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Literatur / Automobila / Re: 100 Years of the Phantom
« Letzter Beitrag von cferbrecht am Heute um 15:16:58 »
Ich fand die eigentlichen Informationen zwischen der ganzen – auf mich höchst abschreckenden – Werbung für teils obszönen Luxus auch eher spärlich und den Platz nicht wert, den die Klötze im Regal einnehmen. Aufbewahrt habe ich die Bücher trotzdem – vielleicht kann man sie ja mal verkaufen, wenn sie irgendwann in den Bereich der Nostalgie gelangt sind...

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Claus F. Erbrecht
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Fragen zur Corniche I (Bj. 1983)
« Letzter Beitrag von cferbrecht am Heute um 15:08:29 »
Die ersten Seiten der Dokumentation sind eigentlich auch die für diese Fragen interessantesten, denn dort steht, wer das Auto wann bestellt hat und an wen es dann ausgeliefert wurde. Bei Autos, die von Händlern für ihren Ausstellungsraum bestellt wurden, steht leider manchmal nicht, wer das Fahrzeug dann bekommen hat. Falls diese ersten Seiten nicht vorhanden sind, würde ich die ganze Dokumentation noch einmal bestellen – entweder direkt beim Hunt House oder auch über meine alte Firma Link.

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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Startautomatik Shadow II
« Letzter Beitrag von cferbrecht am Heute um 15:00:41 »
De Choke-Heizung funktioniert nicht so einfach, wie Sie sich das gedacht haben – im Abgaskrümmer sitzt ein kleiner Wärmetauscher, gebildet von einer Windung des Rohres. Kalte Luft wird durch den Rohrstutzen im großen Ansaugrohr angesaugt, durch die Metallleitung in den Krümmer geführt, dort erwärmt und über die Bimetallfeder zu den Vergasern geleitet. Das Ansaugen geschieht also durch den Unterdruck des Motors, weshalb es im Stand auch sehr lange dauert.

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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Startautomatik Shadow II
« Letzter Beitrag von Woolfi am Heute um 14:33:32 »
Ich habe die Vorspannung der Bimetallfeder in zwei Stufen verringert, so dass die Starterklappe eigentlich früher auf gehen müsste. Ein einfaches montiertes Lambda-Messgerät mit einer Schmalbandsonde im Endrohr zeigt an, dass vorher und auch nach Verstellung der Bimetallfeder in Richtung mager (laut Pfeil im Gehäuse der Feder), das Gemisch erst nach ca 6 km Fahrt ab Start bei 7 Grad Außentemperatrur mager wird.
Ich habe dann auf die Zuleitung von heißen Abgasen ab Auspuffkrümmer einen Gummischlach gesteckt und konnte Luft durch diese Zuleitung blasen. Eigentlich müßte diese Luft dann in den Auspuffkrümmer gehen. Seltsamerweise kamen aber oben an dem Schlauch keine heißen Abgase heraus, als ich den Motor laufen ließ. Nach meinem Verständnis müssten aber Abgase durch die metallische Zuleitung vom Auspuffkrümmer in das Gehäuse der Bimetallfeder geblasen werden, da diese Abgase die Bimetallfeder erwärmen sollen und damit die Chokeklappe öffnet.
Die Chokeklappe öffnet bei meinem Motor und das Gehäuse der Bimetallfeder ist nach kurzer Fahrtstrecke auch warm. Es könnte aber sein, dass das aufgrund der Erwärmung des Motorraums geschieht und nicht auf grund der Einblasung heißer Abgase.
Kann es sein, dass in dem 'Entnahmeterminal' für heiße Abgase im Krümmer eine Vorrichtung ist, die Abgase nur bei höherer Motordrehzahl durchläßt ? Etwas Speichel am Ende des Gummischlauches zeigte keine Blasenbildung.
Ich hatte sogar den Eindruck, dass der Speichel bei Standgas langsam tiefer in den Schlauch in Richtung Auspuffkrümmer gesaugt wurde.  Es könnte sein, dass die Entnahme von heißen Abgasen senkrecht zur Strömung der Abgase geschieht und an dieser Stelle ein Sogeffekt auftritt. Eventuell nur bei Standgas. Steigt die Drehzahl, könnte es durch steigenden Abgasgegendruck im Krümmer zu einer Umkehr der Flußrichtung in der Abgasleitung zur Bimetallfeder kommen
Ich erinnere mich dunkel an eine Unterdruckpumpe im Chemieunterricht. Ein Schlauch wurde senkrecht an ein von Wasser durchflossenes Rohr angeschlossen. Entgegen der Intuition spritze kein Wasser aus diesem Schlauch, sondern es wurde Luft in das fließende Wasser gesaugt.
Ziel bleibt, die Chokeklappe schneller zu öffnen, damit das Gemisch schneller leicht mager wird.
Ich werde demnächst eine Breitband-Lambdamessanlage montieren, damit ich genaue Werte zur Gemischzusammensetzung angezeigt bekomme und werde weiter berichten 
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza 
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Fragen zur Corniche I (Bj. 1983)
« Letzter Beitrag von PY158 am Heute um 08:50:38 »
Gemeint ist damit wohl, dass man vom RREC bzw. Hunthouse die vollständige Fahrzeugdokumentation bekommt, diese umfasst nicht nur die Chassiskarte, sondern auch Protokolle der Testläufe, alle möglichen Infos zu Ausrüstung und allfällige sonstige Infos, die während der Fahrzeugfertigung relevant waren. Die Kopien, die sonst meistens kursieren, zeigen oft nur das Deckblatt oder die ersten 2-4 Seiten.
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Literatur / Automobila / Re: 100 Years of the Phantom
« Letzter Beitrag von Amphiranger am Gestern um 23:25:01 »
Als Nichtmitglied ist mir dennoch ein solches beispielhaftes Exemplar eines RREC Yearbooks in die Hände gefallen. Es hat auf mich einen gar abschreckenden Eindruck hinterlassen!
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Fragen zur Corniche I (Bj. 1983)
« Letzter Beitrag von StephanG2312 am Gestern um 14:06:13 »
Teilweise bekommst du 100 Seiten mit Bestellspezifikation, Test etc.
Lohnt sich die zu holen :)

