Rolls-Royce & Bentley-Forum
Rolls-Royce+Bentley-Technik => Silver Shadow, Bentley T-Modelle => Thema gestartet von: Justus am Sa.09.Jun 2018/ 03:43:18
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Hallo Liebe RR Enthusiasten,
ich würde an meinem Schätzchen gerne die Kühlflüssigkeit wechseln. Leider hab ich keine Quelle für Prestone II gefunden. Bei meinen anderen Fahrzeugen (Mercedes) verwende ich Glysantin G48. Ist G48 auch eine Alternative bei RR anstelle von Prestone II. Kennt jemand möglicherweise enine Bezugsquelle für Prestone II ?
Gruß
Justus
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google.de
dann eingeben: Prestone II
dann auf das Bild vom Frostschutz clicken oder
den auftauchenden Link nutzen: Prestone II
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Danke Gert für den Hinweis,
das hatte ich schon versucht, bin auch auf "historische" Abbildungen von Prestone II Gebinden gekommen, leider sin die aktuellen Angenote einfach nur Prestone und nachdem ich die Prestone-Webseite aufgesucht habe ic h doch starke Zweifel das das aktuell angebotene Prestone (ohne den Zusatz II) noch mit Prestone II vergleichbar ist. Ich möchte ja nichts einfüllen was die Dichtungen beschädigt oder mit der alten Kühlflüssigeit unschön regaiert.
Gruß
Justus
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Nach eingängigen Forschungen und Diskussionen hier im Forum habe ich mich für Ravenol TTC - Protect C11 entschieden. Es hat eine ausgezeichnete Reservealkalität und ich fahre es seit mindestens 4 Jahren ohne Probleme.
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Hallo Justus,
Gert und Rudolf haben jeweils einen schönen Leitfaden empfehlenswerter Kühlflüssigkeiten gelegt.
Jedoch frage ich mich, für welches Fahrzeug soll es denn sein?
Und vor allem was ist drin?
Bei unklarer Füllung empfiehlt sich eine gründliche Spülung, vorab.
Die sonst mit möglichen Fällungsreaktionen einhergehenden Totalverluste der jeweiligen Spezifikation
sind nicht ohne.
Stefan
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Hallo Stefan,
es handelt sich um ein Shadow/Corniche 1970. Der letzte Wechsel wurde von einer RR Werkstatt durchgeführt. Was genau drinn ist weiß ich ad hoc nicht, das werde ich aber in Erfahrung bringen. Wenn ich was einfülle dann hab ich mir folgenden Ablau überlegt:
1. Altes Kühlmittel am Kühler ablassen
2. Auffüllen mit Wasser und das Auto warmfahren, erneutes ablassen wenn der Motor kalt.
3. Auffüllen mit Wasser und das Auto warmfahren, erneutes ablassen wenn der Motor kalt.
4. Auffüllen mit Kühlflüssigkeitsmischung (1:1)
dann sollte es meiner Meinung nach keine Probleme geben.
Möchte mich an die Herstellerempfehlung halten, aber habe halt das Problem das heute zwar außen Prestone draufsteht (aber nicht mehr der Zusatz II) und ich befürchte das jetzt Hybrid oder Silikatfrei drin ist, was sicher nicht gut für den Motor ist (insbesondere silikatfrei). Sollte es trotz der zeimaligen Befüllung mit Wasser trotzdem nor irgendwo kleine Nester mit alter Kühlflüssigkeit im Motor oder im Heizungskreislauf geben ist m.E. das Risiko mit silikatfreier Flüssigkeit deutlich höher als mit silikathaltiger.
Gruß
Justus
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Hallo Rudolf,
Danke für den Hinweis. Ich werde mir mal das Datenblatt von Ravenol TTC - Protect C11 ziehen und nachschauen was das ist. Ist ja schon einmal beruhigend wenn Du schon mehrere Jahre in einem Wagen mit vergleichbarer Motortechnologie das Mittel ohne Probleme fährst.
Gruß
Justus
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Hallo Justus,
vor längerer Zeit hat es hierzu schon mal eine Diskussion gegeben:
>>klick mich<< (https://www.bentley-forum.de/index.php?topic=2102.0)
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Zum perfekten wechseln wäre das Thermostat auszubauen.
Dann mit nen Wasserschlauch in zB die Kühlerseite vom Thermostat-Deckel reinhalten.
Bei laufenden Motor und diesen Sommerwetter macht das Geplasche sogar Spaß.
PS: vergesse den Heizungskreislauf nicht.
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Für mich werden hier lauter Glaubensfragen vertreten. Das einzig wichtige Kriterium wird nicht genannt: Es muß anorganisch sein! Es darf nicht organisch sein!
