Rolls-Royce & Bentley-Forum
Rolls-Royce+Bentley-Technik => Silver Shadow, Bentley T-Modelle => Thema gestartet von: Merlinpower am So.09.Aug 2009/ 21:54:07
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Guten Abend Zusammen ,
ich bemerkte unlängst ein leichtes vibrieren an der Hinterachse bei ca 130-140 Kmh .
man sagte mir das sei ein Shadow Problem . die Gelenke der Achswellen welche aus dem Differienzial raus kommen schlagen aus und erzeugen eben diese Vibrationen was sich auf das ganze Fahrzeug überträgt.
im vortgeschrittenen Stadium bei langsamen Kurvenfahren kann es sogar richtig polltern . bei mir gott sei dank noch nicht.
um diese Gelenke ist eine sogenante ovale "Glocke" welche normalerweise mit Oel gefüllt ist . in meinem Fall waren diese staubtrocken :o
nach dem befüllen mit Oel sind die Vibrationen zwar schwächer geworden , aber was einmal ausgeschlagen ist ,lässt sich durch ein bischen Oel nicht mehr reparieren .
Meine Werkstatt sagte mit ,Ersatz ist wenn überhabt noch lieferbar seht teuer.
Alternativ gäbe es aber Abhilfe . In Form von anderen Achsstummeln die in das Diverenzial hinein kommen in verbindung mit Achswellen mit anderen Gelenken soll dann für immer Ruhe mit diesem Problem sein .
hat vieleicht jemand von Euch auch dieses Problem ,...oder sogar Erfahrung mit diesen oben beschriebenen Achswellen .
Gruß Olli
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Mit diesem Problem kommst Du bei mir gerade an den Richtigen:
Vor 15 Jahren hatte ich das auch, und ich habe keinen Moment gefackelt und diese "Detroit"-Pötte ausrangiert und gegen moderne homokinetische Antriebswellen getauscht. Diese Wellen gibt es als Tauschsatz für den Shadow, auch für die frühen Spirits. Man muß auf die Teilenummern achten, denn die Wellen sind nicht gleich lang.
Mag sein, daß die Lösung mit den homokinetischen Wellen teuer ist, ich bin gleichwohl überzeugt, daß sie die beste ist. Dieses Nadelwerk in den Detroit-Pötten ist ein altes, unzeitgemäßes, im Alter anfälliges System. Gleichwohl können sie, falls nicht längst geschehen vor Deiner Zeit, rechts und links vertauscht und damit in der Drehrichtung gewechselt werden und so das Problem vorübergehend beheben - und bei einem wenig gefahrenen Auto mag das sogar eine brauchbare, trotzdem zweitlich begrenzte Lösung sein.
Für einen Vielfahrer - mein Shadow hat weit über 500.000 km hinter sich - sind die homokinetischen Wellen bestimmt die erste Wahl. Seit mehr als 200.000 km sind sie bei mir drin. Bis jetzt gibt es keinen Anlaß zur Reue.
Gruß - Udinho
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vielen Dank Udinho für deine schnelle Antwort .
in was für einem Kostenramen bewegen wir uns eigentlich mit den Homokinetischen Wellen ?
meine Werkstatt konnte mir für diese noch keinen Preis sagen .
Gruß Olli
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Der komplette Tauschsatz kostete 2006 - die letzte Preisliste, die ich habe - rund 2.800 Euro. Wenn man an den heute sehr günstigen Wechselkurs denkt, würde ich mich nicht wundern, wenn der Satz heute etwa dasselbe kostet.
Frag doch einfach mal bei Introcar, FlyingSpares, Montague nach. Drei Mails machen Dich schlauer.
Als ich den Tausch gemacht habe, waren diese sog. "Lobroshafts" billiger als überholte Detroit-Wellen. Auch von daher gab es gar kein Zögern. Ob diese Relation heute noch so ist, weiß ich nicht. Aber die Problemlosigkeit der Gleichlaufwellen spricht eh für sich, finde ich.
Natürlich ist das alles auch eine Frage der Einstellung. Ein Purist, der ein altes Auto in seinem ursprünglichen Zustand erhalten will, wird die Hände über dem Kopf zusammenschlage ob eines solchen Sakrilegs. Aber ich persönlich bin eher jemand, der das Alte so weitgehend wie möglich erhalten will, um damit im Alltag zu leben (ich bin in allerlei denkbarer Hinsicht von "alten Klamotten" umgeben), ohne mich dabei dem besseren zu verweigern. Und diese Lobroshaft-Kits, Gleichlaufwellensätze, homokitischen Wellen oder wie man das nennen will, sind komplette RR-Tauschsätze - übrigens made in Germany.
