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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Scheibenwischerabsenkung
« Letzter Beitrag von cferbrecht am Do.12.Feb 2026/ 22:15:37 »
Dann könnte es der Wischerschalter selbst sein. Ansonsten würde mit Hilfe des Schaltplans (im Werkstatthandbuch sind die Stromlaufpläne für alle Schaltzustände separat dargestellt) den Fehler suchen.

Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
now retired from Heaven's Gate Garage GmbH & Co. KG
https://shop.heavensgategarage.de
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Scheibenwischerabsenkung
« Letzter Beitrag von thevet am Do.12.Feb 2026/ 03:04:01 »
@Erbrecht:  SS1. die Intervallschahltung funktioniert. Lediglich das Absenken in die Off Screen Funktion geht nicht.
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Naja - das galt früher mal dass die hinten viel länger halten als vorne. Durch die ganzen Helferlein wie ESP etc. werden jetzt auch die hinteren Bremsen deutlich mehr belastet als früher wo "nur" gebremst wurde um langsamer zu werden.

Die VAG schreibt übrigens bei den meisten Fahrzeugen mit Stahlscheiben einen Wechsel von Scheiben und Belägen gleichzeitig vor. Für notwendig halte ich das eigentlich nicht, man sollte aber bedenken dass moderne Scheiben deutlich dünner sind als das früher mal der Fall war - somit ist der kritische Minimalwert auch schneller unterschritten

lb. Grüße
Peter
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(Phaeton war die technische Plattform für den Bentley Continental GT, wie es heute ausschaut, weiß ich nicht)

Heute ist die Plattform die vom Porsche Panamera.

Und natürlich müssen nur Beläge gewechselt werden, wenn die Scheiben noch im Limit sind. Das lässt sich ja einfach ausmessen. Und auch bei den Belägen werden normalerweise ja nicht die an allen Rädern gleichzeitig gewechselt, weil die vorderen sich immer stärker abnutzen. Da sind die hinteren meist noch OK, wenn die vorderen fällig sind.
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öhm... nein!

Man kann beim Auto auch nur die Reifen wechseln, wenn sie abgefahren sind und die Felgen dranlassen. Beläge sollten (hoffentlich) deutlich öfter gewechselt werden müssen wie Bremsscheiben, die oft genug ein ganzes Auto-Leben lang halten. Um den alten Tazio Nuvolari zu zitieren: "Bremsen taugen nichts, sie vermindern nur die Fahrt!". Wenn man also möglichst wenig bremst, muss man sich auch nicht so oft um diese lästigen Dinge wie Bremsbeläge, Bremssättel und Bremsscheiben (oder -trommeln) kümmern... ;)

Ich habe bei einem meiner Fätöner (Phaeton war die technische Plattform für den Bentley Continental GT, wie es heute ausschaut, weiß ich nicht) bei km-Stand 274.000 hinten die Bremsbeläge wechseln müssen. Scheiben und Beläge vorn hingegen waren bei dem durch meine Heimatregierung erzwungenen Verkauf beim Stand von 340tkm immer noch original. Man kann es sich also ein wenig einteilen.
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Technische Frage zum bremsenwechsel:

Stimmt es das beim Wechsel immer Beläge und Scheiben gemeinsam gewechselt werden müssen?
Beläge sind bald fällig, Scheiben gingen noch!

Vielen Dank,
Gruß Robert
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Fragen zur Corniche I (Bj. 1983)
« Letzter Beitrag von PY158 am Di.10.Feb 2026/ 15:18:00 »
Denke, da scheiden sich die Geister. Ich bin voll bei Dir, Stephan. Das Handbuch sieht eine Bewegungsfahrt von alle 10 Tagen vor. Dies versuche ich auch einzuhalten. Tatsächlich bilde ich mir ein, bereits nach 3 Wochen Standzeit einen Unterschied in der Fahrqualität zu spüren. Es ist nicht nur der Motor, der mal laufen sollte. Auch die Hydraulik braucht die interne Schmierung und sollte nicht längere Zeit drucklos fallen. Ähnliches gilt für die Getriebe u.a. Bis hin zu den Reifen, die sich ggf. eckig stehen. Den Innenraum hin und wieder aufzuheizen, kann nicht verkehrt sein, um einem muffigen Geruch vorzubeugen. Andere mögen das anders sehen, aber ich sehe das wie Stephan. Ein Mindestmaß an Bewegung tut gut, dass heißt neben dem Motorlauf (eine Stunde ist vielleicht unnötig, aber zumindest sollte der Motor solange laufen, bis kein Kondenswasser mehr aus dem Auspuff wolkt) sollte man zudem auch mal das Getriebe durchschalten und den Wagen soweit wie möglich auf dem Hof bewegen und bremsen. Einer Bewegungsfahrt im Sinne des Handbuchs mag dies lange nicht genügen, aber es kommt dem hinreichend nahe, um mein Gewissen zu beruhigen. Und ganz nebenbei lindert das Prozedere etwas meine persönlichen Entzugserscheinungen.
Aber da ist jeder Jeck wohl anders. ;)