Der Grund ist ganz einfach: Die O-Ringe um die Zylinderlaufbuchsen vertragen die organischen Bestandteile der modernen Kühlmittel nicht, im Laufe von wenigen Monaten zersetzen sie sich und entlassen das Kühlmittel durch die berühmt-berüchtigten Kontrollbohrungen.
Viel Spaß dem, der das nicht beachtet!
Gruß - Udo
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Genau, Udo! Ravenol TTC ist anorganisch und silikathaltig. Ich merke auch an der Klarheit der Flüssigkeit nach 3 Jahren (okay, ich bin ein Jahr drüber), dass da nichts Schlimmes passiert ist. Ich habe natürlich auch keinen weißen Schleim auf dem Öldeckel o.ä. und irgendwelche Schlieren in der Kühlflüssigkeit. Auch die O-Ringe sind okay, nur A 4 leckt ganz leicht bei einstelligen Graden (das war aber immer so), d.h. ab ca. 8 Grad C. Sonst ist alles dicht (nach oben hin).
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Vielen Dank für die Tips,
jetzt werde ich als erstens die In Erfahrung bringen was genau im Kühlkreislauf drin ist, und dann Spülen (hoffe das Thermostat-Gehäuse ist gut zugänglich und dann gibs neuen Frostschutz.
Gruß
Justus
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a:
wenn du den Frostschutz eh wechselst, ist es doch egal was drinn ist/war
b:
in meinen Fiat (ich sag extra nicht Auto ;) ) ist der Frostschutz seit 1990 drinn, ohne Ihn zu wechseln. Und der Motor ist ein Gussblock mit Alukopf, der Kühler ist auch aus Alu und immer noch der Erste.
C: start a new discussion........ 8)
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Moin,
BenleyDriver stellte einen link zu einer älteren Diskussion her.
Ganz o.k. .
Doch bleiben Fragen offen.
Ablassen des Kühlmittels nur am Kühlerablass:
Ohne Ablassen des Heizungsklreislaufs, kommt man auf etwa 10-12 l (messe ich jeweils nach),
dies ist, warum habe ich nicht herausgefunden, stets etwas schwankend.
Um also den jeweiligen Kühlkreislauf im ersten Durchgang möglichst in Gänze abzulassen,
ist es ratsam die jeweilige Anweisung im Fahrerhandbuch zu verfolgen, in welchem Typ-spezifisch
auf das Mit-Ablassen des Heizungskreislaufs eingegangen wird.
Die Farben des Kühlmittels stellen keine Norm dar.
Es ist also von der jeweiligen Farbe eines beliebigen Kühlmittels auf garnichts zu schließen.
Nur innerhalb der Produktpallette eines best. Anbieters haben Farben einen Wiedererkennungswert
und damit verbundene, zu erwartende, Eigenschaften.
Organisch bedeutet immer mit C-Atomen, somit ist ein Glycol-Gemisch stets organisch.
Ich halte es für nicht unsinnig, für den Hausgebrauch, eine sog. organoleptische Prüfung vorzunehmen.
Man prüft ein Kühlmittel also mit den Sinnen.
Augen, Geschmackssinn und Hautempfinden.
Das von Bentley zu erwerbende Kühlmittel hat einen sehr sprezifischen Geschmack und
auch eine arttypische Haptik zwischen den Fingern, ähnlich derer des G11.
Glykol-gemische schmecken völlig verschieden zu den genannten und geben auch ein
ganz anderes Hautgefühl ab.
Altes Kühlmittel schmeckt deutlich verschieden zu neuem, etc. .
Ob ein Kühlmittel für Alumotoren geeignet ist, wird zwar stets fokussiert, der Brennpunkt
ist und bleiben jedoch die Gummielemente des Kühlkreislaufs.
Dazu ist naturgemäß (Kühlmittelherstellerseitig) nichts zu finden.
Ein Ausweichen auf nicht ausgewiesene Kühlmittel bleibt ohne eingehende Vorkenntnisse,
in meinen Augen, ein tolles Unterfangen.
Stefan
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Wer sicher gehen will, nimmt halt das originale Zeug von Bentley (http://shop.heavensgategarage.de/1980-2003/Kuehlung/Kuehlmittel/Frostschutzkonzentrat-5-Liter.html?listtype=search&searchparam=Frostsch).
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
GmbH & Co. KG
www.bentleyteile.de
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Sehr geehrter Herr Erbrecht,
Danke für dden Hinweis, hatte ich nicht gesehen.