Gruß - Udinho
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alles klar ,werde ich machen . vielen Dank nochmal :)
wenn es dann an den Tausch geht werde ich allerdings noch mal fragen müßen .
ich komme aus der Mercedesecke , R107 116er und 126er sind meine Autos die ich in und auswendig kenne .
wenn man bei Shadow für das Tauschen kein Spezialwerkzeug braucht (und keine abgekröpften Finger) ,könnte ich das ein und ausbauen ja sogar selbst erledigen .
Guß Olli
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Wenn Du Erfahrung mit solchen Arbeiten hast, sollte das kein Problem sein. Damals habe ich solche Arbeiten noch nicht selbst gemacht, mangels Erfahrung genauso wie mangels Zeit. Heute würde ich das auch selbst erledigen.
Ich kann nicht erkennen, daß es irgendwelchen speziellen Werkzeugs bedürfte. Die Verschraubungen sind allesamt Innen- oder Außensechskant.
Die Teilenummer für Shadow/Corniche/Camargue lautet übrigens RH 2939. Bin mal gespannt, was Du heute für Preise genannt bekommst. Ich denke, Du wirst bei 3.000 Euro bleiben. Mir persönlich wäre es das wert.
Gruß - Udinho
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Udinhos Vorschlag wäre der beste und langfristig vernünftigste. Solltest Du die Kosten (noch) scheuen, kann eventuell (je nach Abnutzung) der Tausch der alten Kreuzgelenke (untereinander) Linderung verschaffen.
Tipp: Weitere mögliche Ursache bei Vibrationen: Kardanwellenausgangslager.
@ Udinho: 500.000 KM! Respekt. Hast Du mal ein großes und vor allem aktuelles Bild von Deinem Fahrzeug, welches Du uns zeigen möchtest?
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Der Lobro Shaft Kit RH2939 kostet aktuell 2988,99 +MWSt.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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... wegen der Frage nach einem großen Bild von meinem Spielzeug - siehe Anlage. Aber hier kann man ja wohl nur 200 kB unterbringen, so doll groß wird das Bild damit wohl nicht.
Gruß - Udinho
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Schönes Teil :-). Die two-tone-Version ist ungewöhnlich, hast Du das so gemacht oder war er/sie schon immer so?
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Diese Lackierung haben wir uns selbst ausgedacht, aber es sind Farben, die es damals gab (silver-sand und ein Rot, dessen Name ich nicht mehr weiß). Ab und zu sieht man diese Kombination durchaus.
Ursprünglich war das Auto seychelleblue - aber der Bentley ist royalblue und damit allzu ähnlich. Als der Shadow von 96 bis 98 überholt wurde, da war alles ausgebaut und zerlegt, die nackte Karosserie hing an der Garagendecke und wurde mit Gasmaske im Gesicht sandgestrahlt. Fast 2 Tonnen Strahlgut sind dabei draufgegangen! Die Garage war der reinste Sandkasten - freilich mit nicht gerade kindgerechtem Sand und einer nackten Karosse von der Decke baumelnd.
Da das Auto völlig zerlegt war, gibt es keine Stelle der Karosserie oder Teile, die noch die originale Farbe erkennen lassen, außer einer Kofferraumdeckelhalterung, die wir zum Lackieren nicht mehr gefunden haben. Am Ende ist sie dann doch aufgetaucht - und blau geblieben.
Gruß - Udinho
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Sehr fein. Vor allem sein Einsatzort. TF steht wohl für Tenerifa?
Dort bist Du sicher völlig auf Dich gestellt bei der Behebung kleiner und größerer Malaisen?
Ich konnte einmal (aufgrund guter Beziehungen zur Fracht der LTU) meinen Shadow für kleinstes Geld nach La Palma mitnehmen*. Das war einer Inselzeitung sogar eine Meldung wert. Ein Exotenstatus ist einem mit diesen Fahrzeugen auf Atlantikinseln sicher.
(*mit demontierten Stoßstangen und Rücklichtern - und es war immer noch sehr knapp...)
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Ja, TF steht für Teneriffa, und VH für vehículo histórico. Aber heute gibt es keine Provinzkennzeichen mehr, es sind einheitlich für ganz Spanien 4 Ziffern und dann drei Buchstaben. Historische Fahrzeuge haben heute zusätzlich am Anfang ein H.
Mein Spielzeug kam Ende 1998 auch mit der LTU im selben Flieger wie ich auf die Insel.
Sooo exotisch ist das hier aber nicht mehr. Es gibt mehrere Clouds, der Nachbar hat einen Shadow II, und für alle Fälle, in denen ich nicht weiter weiß, habe ich SuperMario, einen Italiener, KFZ-Ingenieur, der eine eigene Werkstatt betreibt und mir in vielen Dingen weiterhelfen kann, wo mir einfach das Wissen und auch schlicht die Möglichkeiten fehlen.
