Hallo Herr Erbrecht,
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Die Tachowellen laufen problemlos.
Ich hatte den Tacho vor dem Öffnen an den Akkuschrauber angeschlossen und da pendelte die Nadel munter vor sich hin.
Dann habe ich den Tacho geöffnet und eigentlich alles nur angesehen. Beim manuellen drehen des Antriebs viel mir eben diese Schwergängigkeit des Antriebes auf. Es fühlte sich an, als ob der Widerstand nicht konstant, sondern regelmäßig wiederkehrend und nur beim Drehen in eine Richtung auftreten würde. Das wiederum ließ mich darauf schließen, daß es an den "Schubmechanismus" für die Zähler liegen könnte. Aber bevor ich diese auseinander nehme habe ich sie einfach mal mit der Hand vorsichtig auf ihre Beweglichkeit geprüft. Naja, mir ist nichts weiter aufgefallen, aber es muss geholfen haben. Beim anschließenden Probelauf mit dem Akkuschrauber war das Pendeln verschwunden!!
Tacho wieder in die Dame eingebaut, eine Probefahrt gemacht, und was soll ich sagen, der Tacho zeigt korrekt gleichmäßig an.
Eventuell ist das Zählwerk für die Gesamtstrecke in der Vergangenheit unprofessionell manipuliert worden und klemmt nun nach einigen gefahrenen Meilen. Ich werde es beobachten.
Der Widerstand muss so groß gewesen sein, daß er sogar den "Tempomat" beeinflusst hat!

Der hat in der Vergangenheit sehr ungleichmäßig eine ca. Geschwindigkeit gehalten. Aber nun regelt er ohne zu ruckeln konstant die Geschwindigkeit - sehr angenehm!
Kaum hat mein ein Problemchen gelöst, taucht gleich ein Neues auf: Jetzt ist der linke Scheinwerfer komplett ausgefallen – stromlos! Ich vermute einen Wackelkontakt am Sicherungskasten…

Gruß,
Henning