Autor Thema: Axle-Boots  (Gelesen 2622 mal)

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Offline David 89

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Axle-Boots
« am: Do.17.Feb 2011/ 11:08:24 »
Hallo,
Ich möchte am Wochenende die beiden Axle-Boots an der Hinterachse tauschen. Meine alten sind eingerissen, leider.
Hat jemand Erfahrung im Tausch dieser Boots?

Ich würde gern den Ausbau der Shafts vermeiden, weil der Ausbau  davon ja wohl nicht ganz ohne ist (Presse benötigt).

Ist es denkbar den Boot mit viel Fett über das Kreuzgelenk zu schieben?

Werde danach natürlich wie üblich bebildert berichten.
Gruß
/David

PS. Ich bitte die Anglizismen zu entschuldigen ;-)

Offline cferbrecht

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Re: Axle-Boots
« Antwort #1 am: Fr.18.Feb 2011/ 10:09:49 »
Die Gummibälge, die wir liefern, lassen sich über den Lagerzapfen ziehen, so dass man ihn nicht auspressen muss. Es sind Nachfertigungen, die offenbar etwas weicher sind als die Originale. Preis 112,61/Stück (+MWSt., falls anfallend).


Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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Offline David 89

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Re: Axle-Boots
« Antwort #2 am: Fr.18.Feb 2011/ 12:25:40 »
Danke! Das klingt vielversprechend.  :)
Gruß
/David

Offline bs-incorporate

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Re: Axle-Boots
« Antwort #3 am: Fr.18.Feb 2011/ 13:35:24 »
Freue mich schon auf die Fotos!
Hast Du auch neue Schellen gekauft? Wenn ja, welche?

Grüße,
Ben

Offline David 89

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Re: Axle-Boots
« Antwort #4 am: So.20.Feb 2011/ 09:59:18 »
Nun ist es soweit.
Der hinter linke Axle-boot ist getauscht. Der Rechte ist noch ok. Laut Manual ist der tausch des rechten (Fahrerseite bei RHD) auch problematischer, da etwas ins Differential fallen kann.

Das abmontieren ist eigentlich wie zu erwarten, links vom Hub trennen (4 Schrauben) und rechts vom  Differential (Siehe Bilder).
In meinem Fall hatte ein Mechaniker in das schon länger undichte Gummi kräftig Fett gegeben, um vor unnötigem Verschleiß zu schützen. Laut Manual gehört da ja (150ml?) differential Öl rein…

Nach dem auseinandernehmen, säubern und entfernen des alten Gummis ging es an die Montage des neuen Gummis.
Wie Herr Erbrecht schreibt: man kann es überstülpen.

Aber damit es klappte musste ich das Gummi in sich umstülpen und dann immer noch relativ viel Gewalt das Gummi dehnen. (Siehe Bild)
Nun ja, zum Schluss noch alles wieder zusammensetzen und mit Differential öl füllen. Das ist finde ich noch etwas knifflich, weil man schlecht an die Befüllschraube kommt…

Beim heim fahren hab ich erstaunlicherweise gemerkt das eine Vibration, die öfter in einem gewissen Geschwindigkeitsbereich auftrat komplett weg war!
Ich beneide natürlich Alle die „Lobro“ fahren, aber mir scheint das ab Werk verbaute auch sehr robust.

Zwei Sachen noch:
-   Herr Erbrecht, sie schrieben mal der Ölstand hier drin wird bei den Inspektionen öfter vergessen. Wie kann ich den eigentlich kontrollieren?
-   Mir ist auf der kleineren Seite die originale Schelle kaputt gegangen (Rost). Kann ich bei ihnen eine bestellen? (Die provisorische aus dem Baumarkt sieht nicht so toll aus)

In diesem Sinne, einen Schritt weiter.  :)
Gruß

/David
@Bs Incorporate: Nein ich habe keine neuen Schellen gekauft, die grosse war noch ok, die kleine ist noch eine 35/40 er aus dem Baumarkt. Will sie aber asap gegen eine origninale ersetzen!

Offline David 89

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Re: Axle-Boots
« Antwort #5 am: So.20.Feb 2011/ 10:00:53 »
Die restlichen Bilder.
Ein Vergleich mit einem Käfer Teil. Da muss man das Gummi wirklich überreden!

Gruß
/David

Offline cferbrecht

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Re: Axle-Boots
« Antwort #6 am: Mo.21.Feb 2011/ 11:00:57 »
Es gehören 0,15 Liter SAE90 in die Gehäuse der Antriebswellen; zum Kontrollieren also komplett ablassen und neu befüllen.

Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
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