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Hallo Zusammen ,
nach langem überlegen habe ich mich entschlossen 2 überholte Originalachswellen einzubauen anstatt die über 3x so teuren "Lobros" .
die original Wellen haben jeztz über 30 Jahre und 100000 Km gehoben (ein austausch war in der sehr umfangreichen Servicehistorie nicht ersichtlich) ,
bei einer km leistung von max 5000 im Jahr werden die überholten Wellen ne ganze Weile bei mir heben . ;)
zudem möchte ich diesen Winter ein paar Chromteile und das Leder angehen , da werde ich die gesparten Euros gut gebrauchen können .
für einen Vielfahrer wie dich Udinho mag so ein Umbau sinnvoll erscheinen , bei meiner km leistung eher nicht .
nicht falsch verstehen , für mich soll ein Rolls auch so fahren wie Einer , nicht nur so aussehen . Ich bin auch seeehr pingelich ,deshalb habe ich auch in 1,5 Jahren eine stolze Summe für die Instandsetzung von Technikkomponenten bei der Fa. Marlok investiert .
Wohl gemerkt ,diese Arbeiten wurden nach meiner vollsten Zufriedenheit erledigt ,nun möchte ich aber so langsam mit der optischen Kosmetik beginnen und Das ist ja bekanntlich auch nicht gerade billig , wenn man es gescheit gemacht haben möchte .
Das Auto von Dir Udinho sieht auf den Bildern sehr schön aus (ich denke live sieht es genau so gut aus) und es ist schön zu sehen wie auch ein Rechtslenker (meiner ist auch en RHD) ordentlich restauriert wird .
leider zu oft wird in Deutschland der RHD Rolls als Billigvariante zum LHD gesehen ,...meinerseits völlig grundlos.
Zurück zum Thema , ich werde Euch natürlich bezüglich den Achswellen auf dem Laufenden halten .
bis dahin
Gruß Olli
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Hallo Zusammen ,
sooodele ,es gibt folgendes zu berichten :
wie angekündigt sind wir das Thema "Vibrationen" noch mal angegangen .
d.h. wir haben die Antriebswellen , die ja bekanntlich der Grund des Übels sein sollen ausgebaut und zerlegt .
Resultat : Kreuzgelenke spielfrei , den Topf der andere Seite zerlegt , gereinigt (Nadellager war auch io) und mit neuen Manschetten und frischem bestückt.
desweiteren wurde das Radlager hinten rechts erneuert ,da dieses viel spiel hatte .
letzendlich haben wir die komplette Hinterachse ausgebaut und sämlich Silentblöcke und einige Lenkerbuchsen erneuert .
natürich wurden auch einige Bremsleitungen erneuert ,.......wenn man schon dabei ist .
alles wieder eingebaut (war sau viel Arbeit), Hinerache natürlich neu eingemessen (nach RR Vorgaben) ,
Niveau wieder eingestellt .
die gesammte Achse ist jetzt wieder komplett spielfrei ,auch die Antriebswellen sind satt drinn (kein bischen spiel)
alles ist jetzt also gemacht : Querlenker der Vorderache neu gelagert , Hinterasche fast komplett neu gelagert , Stoßdämpfer v u. h. neu ; Niveauausgleich überhohlt (der linke macht leider ab und an immer noch ein paar Klopfgeräusche) ,Reifen Neu , Radlager neu ,...
Resultat:
Das Auto bremst und hat ein fahrverhalten das seines gleichen sucht !!!(hatte nicht gedacht das ein alter Rolls so satt liegen kann)
aber ,....................ES VIBRIERT IMMER NOCH !!!!!!!!!!!!!!!!!!
bei einer ausgedehnten Probefahrt habe ich folgendes simuliert :
bei ca 110-120 kmh fängt es an (das ganze Fahrzeug inkl. Lenkrad) zu vibrieren und wird bei 140 kmh stärker und bleibt bei auch bei 180kmh gleich , vor allen dingen unter last oder beim gas wegnehmen.
unter 110 kmh merkt man nichts.
beim vollen beschleunigung im 2ten Gang ab 50-60 kmh sehr starkes vibrieren !
ich meine also es ist Motordrehzahl abhängig und nicht Raddrehzahl .
aber Motorlager sind auch io und fest .
Wandler oder Schwungscheibenunwucht ,............hmmmm
das Getriebe wurde aber auch vor einem Jahr komplett überholt .
die Vibrationen waren vor und nach der Getriebeüberhohlung gleich (der Wandler wurde aber nicht getauscht),......
hmmm, bin jetzt echt ratlos ???
Gruß Olli
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noch was , die Kreutzgelenke der Kardanwelle sind auch io und natürlich ist alles frisch abgeschmiert
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Waren möglicherweise unwuchtige Reifen schon einmal in der Diskussion? (Habe den Thread jetzt nicht genau durchgelesen)
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Reifen sind neu und gut ausgewuchtet (Felge hat auch keinen Schlag)
zu dem denke ich, es ist Motordrehzahl abhängig und nicht Raddrehzahl
Gruß Olli
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Beim Zusammenbau von Wandler-Federplatte und Anlasserzahnkranz ist zu beachten, dass es zwei unterschiedliche Sorten von Schrauben und Abstandsbuchsen gibt: vier von der einen Sorte und zwei von der anderen. Wenn man hier etwas vertauscht, kann es zu einer Ovalität und/oder Unwucht kommen – vielleicht liegt es ja daran.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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Spontan fallen mir zwei Sachen ein:
- Ist die Kardanwelle noch gewuchtet? Vielleicht ist das oder eines der Gewichte auf und davon!?
