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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Kühlflüssigkeit
« Letzter Beitrag von StephanG2312 am Gestern um 20:05:11 »
Als Eigner:in kann kann ich ja in mein Auto kippen, was ich möchte – wenn ich als Händler etwas verkaufe, muss ich dafür haften, deshalb gibt es im Shop von Heaven's Gate Garage nur das Bentley-Kühlmittel. Das ist zwar im Verhältnis zu den günstigsten Angeboten teuer, aber im Verhältnis zum sonstigen Aufwand für diese Fahrzeuge dürfte sich der Preis im Promillebereich bewegen. HGG könnte sich auch eine ungerechtfertigte Klage kaum leisten (Rechtsschutzversicherungen gibt es in der Realität für kleine Firmen nicht), hinter unseren Mitbewerbern steht jeweils sehr viel Geld.

Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
now retired from Heaven's Gate Garage GmbH & Co. KG
www.bentleyteile.de

Moin Herr Erbrecht,

worin besteht denn der Unterschied zwischen den bei Ihrem Sohn angebotenen Mitteln?

https://shop.heavensgategarage.de/1980-2003/Kuehlung/Kuehlmittel/
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Hallo Andreas,

das freut mich sehr! Und vielen Dank, dass Du schreibst, wie die Sache ausgegangen ist, hier können sich mancher Fragesteller ein Beispiel nehmen.

Viele Grüße und Gute Fahrt.
Alex
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Kühlflüssigkeit
« Letzter Beitrag von Amphiranger am Gestern um 18:03:33 »
Ohne da eine Wissenschaft draus zu machen, benutze ich seit zig Jahren für alle meine Fahrzeuge ausschließlich Prestone Konzentrat. Ja, ist teuer, aber ich hab noch nie damit irgendwelche Probleme oder Unverträglichkeiten gehabt. Außerdem erspart mir das die Vorratshaltung von vielen unterschiedlichen Frostschutzmitteln, so dass ich es in größeren Gebinden online kaufen kann. Dadurch und da es ein Konzentrat ist, welches i.d.R. 1:1 verdünnt wird, relativiert sich der Preis. Betrachtet man dann noch die Altersstabilität, denke ich, dass ich finanziell im Endeffekt nicht wesentlich über den günstigeren Produkten liege.
Wie heißt es doch bei RR? - Qualität bleibt wenn der Preis längst vergessen ist.
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Ventildeckel undicht
« Letzter Beitrag von Amphiranger am Gestern um 17:19:39 »
Bei blaugrüner Masse würde ich als erstes an Hylomar denken. Damit werden bei Bedarf Dichtungen/Dichtflächen eingeschmiert, um eine bessere Dichtwirkung zu erzielen. Die Masse gibt erstmal keinen sicheren Hinweis über das Material der Dichtung, wenngleich ich bei einer Gummidichtung Hylomar nicht verwenden würde, sondern eher bei einer härteren Korkdichtung. Gerne werden alte Korkdichtungen auch mal wieder mit Hylomar eingesetzt, wenn keine neue zur Verfügung stehen. In jedem Fall deutet die Masse jedoch daraufhin, dass da schon mal jemand bei war.
So oder so, Sicherheit wirst Du erst nach Abnehmen der Ventildeckel erhalten.
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Ventildeckel undicht
« Letzter Beitrag von Christof am Gestern um 15:01:10 »
Liebe Foristen,

wie schon angedeutet, wollte ich weiter beobachten, ob Motoröl aus dem Ventildeckel tropft. Diese Ursache ist deswegen plausibel, weil die Tropfen an dem Rohr herablaufen, in dem der Messstab für das Getriebeöl untergebracht ist. Ich sehe somit keine andere Quelle als einen undichten Ventildeckel.

Wir schon beschrieben habe ich die Schrauben mit Gefühl angezogen, ohne einen Hebel zu benutzen. In den letzten Tagen habe ich immer wieder nachgesehen, und es landen in zwei Tagen zwei bis drei Tropfen am Boden. Hier wäre meine Frage, ob in dem Hohlraum, der durch den Ventildeckel abgedeckt wird, sich so viel Öl sammelt, dass in den letzten 14 Tagen stetig ein wenig Öl herabgetropft bzw. nachtgetropft ist (der Wagen wurde in dieser Zeit nicht bewegt). Immerhin steht der Motor ja leicht schräg, so dass sich das Öl tatsächlich an dem "Eck" zu sammeln scheint, das der Fahrerseite am nächsten ist.

