Moin Moin,
denke, das beste wird sein, dass ich selbst die Finger davon lasse und dem Wagen eine komplette Inspektion mit allem was dazu gehört gönne. Die in Köln entdeckte Werkstatt produzierte zwar beim Mark VI eine recht hohe Rechnung, dafür aber lief der Wagen anschließend so gut, dass beim Clubtreffen in Windhagen allerlei Menschen am Auspuff standen (nicht schnüffelten!!) und den perfekten Lauf genoßen und beklatschten.
Der SW2 hingegen war zuletzt mit dme Vorbesitzer in der bekannten Werkstatt im benachbarten Ausland....
Zur Sache aber nochmals: Was ich vergessen hatte da ich es zunächst gar nicht mit einer Bedeutung versehen mochte ist, dass wenn ich meinen Rolls-Royce in der Garage kalt gestartet hatte und er zu beginn noch recht hoch drehte, dass auch nachdem ich den Choke durch kurzes Antippen des Pedals etwas reduzierte und rausfahre, dass auch dann zwei, drei Mal kurz die Lampe anging. Also sie leuchtete auch bei hoher Drehzahl kurz auf und flackerte leicht. Insofern ist es gut, dass ich die Schalter bestellt habe und diese dann anschließend als Fehlerquelle ausschließen kann.
Das andere ist natürlich die optimale Einstellung und die mache ich besser nicht selber. Lieber investiere ich und weiß, dass alles OK ist als das ich selber irgendwas verstelle oder verschlimmbessere. Um zu demonstrieren, wie meinen technischen Fähigkeiten sind -egal wie peinlich das jetzt ist- eine kleine Geschichte aus dem Leben eines Mannes der gemessen an seinen technische Fähigkeiten das falsche Hobby hat:
Vor einigen Jahren fuhr ich mit meinem damaligen Bentley S1 zu einem technischen Seminar des RREC nach Hessen. Das war wirklich spannend und ich nahm für mich als Aufgabe mit, dass ich an dem S1 die Breatherpipe reinigen möge. Dort sammele sich jede Menge Gülle und diese behindere die Durchlüftung des Kurbelwellengehäuses.
Bin nach Hause, baue das außenliegende Rohr ab, schütte Waschbenzin rein und lasse es einweichen und abschließend kam der Gartenschlauch zum Einsatz, mit dem das Rohr durchspült wurde. Der ganze Dreck kam raus und siehe da, der Wagen lief wirklich ruhiger. Toll! Und ich hatte nichts kaputt gemacht!!
Kurze Zeit später war der S1 weg und ein Spirit stand vor der Tür. Und ich dachte mir, dass es hier nicht schaden könne, das gleiche zu tun. Tat ich auch. Ich fand den Zugang zur Entlüftung, entnahm das kleine Netz und schütte Waschbenzin in die Öffnung und hielt anschließend den Schlauch rein. Allerdings bemerkte ich irgendwann, dass weder Wasser noch Gülle unter dem Auto rauskommen, so wie ich es eigentlich erwartet hatte und wie es eben beim S1 der Fall war... Ich musste eingestehen, dass ich etwas falsch gemacht habe und erfuhr nach einigen hektischen Telefonaten, dass ich den Motor unter Wasser gesetzt hatte, ihn besser gard nicht starte und den ADAC bitten möge, den Wagen in dei Werkstatt zu bringen (der ich das auch noch Aug in Aug zu erklären hatte!. Das war nicht gut. (um Glück gab es keine Schäden zu vermelden. Aber ich bin seit dem extrem zurückhaltend geht es ums Schrauben....
Heute morgen, um auf das Öldruckproblem zurück zu kommen, kam mir der Gedanke, dass in den 1990er Jahren ein Matrix G-Kat nachgerüstet wurde, der gewiss auch Einfluss haben würde. ich bin mir nich ganz sicher, wie dieser funktinioert, aber, bei Freunde sah ich, dass diese irgendwelche elektronschen Bauteile im Motorraum haben, die den Motor oder die Abgasanlage steuern? Könnte das evtl. eine weitere potentielle Fehlerquelle sein?
Jürgen