- Verstärkte Vibration beim Beschleunigen und unter Last: Bei meinem Shadow waren diese Vibrationen auf eine defekte Federplatte geschoben worden - aber es zeigte sich, daß eine der drei Befestigungsschrauben des Wandlers nicht gepackt hatte, das Gewinde war beschädigt. Dadurch saß der Wandler nur mit zwei Schrauben richtig fest und hob sich unter Last von der Federplatte ab bzw. die Federplatte deformeirte sich beim Drehen, der Wandler drehte sich also nicht mehr "rund". Der eingebaute Wandler hat sechs Haltpunkte, von denen beim Shadow aber nur drei verwendet werden. Der Wandler wurde also um 60 Grad gedreht, so daß die drei anderen Haltepunkte zur Verschraubung verwendet werden konnten.
Vielleicht hilft das ja. Gruß - Udinho
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also es hat folgendermaßen angefangen,....
diese Vibrationen waren schob von anfang an , dann irgendwann Getriebeschaden (bruch der sogenanten Hauptwelle) ohne vorankündigung .
das Getriebe wurde dann bei einem sehr renomierten RR Spezialist hier bei uns im süddeutschen Raum komplett überholt. ich gehe mal davon aus das die das richtig gemacht haben,...
danach waren die Vibrationen nur geringfügig ,wenn überhaubt besser .
die Werkstatt vermutete stark die Hinterachswellen ,......diese sind es aus jetziger Sicht wohl nicht (wie weiter oben beschrieben)
bleibt noch die Kardanwelle . ist diese überhaupt gewuchtet und wenn ja wo sind die Gewichte ?
hat sie vieleicht mal einen schlag irgendwann abbekommen ?
diese Welle kann man ja an in 4 verschiedene Stellungen einbauen , welche ist die richtige , gibt es überhabt eine Markierung oder ist das völlig wurscht ?
ich denke mal das diese "Unwucht" oder was auch immer verantwortlich war für den Bruch der Hauptwelle.
kann die Kardanwelle überhaupt einen Schlag bekommen (die sieht doch so stabil aus) , wenn doch , wie kann man das überprüfen ?
wenn es so was wäre wie von Herrn Erbrecht oder Udo beschriebn ,müßte man es doch auch im Stand bei hochdrehendem Motor zum vibrieren bekommen , ? (muß ich noch ausprobieren )
Gruß Olli
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Hinsichtlich des Auswuchtens der Kardanwelle weiß ich von meinem Shadow, daß sie um 1997 in Hamburg bei einem dafür ausgerüsteten Betrieb gewuchtet wurde. Aber wo die Gewichte sitzen, weiß ich nicht (mehr). Ich war auch nicht beim Auswuchten dabei, um zu sehen, wie das geht und wo die Gewichte dann hin kommen. Ich kann mich nicht errinnern, daß wir darauf geachtet haben, wie die Welle eingebaut wird - Loch an Loch halt, so daß die Schrauben paßten, oder? Naiv, ich weiß, die Welle ist rund, kann sein, daß die Löcher nicht symmetrisch verteilt sind und sie deshalb nur in einer Stellung paßt?
Bzgl. Unwucht von Seiten des Wandlers war bei meinem Shadow nur wenig, fast nichts zu spüren im Leerlauf. Es vibrierte ein wenig, wenn überhaupt im Lenkrad. Beim Beschleunigen war das Vibrieren stark, man spürte es im Sitz, mir der Hand auf dem Toproll oder im Lenkrad, eigentlich überall. Bei gleichmäßiger Fahrt um 80 oder 100 km/h war fast nichts zu spüren. Und bei höherer Geschwindigkeit blieb ein vibrierendes Brummen oder Dröhnen, das ich zunächst auf die Kardanwelle schieben wollte. Aber da es weg war mit der korrekten Befestigung des Wandlers, gehörte es ganz offensichtlich in diesen Zusammenhang.
Gruß - Udinho
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Die Kardanwelle hat aufgeschweißte Bleche als Auswuchtgewichte – wo die sitzen und wie viele es sind, dafür gibt es naturgemäß keine Regeln, denn das ergibt sich durch die vorhandene(n) Unwucht(en).