Tut mir leid, aber ich bin zu blöd, das dort zu finden. Kannst Du mir bitte auf's Pferd bzw. auf den Fahrersitz helfen?

Zahlreiche Laufzettel bzw. Checklisten der Fertigung sind in der vorhandenen Dokumentation bereits enthalten, vielleicht war einer der Vorbesitzer da schon tätig.
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Literatur / Automobila / Re: 100 Years of the Phantom
« Letzter Beitrag von Ostfale am Gestern um 13:34:25 »
Ich komme zu der gleichen Meinung wie Peter und habe schon im RREC-Forum einen Kommentar in der Richtung hinterlassen.
Habe noch nichtmal das aktuelle Paket vom Jahrbuch aufgemacht, sondern es gleich desinteressiert ins Lagerregal geschoben.

Über die finanzielle Situation und der Nichtbelastung der Clubkasse bin ich selber nicht im Bilde.
Meinetwegen kann man das Buch anders nennen, dafür den Terminus "Yearbook" verwenden um Highlights aus dem jeweiligen Clubjahr hervorzugeben.

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Literatur / Automobila / Re: 100 Years of the Phantom
« Letzter Beitrag von pfl am Gestern um 11:37:24 »
das RREC Jahrbuch war schon immer ein Katalog der Eitelkeiten.
Dafür haben die Mitglieder das Ding immer umsonst bekommen und hatten dann wenige Seiten manchmal ganz interessanten Content.

Ich persönlich habe auch die Anzeigen immer mal gerne durchgeblättert aber eingentlich nichts gefunden was entweder mein Interesse getroffen oder zu meinem Geldbeutel gepasst hätte. Und das Problem meinen Privat Jet im Innendesing meiner Superyacht anzugleichen hat sich auch nicht gestellt  ;D >:D

Der Blick in diese Welt hat mich aber schon unterhalten - wenngleich auch nur kurz und sicherlich nur einmal.

