Das prinzipielle Problem der Fragestellung aus dem Eröffnungsbeitrag bleibt allerdings bestehen: es gibt einfach nicht so viele Bentley bzw. Rolls-Royce und noch weniger Besitzer/Fahrer (m/f/d) dazu, als dass man erwarten dürfte, dass sich in jeder Ecke von Deutschland problemlos einige Enthusiasten für eine gemeinsame Ausfahrt finden. Wenn man nicht in einen der Clubs eintreten möchte und die Veranstaltung privat organisieren muss, wird es noch schwieriger. Dann trifft einen die ganze Flut von "leider, hätte, könnte, kann nicht", wie schon zuvor von mir beschrieben und selbst wenn man sich zu einer Veranstaltung durchringt, wird es meist haufenweise Absagen, Umbuchungen und sinnlose Kritik von nicht Beteiligten geben, die einem das Leben ausreichend vermiesen können.
So sieht es aus.
Ich wurde letztens von einem Bekannten nach einer möglichen Teilnahme an der Classic-Gala Schwetzingen gefragt. Ich habe mir dann Preise und vor allem auch die organisatorischen Vorgaben/ Angaben durchgelesen - und dann wars das auch schon. Die Teilnehmerpreise hätten schon vollkommen ausgereicht, um mir die Motivation zu nehmen.
Aber warum sollte ich jemanden um Zustimmung bitten, damit ich mit meinem Wagen das Treffen verlassen darf?
Da wird es ganz bestimmt sehr wichtige organisatorische Gründe geben, weshalb ich das notwendig absprechen und mir das Okay eines wichtigen Menschen (Veranstalter) einholen muss (z.B. damit leere Plätze vermieden werden, wenn der Chefberichterstatter des Buckingham Palace zum Gruppenfoto vorbeikommt oder so).
Aber:
Nein. Schlicht nein. Wann ich wegfahre, entscheide ich. Und nicht der Onkel Veranstalter. Auch wenn mir dadurch die "limitierte Teilnehmerplakette" entgeht. Ich bin mir sicher, dass die sich neben dem Union Jack in der Garage sehr gut ausgenommen hätte.

Das ist, glaube ich in aller Selbsterkenntnis, auch ein Grund dafür, weshalb ich mit meinem Shadow am liebsten ganz alleine fahre.

Viele Grüße aus der Südpfalz
Andreas