Sie können das Auto auf einer im Stand mit eingelegtem Gang laufen lassen – legen Sie hierzu passende Holzstücke unten in die Fangbänder der Hinterachse, damit die Antriebswellen gerade laufen. Sie können dann (wenn das Auto sicher steht!!!) beschleunigen und die Kardanwelle beobachten – stärkere Vibrationen lassen sich so mit bloßem Auge (am besten durch Anlegen eines Bezugspunktes) sehen. Sie können dann auch mit einem Stethoskop die Wandlerglocke usw. abhorchen.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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vielen Dank für die Tips !!!
also ,"meine" Kardanwelle hat keine Plätchen drann, man sieht aber auch nichts das da irgendwo was weggefault ist ,.....
ich werde (wenn ich am We eine Bühne bekomme) mal das Gehäuse abschrauben das den Wandler von unten bedeckt und dann mal laufen lassen ,.....
giebt es eigentlich eine Darstellung wie und wo die von Herrn Erbrecht beschriebenen unterschiedlich Hülsen verbaut sind ,...kann man die überhaubt falsch einbauen ?
brummen tut es eigentlich weniger , es vibriert "nur"
noch mal zu der Einbaulage der Kardanwelle . giebt es da Vorgaben Markierungen) oder kann man die verbauen wie man will? es giebt ja da 4 Einbaumöglichkeiten da die schraubenLöcher nicht versetzt sind .
Gruß Olli
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gibt es eigentlich eine Darstellung wie und wo die von Herrn Erbrecht beschriebenen unterschiedlich Hülsen verbaut sind ,...kann man die überhaupt falsch einbauen?
Man kann... Vier Löcher sind größer im Durchmesser, die Schrauben sind aber vertauschbar, die Abstandshülsen auch – ich bin noch nicht drauf gekommen, warum das so ist.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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vielen Dank nochmal Herr Erbrecht für die telefonische Auskunft und die Darstellung !!!
ich werde da nach schauen .
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Hallo zusammen,
sooodele ,ein kurzer Zwischenbericht :
letzte Woche hatten wir die Kardanwelle ausgebaut . im ausgebauten Zustand fiel uns auf ,das die Gelenke an beiden Enden nicht schön rund laufen ,sonern eher "hakelig" .
An den demontierten Kreutzgelenken (an den 4 Bolzen ,wenn man die "Hütchen" mit den Nadellagern abnimmt) sah man sogar richtige "Rattermarken" .
Alles wieder mit neuen Kreutzgelenken zusammengebaut (der aus u. einbau ist bischen aufwendig ,da das Differenzial + Achswellen raus muß) und ab gings auf die Probefahrt .
Ergebnis :
die Vibrationen sind zu 75 % besser !!!!!!!!! :)
für die restlich 25 % sind mit großer Wahrscheinlichkeit die äusseren Kreutzgelenke der Achswellen verantwortlich , diese sehen nicht besser aus .
bei nächster Gelengenheit werden wir auch diese erneuern ,......ich werde weiter berichten .
Gruß Olli
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Warum haben Sie denn zum Überholen der Kardanwelle das Differential ausgebaut? Sie müssen nur die Schrauben der beiden Gelenke am Differential und am Getriebe lösen, den Querträger hinterm Getriebe abschrauben und zur Seite schwenken (abstützen/festbinden, damit das Handbremsseil nicht belastet wird), dann können Sie die Welle nach vorn/unten herausziehen.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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hmmm, wir hatten nicht geglaubt das es ausreichen würde diese Traverse auszubauen um die Welle rauszunehmen ,...Danke für den Tip !
beim nächsten mal sind wir schlauer .
Gruß Olli
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sooo Männers ,
es gibt folgendes zu berichten :
Kreutzgelenke der Kardanwelle neu
Kreutzgelenke der Antriebswellen neu
Motorlager neuwertig
Hinterachlagerung neu
Zahnkranz ist auch mit den richtigen Schrauben und Abstandshülsen an der Schwungscheibe befestigt und auch fest
Wandler sieht auch fest aus (man kommt irgendwie nicht an die Schrauben ran , muß der Motor angehoben werden?)
allerdings wenn mann die Wandlerferkleidung unten abnimmt , könnte man meinen wenn man dem Motor im Stand laufen lässte ,dass das ganze Wandlergedöns ein kleines bissele "eiert" , wenn man gas gibt scheint es sich zu "egalisieren"
ist generell eigentlich schon mal ein Wandlerschaden entstanden ,wenn ja wie hat er sich geäußert ? macht der dann igendwelche Geräusche ?
noch was ,. die Hinterachswellen haben in Richtung Diff doch ein bischen spiel .
wenn man diese aber aus dem "Käfig" zieht sieht man wenig verschleiss an den Berührungspunkten .
auch die Nadellager sehen noch gut aus .
wohlgemerkt im ausgefedertem Zustand .
vergrößert sich eigentlich das Spiel im eingefertem Zustand ?, wenn ja so ist da bestimmt ZU viel Spiel und würde dann natürlich meine rest Vibrationen beim beschleunigen erklären .
kann ich eigentlich auch zähes Differienzialöl in die "Käfige" kippen ?
ach , wie ist da eigentlich der Sollfüllstand ?,....Ablasbohrung wagrecht und auffüllen bis es rausläuft , oder randvoll von oben auffüllen ?
