neuen erst einmal lose
führen und anschließen.
Ob es die Zündkabel sind, lässt sich so schon mal bequem, ohne Messinstrumente, abschätzen.
Überhaupt würde ich die verschiedenen Bauelemente jeweils einzeln Stück für Stück anschließen
und jeweils den Motorlauf prüfen.
Macht man mehr als ein Ding auf ein mal, ist die Ursache schwer einzugrenzen.

Ich habe ein etwas ausuferndes Konvolut an Zündungsteilen liegen, die ich mal so durchgearbeitet
habe, zur Kurzweil.
Im Ergebnis liesse sich folgendes sagen:

Ein bei einer Lucas Opus angenommenes Problem (Motor ging gelegentl. warm im Stand unvermittelt aus)
stellte sich als Zylinderkopfdichtungsschaden raus.
Die getauschte Lucas Opus war und ist einwandfrei.
(Zwischendurch kamen natürlich auch neue Kabel, Kerzen, Verteilerkappe etc. zum Einsatz)

Eine verbaute 123 lumenition ist ebenso funktional und nicht beklagenswert.
Laufunruhe um etwa 95 km/h beginnend und wachsend, gingen auf eine Unwucht an der Kardanwelle
zurück. (In Stellung N bei 90 km/h und darunter und Gasstoss kam es zu keiner Unwucht)

1 er Shad,  ebenfalls unvermitteltes Ausgehen, sowie gelegentliches Verschlucken und Fehlzündungen
hingen letztlich an einem Kontaktfehler und mürber Membran der Spritpumpe.
Beschissener Schnelllauf lag hier an einer ebenfalls beschissenen Verteilerwelle.

Die Originalzündanlagen, early, 1 u. 2 sind alle, solange man sich an die O-Teile hält und den
Arbeitsanweisungen im Handbuch folgt ganz wunderbar.

Einziger Unterschied, in meinen Augen, kontaktgesteuerte Zündanlagen bieten nicht schon von kalt an
einen so präzise niedrigen Leerlauf wie es z.B. mit einer Hallgeberanlage möglich ist.
Dennoch lässt sich mit einer kontaktgesteuerten Anlage ebenso ein wunderbar seidiger, niedriger
Lauf einstellen, der beim Gasstoß ebenso geschmeidig in Drehzahl wechselt wie eine moderne Anlage.

Bei den Zündspulen ist die einfache in meinen Augen die bessere.
Mit den einfachen Weißblechdosen habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Die Leistungsdinger waren jedenfalls unter meiner Regie nie so zuverlässig und unauffällig wie die
alten.

Stefan
p.s.
Das gelegentliche Tropfen nach Standzeit bei kalten Temp., wie Du es für Deinen Shad einmal beschrieben
hast würde ich nicht auf den O-Ring beziehen, sondern schlicht auf Haarrisse.
Das ist nicht wirklich schlimm und so ubiquitär wie
diese neuen elektronischen Gebetsbücher die sich  fast jeder vor´s Gesicht hält;)

p.s.s.
Der Verbrauch, den Du anführst, wohl für gemäßigte Tour,  wäre in meinen Augen eher ein Vergasereinstellungsproblem anstatt eines der Zündung.

Offline SRH4422

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #12 am: Mi.12.Sep 2018/ 09:07:27 »

Ich bin der Ansicht, dass das Wechseln der Zündkabel ein ziemlich Akt ist, wenn man es schön und ordentlich machen will - da muss mindestens die Vergaserbrücke runter etc. Daher mein Zögern.


Wie Claus schon schrieb, geht das ganz gut ohne etwas abzubauen.
Ist eigentlich eine schöne Arbeit, um dabei mal wieder ein wenig zu quatschen und gemeinsam zu schrauben.

Fummelig wird es u.U. nur dann, wenn der vorkonfektionierte Kabelsatz in der Länge knapp bemessen ist. Aber das weiß man leider erst, wenn man ihn am Wagen montieren will.

Generell wäre aber in deinem Fall die Frage, ob du den Wagen nicht mal bei Uli abstellen magst. Ich habe ja an meinem Wagen auch immer mal wieder Probleme mit der Zündung, Leerlauf und schlechter Verbrennung gehabt. Er ist da Schritt für Schritt durch die ganzen verbauten Teile gegangen und am Ende lief der Wagen wunderbar. Darüber können wir uns ja mal unterhalten.

Viele Grüße

Michael
SRH4422 von 10/1968

Offline Wraith39

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #13 am: Mi.12.Sep 2018/ 10:42:14 »
Lieber Michael,
das ist ne super Idee! Ich bin wirklich soweit, die Kabel zu bestellen - zögere aber immer noch etwas. Aber ein Fachgespräch bei Uli - das wär's doch. Wir werden mal telefonieren.F
Auch danke ich Stefan für die wertvollen Hinweise, die neuen Kabel ggf. schon zu installieren und damit zu fahren. jedenfalls muss man methodisch an die Sache ran, sonst rätsele ich noch 4 Jahre (und EUR 5000)  weiter...
besten Dank und liebe Grüße,
Rudolf
p.s.: wie bekommt man eigentlich die fertigen Kabel (mit Steckern) in dieser Gummilitzen hinein, die in der Nähe der Spritzwand sind?
« Letzte Änderung: Mi.12.Sep 2018/ 10:50:23 von Wraith39 »
SRH 21965

Offline Ex-DRB15051

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Re: Zündkabel - Welcher Widerstand ist noch akzeptabel?
« Antwort #14 am: Mi.12.Sep 2018/ 11:20:45 »
Hallo Rudolf,


p.s.: wie bekommt man eigentlich die fertigen Kabel (mit Steckern) in dieser Gummilitzen hinein, die in der Nähe der Spritzwand sind?

Also, ganz einfach geht das, wenn Du den Motor ausbaust  8). So wurde bei mir der erste Satz verbaut direkt nach Kauf, denn da war der Motor ausgebaut. Als ich später diesen Satz erneuert habe, muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich daran gescheitert bin und am Ende die Dinger einfach weggelassen habe.

Sie sind mit einer Schelle am Block mit je einer Schraube fest, die löst man und kann das Ensemble dann abnehmen. Aber man kommt an der Stelle wirklich kaum an irgend etwas ran ... sehr fieses Gefrickel, wie ich das erinnere. Ausserdem zerbröselte sich dann teilweise das Gummi, evtl. gleich alles in neu bereit legen.
RR Corniche DHC, DRB 15051, Bj. 1973