Weil ich auch unterhalb des Ventildeckels genauer geschaut habe, ist mir aufgefallen, dass eine fast feste, noch ein wenig formbare grünblaue Masse herausgedrückt worden ist (möglicherweise durch das Anziehen der Schrauben). Vermutlich handelt es sich um ein Fett. Hier wäre meine Frage, ob das auf eine Gummidichtung hindeutet, oder ob ein solches Fett auch bei Korkdichtungen aufgetragen wird.

Bei meinem Wagen wurden die beiden Ventildeckel vor zwei Jahren erneuert (ausweislich des Berichts, den ich beim Kauf bekommen habe). Sollte da eine Gummidichtung eingebaut worden sein: Ist es denkbar, dass diese in so kurzer Zeit undicht geworden ist?

Vielleicht gibt es Erfahrungswerte, die mir weiterhelfen.

Für's Lesen und Mitdenken bedanke ich mich schon jetzt herzlich.

Christof
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Kühlflüssigkeit
« Letzter Beitrag von YorkshireShadow am Gestern um 14:11:11 »
Guten Tag Herr Erbrecht und liebe Mitforisten,

zum Zeitpunkt der letzten Antwort von Herrn Erbrecht war ich nur stiller Mitleser im Forum und hatte mich noch nicht detailliert mit dem Thema Kühlflüssigkeit befasst. Ich bin damals schlicht davon ausgegangen, dass man halt das "Originalkonzentrat" UE70963L5(-A) Bentley Coolant Concentrate Green bzw. das im Handbuch und Werkstatthandbuch empfohlene Prestone I (blau) oder II (grün) verwenden muss. Mir wurde seitdem bei mindestens 2 Gelegenheiten von privaten Verkäufern erzählt, dass ich beim Rolls-Royce Silver Shadow auf jeden Fall bei der Kühlflüssigkeit aufpassen müsse, da der Kühler und der Motor "speziell sei"/"aus einem speziellen Material sei".

Nach meinem Kenntnisstand sind Motorblock, Zylinderköpfe und Kühler aus einer Aluminium(guss)legierung ((cast) aluminium alloy). Hinsichtlich der im Silver Shadow zu verwendeten Kühlflüssigkeit gilt: die Dichtungen im Kühlkreislauf des Silver Shadow werden durch neuere Kühlmittel mit organischen Bestandteilen (OAT oder HOAT, z.B. G12 , G12+, G13, G13+) angegriffen. Zu verwenden ist daher ausschließlich ein silikatbasiertes anorganisches IAT Frostschutzmittel, d.h. bspw. (A)G11 bzw. G48. Ist meine Zusammenfassung korrekt?
Quelle ist das folgende Thema:
https://www.bentley-forum.de/index.php?topic=5559.msg69440#msg69440

Im Juli 2025 habe ich meinen Silver Shadow (SRH23618) gekauft. Nach einem Monat leuchtete zum ersten Mal die Coolant-Leuchte auf und ich musste Kühlflüssigkeit besorgen.

@Herr Erbrecht: tHGG bot damals wie heute 2 Kühlmittel jeweils im 5L Gebinde an:

  • UE70936L5 - Bentley Concentrate Green
  • UE70936L5H - mit folgendem Zusatz: "Bild wird geändert". Ich vermutete dahinter eine günstigere Alternative zum Bentley Concentrate Green

Ich wollte ursprünglich das UE70936L5 Bentley Concentrate Green kaufen, jedoch war dieses aufgrund von Zollschwierigkeiten gerade nicht lieferbar. Nach telefonischer Rücksprache wurde mir stattdessen UE70936L5H empfohlen und geliefert. Dabei handelte es sich um das Produkt "Granville Rapid Cool Blue Antifreeze" (Herstellerangabe: "does not contain nitrates, amines or phosphates"). Seitdem habe ich dieses Konzentrat im Mischungsverhältnis 50/50 zum Nachfüllen verwendet. Das Wasser ist normales Leitungswasser (zentrale Entkalkungsanlage im Haus), gemäß der Empfehlungen, u.a. von Benutzer Udinho, in folgendem Beitrag: https://www.bentley-forum.de/index.php?topic=4669.msg49494#msg49494. Welches Kühlmittel vom Vorbesitzer verwendet wurde, weiß ich nicht. Ich vermute Bentley Coolant Green. Evtl. wurde zusätzlich auch ein Kühlerdichtmittel hinzugegeben. Nach meinem damaligen Kenntnisstand dürfen diese beiden Konzentrate (Bentley Green und Granville Blue) gemischt werden. Meine Kühlflüssigkeit ist aktuell leicht Türkis.