Gruß Olli
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Ist denn die Federplatte, an der der Wandler sitzt, in Ordnung? Ich habe den Thread noch einmal überflogen, aber dazu nichts gefunden. Wenn denn "das ganze Wandlergedöns ein kleines bissele eiert", könnte es sein, dass die Platte gebrochen oder schon sehr weich ist. Suchen Sie sich einen Bezugspunkt und prüfen Sie mit einem an dieser Stelle festgehaltenen Werkzeug, ob/wie sich der Abstand des Wandlers zum Bezugspunkt ändert.
Lässt sich denn der Wandler gegenüber dem Wandlergehäuse (Glocke) bewegen?
Um an die Schrauben zu kommen, die den Wandler mit der Platte verbinden, muss man den Motor in den Gummilagern bewegen, indem man einen Montierhebel zwischen Getriebe und Hilfsrahmen ansetzt.
In die Schiebegelenke (Detroit Joints) gehört Differentialöl (SAE 80W-90, 85-90 geht auch)
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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Hallo Herr Erbrecht .
Der Wandler lässt sich nur leicht axial bewegen .
die Platt sieht aber io aus .dh. nichts gebrochen .
wie macht sich den ein def. Wandler bemerkbar ?
wie ist den der Oelstand in den Detroit joints zu prüfen ? Ablasschraube wagrecht oder nach oben senkrecht ?.
momentan sind sie mit Motoroel befüllt ?
Gruß Olli
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Es gehören 150 ccm Öl in die Schiebegelenke.
Einen defekten Wandler hatten wir noch nicht – wenn etwas kaputt geht, sind es vermutlich die Turbinenschaufeln innen, und das wird sich wohl schlagartig und desaströs bemerkbar machen.
Tritt das Vibrieren denn drehzahl- oder geschwindigkeitsabhängig auf?
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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ich würde sagen drehzahlabhängig,..bzw. lastabhängig .
beim beschl. bei ca 60 kmh im 2ten Gang viebriert es ,meine ich von mitte bezw. hinten. oder im 3ten Gang bei ca 90kmh.
wenn ich bei 90 leicht beschleunige vibriert es , wenn ich dann leicht von Gas gehe hört es auf .
dabei vibriert Sitz und Lenkrad .
Lenkrad vibriert nur in der höhe und schlägt nicht wie zb. bei unwuchtigen Rädern (diese sind top ausgewuchtet).
.......doch vielecht diese Detroit Wellen ?
Gruß Olli
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.......doch vielleicht diese Detroit Wellen ?
Das Spiel der Schiebegelenke muss man natürlich in der Position prüfen, die sie beim Fahren haben, denn dort wird Abnutzung sein. Also, wie schon geschrieben, beim Anheben auf einer Zwei-Säulen-Bühne Holzstücke in die Fangbänder legen, so dass die Achsen etwa waagerecht bleiben; dann kann man das Spiel von Hand prüfen und auch Fahrt simulieren (zur Simulation von Last die Bremse leicht betätigen).
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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werde ich morgen auf jeden Fall abprüfen ,...ich werde berichten
Gruß Olli
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Hallo Zusammen .
nach den Arbeiten am Wochenende gibt es folgendes zuberichten:
Auto auf die Bühne genommen und die HinterRäder in Fahrstellung gebracht (also waagrecht)
Welle rechte Seite hat in der Horizontale , in Der Glocke ein ca 0,5 - 1,0 mm Spiel
Welle linke Seite hat in der Horizontale , in der Glocke ca 1 - 2 mm Spiel
ist das normal oder müßen die Dinger absolut spielfrei sein ?
das Spiel müße man doch einstellen können ,......durch Verwendung von ein paar zusätzlichen Anlaufscheiben oben und unten ,........?
nehmen wir mal an die Vibrationen kommen von den Wellen , kann es sein das sich diese bis ins Lenkrad übertragen ?
Gruß Olli
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achso ,neues Oel ist natürlich auch in den Glocken 80 W-90 , sogar mehr wie angegeben (nach dem Motto viel hilft viel ;))
Gruß Olli
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Das Spiel ist ziemlich groß und wird wohl die Ursache für die Vibrationen sein. Einstellen lässt sich hier nichts; Beilagscheiben unter den Endstücken (falls dort das Spiel ist) würden zu Spielfreiheit an der abgenutzten Stelle und Festklemmen (beim Ein- oder Ausfedern) an den noch einwandfreien Stellen führen – das kann ich also nicht empfehlen...
Ich würde die Teile auseinander nehmen, säubern und mir mal die Laufbahnen der Lager im Gehäuse ansehen – wenn dort etwas ausgearbeitet ist, müssen sie ersetzt werden. Die Dinger sind neu ziemlich teuer (899,10), gebraucht daher immer noch 400,00 (Preise +MWSt., falls anfallend).