Über den Erfolg dieses Kompendium aus Werbeperspektive habe ich massive Zweifel - ich denke die eigentliche Zielgruppe lässt sich von den 2 Anzeigenseiten sicherlich nicht motivieren - wenn Sie denn überhaupt erreicht wird. Aber solange es Anbieter gibt die dafür viel Geld ausgeben (das ganze klioschwere Werk kostet dem RREC nichts, es werden sogar Einnahmen für den Club generiert) soll mir das recht sein.

Problematisch sehe ich die Entscheidung des RREC die Zusammenarbeit aufzugeben und ein Jahrbuch in eigener Regie herauszugeben. Da scheint das Ego des Board etwas durchzugehen und ich denke ein finanzielles Desaster droht.

Mein Problem mit den Jahrbüchern ist nicht der aktuelle Content - zumal er die Clubkasse nicht belastet - sonder eher der Platzbedarf. Bisher konnte ich mich nicht von den Jahrbüchern trennen. Ein wenig RR Content ist da doch drin. Aber die Relation Platz im Regal zu RR Nutzen ist doch ungünstig.

Ich denke ich muss doch mal ausmisten.

Grüße
Peter
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Literatur / Automobila / 100 Years of the Phantom
« Letzter Beitrag von PY158 am Gestern um 10:10:16 »
Liebe Freundinnen und Freunde im Geiste,

ich habe einige Zeit mit mir gerungen, ob ich einen Kommentar zu diesem Thema absondern soll, aber meine Neugierde auf euren Standpunkt in dieser Angelegenheit lässt mir dann doch keine Ruhe. Wie bekannt sein dürfte, baut Rolls-Royce seit inzwischen über 100 Jahren seine großen Limousinen mit dem Namen "Phantom" und zur Feier dieses Jubiläums haben St. James's House und der RREC eine Festschrift von immerhin über 520 Seiten auf die Menschheit losgelassen um diese Autos, die nunmehr seit inzwischen in der 8. Generation von Rolls-Royce gebaut werden, angemessen zu feiern. So weit, so gut, so schön.

Was mir jedoch etwas - wie soll ich es ausdrücken? - Stirnrunzeln in meinem ansonsten natürlich makellosen 63 jährigen Antlitz verursacht, ist die Aufmachung dieses Wälzers und die Gewichtung des namensgebenden Themas. Ihr könnt mich gerne kleinlich nennen, aber ich finde diese Veröffentlichung sollte nicht "100 Years of the Phantom" heißen, besser und zutreffender erschiene mir beispielsweise:

"Katalog der selbstverliebten Immobilienmakler und Kreativen, die gelangweilten Richkids irgendwelchen teuren Plunder verkaufen wollen, mit einer 50 seitigen Beilage von Rolls-Royce angesichts der 100 jährigen Produktionsdauer von Fantömern an verschiedenen Orten"

Das ist zwar ein sehr langer Titel, aber er hätte auf dem groß (-kotzig?-) en Einband sicher Platz gehabt. Wenn ich mich über Timesharing-Immobilien, Einbauküchen, Premium-Spirituosen oder Ferienhäuser informieren möchte, ist diese Festschrift bestimmt total informativ, aber der Titel "100 Years of the Phantom" erscheint mir doch reichlich irreführend, zumal sich die vielleicht 50-60 Seiten redaktioneller Text (von den gesamt 542 Seiten dieses Wälzers) nicht nur mit den verschiedenen Fantömern beschäftigen, sondern auch mit Camargue, Bentley Corniche, Bentayga, Spielzeug-Blowern, Flugtriebwerken (der berühmte Merlin-Motor), die Lufthansa Technik nicht zu vergessen.

Der Rest beschäftigt sich mit Wellness-Ressorts, Kravatten, Maßanzügen und Edelsprit. Bin ich der einzige, der von dieser Art von PR genervt ist? Oder bin ich vielleicht einfach bloß zu spießig, um mich in dieses "Panoptikum der Seltsamkeiten" (Ausdruck eines Forumsmitgliedes für RREC-Mitglieder) einzureihen und diese wirklich dreiste Werbe-Broschüre tatsächlich als "Buch" zu (miss-)interpretieren?
 
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