Gruß
Justus
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Wer sicher gehen will, nimmt halt das originale Zeug von Bentley (http://shop.heavensgategarage.de/1980-2003/Kuehlung/Kuehlmittel/Frostschutzkonzentrat-5-Liter.html?listtype=search&searchparam=Frostsch).
Grüße aus dem Norden
Claus F. Erbrecht
Heaven's Gate Garage
GmbH & Co. KG
www.bentleyteile.de
Das wäre auch mein Ratschlag. Bestellen, mischen, einfüllen und gut ist. :)
Wozu Experimente?
Andreas
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Hmmm, blöd nur, dass ich bereits einen Vorrat an Glysantin Classic (der Nachfolger von Glysantin G05) in der Garage habe und im Frühjahr einen Kühlwassertausch vornehmen wollte. Ich will das Zeug nun weder in den Gulli gießen (nein, wenn, dann natürlich ordentlich entsorgen!) noch in (östereichischen) Wein hineinmischen.
Nach meinem Laienverständnis ist das ja vielleicht doch nicht so schlecht, oder? :-\
anorganisch (amin- und phosphatfrei), dafür nitrit, borat und silikathaltig.
Normalerweise würde ich ja auch einfach behaupten, dass Rolls Royce kein Hersteller von Frostschutzmittel ist und sich auch nicht eine spezielle "Rezeptur" einfallen lässt, die sie von einem ausgewählten Giftmischer anfertigen lässt und die dann nur für die Motoren von RR gilt. Allerdings bin ich -seit ich RR363 kenne- mit meinen Behauptungen vorsichtiger geworden. Man müsste nur mal herausbekommen, was da genau in dem Behälter von Crewe ist und wer das eingefüllt hat. Ein Datenblatt dazu habe ich leider nirgends gefunden.
Johannes
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Wer sicher gehen will, nimmt halt das originale Zeug von Bentley (http://shop.heavensgategarage.de/1980-2003/Kuehlung/Kuehlmittel/Frostschutzkonzentrat-5-Liter.html?listtype=search&searchparam=Frostsch).
So macht es zum Beispiel immer noch der kleine Andreas mit seiner Abby. Frei nach dem alten CDU-Plakat aus der Adenauerzeit: "Keine Experimente!" ;)
Viele Grüße aus der Südpfalz
Andreas
Edit: Ich habe eben meinen eigenen Post von vor einiger Zeit gelesen...... ::) Ich muss dringend wieder häufiger hier sein, dann passiert sowas nicht...
;D
Andreas
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Diesen mir interessant ind informativ erscheinenden Artikel habe ich im net gefunden:
"Zum Thema Silikate hier auch noch ein interessanter Beitrag:
Frostschutz in historischen Fahrzeugen
Artikel erschienen im Newsletter des TOC im Februar 2010
Übersetzung durch Rudolf Weber
Die Entwicklung der Frostschutztechnik ist noch nicht abgeschlossen und laufend werden neue Produkte lanciert, welche eine noch bessere Wirkung versprechen. Frostschutzmittel waren als Folge der grosse Kältewelle im letzten Januar häufig mit alarmierenden Berichten in den Schlagzeilen. Es ist zwar bestens bekannt, dass Frostschutzmittel dazu tendieren, kleinste Löcher zu finden. Das harmlose Lecken kann aber in gewissen Fällen zu katastrophalen Motorproblemen führen.
Das traditionelle blaue Äthylen-Glykol ist ein giftiges aber sehr wirkungsvolles Frostschutzmittel und enthält Silikat-Zusätze um Korrosionen im Motor mit seinen verschiedenen Metallen zu verhindern. "Bluecol" und "Blue Star" sind in England bekannte Markennamen und beide sind auf ihren Firmen-Webseiten als veteranen-verträglich deklariert.
Aber Vorsicht. Es gibt auch Äthylen-Glykol-Mischungen, die wenig oder keine Silikate enthalten (in der Regel rot) und die sich für Veteranen-Fahrzeuge als ungeeignet erweisen können. Propylen-Glykol ist ein anderes, wohlbekanntes und weniger toxisches Mittel und enthält Silikate, aber "Comma", der Hersteller, hat die Produktion zu Gunsten von Äthylen-Glykol eingestellt. Letzteres enthält Bitterstoffe um es ungeniessbar zu machen und das Risiko einer versehentlichen Vergiftung zu minimieren. Beide ob genannten Produkte verwenden die anorganische Additiv-Technik (IAT).