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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ja genau , da ist das Spiel .
da sind so hauch dünne Beilagsscheiben drunter ,...2 pro Endstück .
wenn man da neue (oder andre Teile) einbaut ,müssen doch die Endstücke wieder neu "eingemessen" werden ,.dh. man muß mit denn Beilagsscheiben ein bischen spielen ?
oder werden in der Regel auch neue Endstücke verwendet
ist der Preis eigentlich pro Stück oder für das Paar ? ;)
gruß Olli
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Der Teile-CD kann man entnehmen, dass es Scheiben in der Dicke von 0,58 - 3,05 mm gibt; man verwendet also die Scheiben nach Bedarf. Aber, wie schon geschrieben: Mit dickeren Scheiben wird es dort klemmen, wo es nicht abgenutzt ist.
Der Preis ist natürlich pro Stück...
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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wie ist denn das vorgeschriebe Spiel ?
wenn ich zb .gebrauchte "Töpfe" verwende brauche ich doch auch mit Sicherheit andere Ausgleichscheiben , weil diese die bei mir akktuell verbaut sind ,sind ja auf meine Töpfe eingemessen
Gruß Olli
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Die Maßangabe für die Dicke der Ausgleichsscheiben im Ersatzteilkatalog kam mir gleich etwas merkwürdig vor, denn so dicke Scheiben habe ich an der Stelle noch nicht gesehen... Die falsche Angabe zieht sich durch alle Baujahre; es hat offenbar jahrelang niemand gemerkt. Im Werkstatthandbuch heißt es dann richtig 0,304 - 0,025 mm.
Von "Spiel" kann hier eigentlich keine Rede sein: Die Differenz zwischen dem Maß über den beiden Gleitstücken und der Bohrung im Gehäuse soll zwischen 0,013 mm "zu eng" und 0,013 mm "zu weit" liegen; das Spiel muss also zwischen knapp unter Null und knapp darüber betragen.
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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ahhh ok, also saugend
davon bin ich meilenweit entfert
also "seitliches" Spiel habe ich nicht , nur in der "Höhe" ,....wo die Endstücke drauf sind
vielen Dank für die Info !!
Gruß Olli
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Hallo Olli, das hatte ich auch damals, als ich den SS1 kaufte,
die Glocken waren staubtrocken und ich habe sie erstmalmit Bremsenreiniger und Rostlöser gesäubert und dann ein MOS2 Fett mit Hypoidöl Gemisch eingefüllt. Auch gefühlte 2mm Spiel der eingearbeiteten Kreuzgelenke mit austretendem Rostwasser zeigen von absolut immer ausgeführten Wartungen. Leider waren BEI allen Gelenken noch die Schlitzschrauben als Stopfen drin, Schmiernippel suchte man an der Kardanwelle und den Kreuzgelenken der Hinterachse sowie Einfüllschrauben der Glocken vergebens... Aber nach über 42 Jahren hat neues Fett einiges bewirkt..... Das Vibrieren wurde mit Austausch eines Kreuzgelenkes der Hinterachse viel weniger, heuer merke ich nur leichtes Brummen... das Andere Gelenk werde ich auch irgendwann wechseln, aber bei 500 milen im Jahr...
LG Jörg
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Hallo Zusammen ,
aaalllso ,
ich habe mir die Tage einen sogenannten "Lobrokit) aus UK besorgt und möchte ihn den Winter einbauen .
...und nu tauchen natürlich die ersten Fragen auf :
wieviel Drehmoment bekommen eigentlich die großen Muttern die den radseitigen Flasch heben und wievel bekommen die Vielzahn Schrauben die die Achswellen heben ?
ist beim aus bzw. einbau irgendetwas zu beachten ?
wie ist den der Differenzial seitige Flansch im Diff. befestigt ? geht beim ausbauen vieleicht sogar das Kugellager nebst Simmaring kaput (noch ist mein Differenzial dicht)
über die ein oder andere Hilfestellung würde ich mich sehr freuen
Gruß Olli
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Ich stehe vor einem etwas ähnlichen Problem: Ich möchte das Differential tauschen, das auch schon bereit liegt, um das alte zu ersetzen, das allerlei unliebsame und lästige Geräusche macht.
Mein Shadow hat seit 15 Jahren diese homokinetischen Wellen, aber das AT-Differential hat die Stummel für die alten Wellen. Es müssen also diese Stummel getauscht werden, damit ich die homokinetischen Wellen weiter verwenden kann.
Ich werde den Tausch nicht selbst vornehmen, aber ich wurde auf folgendes hingewiesen:
1. Es werden auf jeden Fall neue Dichtringe benötigt, die habe ich besorgt, sind rechts und links verschieden, falls Du die Teilenummern nicht selbst feststellen kannst, kann ich sie Dir sagen, aber eigentlich sollten sie zu dem Tauschsatz gehören. Die Lager selbst sollen nicht gefährdet sein.
