Die ganzen Überlegungen um den Weakener bzgl. Deines Problems sind müßig, wenn er gar nicht funktioniert. Denn dann beeinflußt er den Flüssigkeitsstand in den Schwimmerkammern nicht. Freilich macht sich der nicht funktionierende Weakener an anderer Stelle bemerkbar.
Also mußt Du erst mal prüfen, ob der Weakener funktioniert: Motor im Leerlauf laufen lassen und mit dem Finger den Ansaugstutzen des Filters zuhalten - der Motor muß sofort stehenbleiben. Tut er das nicht, ist das System undicht.
Bleibt der Motor stehen, arbeitet der Weakener. Jetzt müßtest Du den Unterdruck einstellen, wird im Handbuch beschrieben, geht mit selbst gebastelten Hausmitteln. Diese Inbusschraube steht bei richtiger Einstellung weder weit raus noch verschwindet sie wirklich in ihrer Bohrung. Wenn sie zu weit reingedreht wird, ist der Unterdruck im System möglicherweise zu hoch. Dreh diese Inbusschraube eine halbe Umdrehung raus, und dann fährst Du mal, um zu sehen, ob sich etwas ändert. Wenn nicht, drehst Du sie noch eine halbe Umdrehung raus, und fährst noch mal eine Testrunde. Wenn sich insgesamt nichts ändert, kannst Du ja den vorherigen Zustand wieder herstellen.
Der etwas zu dicke Schlauch wird nichts zur Sache tun. Die Engstelle, an der der Motor saugt und wo der Unterdruck eingestellt wird, sitzt erst da, wo der Schlauch auf den Stutzen des Weakeners aufgesteckt ist.
Gruß - Udo
P.S. Bin mir nicht ganz sicher, ob Rein- oder Rausdrehen der Schraube den Unterdruck erhöht. Ich habe das lange nicht mehr angeschaut, aber ich glaube, beim Reindrehen verschließt die Schraube mehr und mehr den Durchgang zum Filter, so daß immer weniger Luft angesaugt wird und damit der Unterdruck im Weakenersystem steigt.