Meine Frage ist, ob die Information korrekt ist, d.h. ein Mischen der beiden zuvor genannten Konzentrate ist zulässig? Ist bei Wechsel des Konzentrats grundsätzlich ein Kompletttausch ratsam? Lt. Handbuch wären das immerhin 16L Kühlflüssigkeit (vgl. Handbuch T.S.D. 4125, ch. "Specification and General Information", p.14).

Das Werkstatthandbuch legt einem einen jährlichen Wechsel ans Herz (Workshop Manual chapter L, p. L1): "The mixture shall be renewed annually". In meinem Fall wurde die Kühlflüssigkeit in den letzten 25 Jahren vermutlich noch nie komplett getauscht. Zumindest gibt es in meinen Unterlagen keine entsprechenden Werkstattrechnungen oder sonstige Aufzeichnungen. Nach meinem Kenntnisstand verlieren silikatbasierte Kühlmittel nach 3-4 Jahren ihre korrosionshemmende Wirkung und sollten daher komplett getauscht werden. Ich möchte dieser Empfehlung folgen und im Frühling den Kühlkreislauf komplett spülen und neu befüllen lassen. Hier stellt sich dann erneut die Frage nach dem passenden Kühlmittel. Meine Tendenz geht in Richtung UE70936L5H, d.h. das Granville Produkt, wobei man aus Lokalpatriotismus heraus auch das passende Kühlmittel (G48?) der hier ansässigen Chemiefabrik nehmen könnte.
Quelle ist das folgende Thema:
https://www.bentley-forum.de/index.php?topic=2102.msg17711#msg17711

Vielen Dank und viele Grüße aus der Vorderpfalz
Georg
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Fragen zur Corniche I (Bj. 1983)
« Letzter Beitrag von Woolfi am Sa.10.Jan 2026/ 14:36:05 »
Manchmal werden Märchen auch wahr  :D

Glückwunscht sagt  Wolfgang Gatza
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Startautomatik Shadow II
« Letzter Beitrag von Woolfi am Sa.10.Jan 2026/ 14:34:18 »
Danke für die Aufklärung. Forums-Teilnehmer 'damichi' hatte mir das in einer whats app Nachricht auch schon erklärt und mir Auszüge aus dem WHB und ein Bild dieses Wäremetauschers geschickt.
Ich finde es faszinierend, mit wie viel Aufwand RR ein gut funktionierendes 'Kaltlaufsystem' gebaut hat. Normalerweise läuft der Motor nach dem Kaltstart so gleichmäßig, als hätte er eine Einspritzanlage.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Silver Shadow, Bentley T-Modelle / Re: Fragen zur Corniche I (Bj. 1983)
« Letzter Beitrag von StephanG2312 am Fr.09.Jan 2026/ 19:47:29 »
Ich vermute, dass der Vorbesitzer das schon bestellt hatte, denn Auslieferungsunterlagen, Shipping Documents, Laufzettel der Fertigung etc. sind bereits vorhanden.

Ich bin inzwischen schlauer, was den Erstbesitz angeht. Ich hatte heute ein sehr angenehmes und längeres Telefonat mit der Witwe des Vor-Vorbesitzers, der das Fahrzeug aus Saudi-Arabien geholt hat und sie bestätigt, dass ihr verstorbener Mann sehr gute Beziehungen zum Königshaus hatte und das Auto auch von dort erhalten hat. Ich habe dazu einige private Bilder bekommen, die das belegen. Es wurde auch der Name eines Prinzen genannt und ob nun dieser oder die Prinzessin das Auto letztendlich bestellt hat, weiß sie auch nicht mehr, aber das es an das saudische Königshaus ging, erscheint mir anhand der Erzählung und der Bilder nun glaubwürdig. Zwar fehlt somit weiterhin ein finaler schriftlicher Beleg, aber das was ich wissen wollte, weiß ich nun und somit kann ich einen Haken daran machen.
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Literatur / Automobila / Re: 100 Years of the Phantom
« Letzter Beitrag von cferbrecht am Fr.09.Jan 2026/ 15:16:58 »
Ich fand die eigentlichen Informationen zwischen der ganzen – auf mich höchst abschreckenden – Werbung für teils obszönen Luxus auch eher spärlich und den Platz nicht wert, den die Klötze im Regal einnehmen. Aufbewahrt habe ich die Bücher trotzdem – vielleicht kann man sie ja mal verkaufen, wenn sie irgendwann in den Bereich der Nostalgie gelangt sind...

Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
now retired from Heaven's Gate Garage GmbH & Co. KG
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