2. Rechts besteht die Gefahr, daß beim Tausch der Stummel/Adapter die Innereien reinfallen ins Differential. Frag mich nicht nach dem Grund, aber der Aufbau ist nicht symmetrisch, und ich weiß auch nicht, was da warum nach innen plumpsen kann. Bei mir wird das nicht dramtisch enden können, weil das AT-Differential ja beim Tausch neben dem ausgebauten alten Teil steht und die Adapter am ausgebauten Differential gewechselt werden. Beim Tausch der Adapter am eingebauten Differential soll es einer gewissen Erfahrung bedürfen, um dem Übel zu entgehen, zu dessen Vermeidung ich aber mangels Erfahrung nichts weiter beitragen kann.
Gruß - Udo
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Die Achswellen sind im Differential mit Klemmringen gesichert; man baut aber, um die Wellen abzunehmen, die kleinen Deckel mit ab (je sechs Muttern). Dann hat man den Deckel mit Wellendichtringen (sind auf beiden Seiten gleich, Teile-Nummer UG14641, bei uns 11,29 +MWSt., falls anfallend), äußeren Lagern und Klemmring in der Hand – was da ins Diff fallen könnte, sehe ich nicht... (siehe Zeichnung).
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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Diese Teile habe ich bekommen:
- RH 9773 A SEAL OIL OUTPUT SHAFT RH DIFF
- UG 15008 A SEAL SHAFT LH
und die sehen auch ganz verschieden aus und sind alles andere als identisch.
Habe ich was falsches bekommen?
Gruß - Udo
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Ab Spirit und Co. 08268 werden als Dichtungen UG15008 (links) bzw. UG15009 (rechts) angegeben – vorher waren es auf beiden Seiten die von mir genannten UG14641 (bei identischen Wellen an den Lobros, wohlgemerkt). Die Nummern sind dann wie folgt umgeschlüsselt worden: UG15008 –> PE59081PA, UG15009 –> PE59082PA –>07V109293. RH9773 gibt es parallel dazu auch noch – ob das falsch oder richtig ist, weiß ich nicht. Die Außen- und Innendurchmesser beider Teile müssten gleich sein, nur die Drehrichtung der zugehörigen Welle ist anders.
Die Wellendichtringe UG14641 gibt es ab Werk schon seit 1986 nicht mehr (wir haben eine alternative Quelle); seitdem wird offenbar der rechts und links unterschiedliche Ersatz geliefert. Es gibt halt universell einsetzbar Dichtringe und solche, bei denen die Drehrichtung beachtet werden muss – die früher eingesetzte Bauform hat jedenfalls nicht zu Problemen geführt, soweit ich weiß. Die Differentiale lecken an den Ausgangswellen nach 30 oder 40 Jahren, das dürfen sie dann auch, und man ersetzt die Dichtringe.
Grüße aus dem schon sehr herbstlichen Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
www.bentleyteile.de
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Na, da bin ich aber beruhigt, daß ich keine neuen Teile beschaffen muß.
Was das Auseinanderfallen auf der rechten Seite angeht beim Ausbauen der alten Welle habe ich die entsprechende Anleitung im Werkstatthandbuch TSD6000 noch mal nachgesehen und innerhalb der Anleitung den erinnerten Hinweis gefunden (s. Bild).
Es geht also um die Tellerfedern, und wer nicht weiß, worauf er zu achten hat, der tappt bestimmt in diese Falle, und dann ist guter Rat im wahrsten Sinne des Wortes teuer.
Gruß - Udo
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Ja, das stimmt – an die Tellerfedern (Belleville washers) habe ich nicht gedacht, denn in der angehängten Zeichnung sind sie nicht drin, da es eine spätere Ausführung ist. Ich habe gerade mit dem Mechaniker gesprochen, der diese Arbeiten bei uns macht; er hatte damit noch nie ein Problem, meinte aber auch, man müsse vorsichtig sein. Also sicherheitshalber verfahren, wie in dem von Udo eingestellten Ausschnitt beschrieben. Bei den späteren Fahrzeugen (Spirit-Familie) gibt es diese Tellerfedern nicht mehr.
Grüße aus dem schon sehr herbstlichen Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
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soldele , die beiden Dichtringe habe ich bei Herrn Erbrecht bestellt ,.....
das größere Problem sehe ich allerdings bei den radseitigen Flanschen ,die mit einer großen Mutter befestigt werden und sau fest sitzen .(ich habe da schon von Schweißbrenner und 500Nm Schlagschraubereinsätzen gehört)
ebenso der Flansch lässt sich laut Herrn Ebrecht auch nur mit "schwerem Gerät" (dickem Abzieher) von seinem Ausgangspunkt wegbewegen !
ich sehe schon ,nichts für den lässigen Samstagmittag !!! >:(
Gruß Olli