Danke für die Info! Wieder was gelernt... Dass laut Handbuch alle 10 Tage eine Bewegungsfahrt gemacht werden sollte, wusste ich nun wirklich nicht. Muss an diesen ganzen verschiedenen komplizierten Lampen und Drähten und dem ganzen Öl liegen, was sie da seit einigen Jahren verbauen. ;)
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Fragen zur Corniche I (Bj. 1983)
« Letzter Beitrag von StephanG2312 am Mo.09.Feb 2026/ 14:29:50 »
Vielen Dank für Eure Beiträge. Die Sichtweise von Amphiranger entspricht da am ehesten meiner eigenen. Sorge vor eckigen Reifen habe ich dabei weniger, da ich dem Auto Reifenschuhe oder wie die Dinger sich schimpfen verordnet habe und auch ein Bußgeld sorgt mich weniger, da wir so abgelegen wohnen, dass kaum ein Kläger den Richter auf den Plan rufen wird. Da ist es schon eher mein eigenes Umweltgewissen, was mich beeinflussen könnte. Eine Stunde laufenlassen ist da in der Tat wohl etwas übertrieben.

Nun sieht das Wetter für morgen so aus, dass ich mit einmonatiger Verspätung wohl die 150km in die Werkstatt meines vorläufigen Vertrauens wagen kann, so dass ich voraussichtlich die nächsten 3-4 Wochen eh auf das Fahrzeug verzichten muss und danach sollte hoffentlich Eis, Schnee und Salz zumindest im aktuellen Maß kein Thema mehr sein.
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Fragen zur Corniche I (Bj. 1983)
« Letzter Beitrag von Amphiranger am Sa.07.Feb 2026/ 13:03:01 »
Denke, da scheiden sich die Geister. Ich bin voll bei Dir, Stephan. Das Handbuch sieht eine Bewegungsfahrt von alle 10 Tagen vor. Dies versuche ich auch einzuhalten. Tatsächlich bilde ich mir ein, bereits nach 3 Wochen Standzeit einen Unterschied in der Fahrqualität zu spüren. Es ist nicht nur der Motor, der mal laufen sollte. Auch die Hydraulik braucht die interne Schmierung und sollte nicht längere Zeit drucklos fallen. Ähnliches gilt für die Getriebe u.a. Bis hin zu den Reifen, die sich ggf. eckig stehen. Den Innenraum hin und wieder aufzuheizen, kann nicht verkehrt sein, um einem muffigen Geruch vorzubeugen. Andere mögen das anders sehen, aber ich sehe das wie Stephan. Ein Mindestmaß an Bewegung tut gut, dass heißt neben dem Motorlauf (eine Stunde ist vielleicht unnötig, aber zumindest sollte der Motor solange laufen, bis kein Kondenswasser mehr aus dem Auspuff wolkt) sollte man zudem auch mal das Getriebe durchschalten und den Wagen soweit wie möglich auf dem Hof bewegen und bremsen. Einer Bewegungsfahrt im Sinne des Handbuchs mag dies lange nicht genügen, aber es kommt dem hinreichend nahe, um mein Gewissen zu beruhigen. Und ganz nebenbei lindert das Prozedere etwas meine persönlichen Entzugserscheinungen.
Aber da ist jeder Jeck wohl anders. ;)
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Fragen zur Corniche I (Bj. 1983)
« Letzter Beitrag von Ex-DRB15051 am Sa.07.Feb 2026/ 11:07:08 »
Macht es Sinn, das Auto wenigstens mal ca. alle 10 Tage aus dem Carcoon zu holen und eine gute Stunde laufen zu lassen? Ich habe das bereits zweimal gemacht, mich dabei reingesetzt, schöne Musik gehört und mich über die äußerst effektive Heizung gefreut

Ich würde es nicht tun. Zum einen wird es im besten Fall nichts bringen, im schlechtesten tut es dem Motor nicht wirklich gut, wenn er nur im Standgas läuft. Und zum anderen bringt es mindestens 80€ Bussgeld, auf privatem Grund kann es noch teurer werden, je nach Landes-Immissionsschutzgesetz. Also besser nicht ...
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