Kürzlich wurden von Problemen berichtet, welche die Verwendung von Frostschutzmischungen betrafen, welche auf organischer Säure-Technik basieren (OAT). OAT wurde in der Mitte der 90er Jahren eingeführt. Die Produkte sind biologisch abbaubar, können recycled werden, enthalten weder Silikate noch Phosphate und wurden speziell entwickelt um länger zu wirken. Es scheint jedoch, dass diese Produkte in älteren Motoren zu Problemen führen können. Zusätzlich zur Neigung schon bei geringsten Poren zu lecken, wurden OAT-Frostschutzmittel verantwortlich für die Zerstörung von Dichtungen gemacht, was zu grösseren Schäden an alten Motoren führte.
Aus diesen Gründen empfehlen Hersteller keine Frostschutze auf OAT-Basis in historischen Fahrzeugen zu verwenden. Solche Produkte sind in der Regel rot, rosa oder orange.
Die letze Kategorie ist HOAT. Diese Produkte verwenden die hybride organische Säure-Technik auf einer Äthylen Glykol Basis mit einigen Silikaten als Ergänzung zu den organischen Anti-Korrosionsstoffen. Das Produkt ist in der Regel grün und wird für Oldtimer nicht empfohlen.
Die "Federation for British Historic Vehicle Clubs" erforscht diese Problematik laufend weiter. Ihre momentane Empfehlung ist die folgende:
Verwenden Sie in historischen Motorfahrzeugen nur blaugefärbte IAT Frostschutzmittel
Verwenden Sie keine OAT-Produkte, welche als "fortgeschritten" oder "lange wirksam" angepriesen werden oder nur, falls im diesem Fahrzeug schon als Neuwagen solcher Frostschutz verwendet wurde und wenn dieser durch den Fahrzeughersteller empfohlen wird.
Mischen Sie nie verschiedene Frostschutzmittel und spülen sie das Kühlsystem vor dem Einsatz eines anderen Mittels gut durch.
Ersetzen Sie das Frostschutzmittel im vom Hersteller vorgegebenen Rhythmus, da die Rostschutzwirkung mit der Zeit nachlässt.
Quelle: http://www.tractionavant.ch/Berichte/Te ... schutz.php
IAT Frostschutzmittel sind G11 bzw. G48."
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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" Frostschutz in historischen Fahrzeugen"
Nun, historische Fahrzeuge sind kein Einheitsbrei, es gibt welche mit Graugussmotoren und Graugussköpfen, Graugussmotoren mit Aluminumköpfen, Aluminiummotoren mit Aluminiumköpfen. Das ganze auch noch mit sich unterscheidenden an- und eingebauten Materialien, diversen wasserführenden Rohren aus Alu, Guss, Messing, Kupfer etc. etc.
Die Aussage für "historische Motoren" pauschal das Mittel X zu nehmen, halte ich so für gewagt.
Gerade weil ich weder Metallurge noch Motorenbauer bin, halte ich mich da einfach an die Regeln der Hersteller, für die RR gibt es halt zum Glück noch das originale Mittel so dass ich gar nicht auf die Idee käme zu experimentieren.
Die Kühlmitteldiskussion wird nahezu religiös-fundamentalistisch geführt wie die Öldiskussion ebenfalls. Da blickt kein Laie mehr durch.
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In der Oldtimer Markt Ausgabe Mai 2013 war ein interessanter Artikel über Kühlerfrostschutz für 'Oldtimer'.
Es gibt im wesentlichen zwei verschiedene gebräuchliche Frostschutzmittel für Automotoren.
- silikatbasierte für ältere Fahrzeuge. Diese sind oft blau / grün and haben bei BASF die Bezeichnung G48 oder bei Produkte für VAG-Fahrzeuge das Kürzel G11. Die technische Bezeichnung für die Silikat-Mittel lautet IAT.
Solche Frostschutzmittel werden im internet als Konzentrat in 2 x 5 oder 10 Liter Gebinden zwischen 2 und 8 Euro angeboten. Besser als BASF geht nicht.
- Die technischen Nachfolger , welche auf organischen Substanzen beruhen, Kürzel OAT (organic acid technolog) oder HOAT (hybrid organic acid technology) , sind oft rot, rötlich, rosa oder violett und haben im Verkauf die Kürzel G12, G12+, G13 oder G13+.
Für den Silver Shadow oder die Nachfolger (SZ) MUSS ein silikathaltiges Mittel genommen werden. Frotschutzmittel der Technolgie OAT oder HOAT GREIFEN die Dichtungen dieser älteren Fahrzeuge an ! ! !
Außerdem dürfen die Mittel der IAT-Klasse auf KEINEN Fall auch nur in geringen Mengen mit den Mitteln der OAT oder HOAT Klasse gemischt werden.
Ich habe im net in einem offiziellen Leitfaden von BASF die Freigabe von G48 für den Silver Spirit (Fahrzeuge ab 1980) gefunden. Ich glaube (bin aber nicht sicher), dass die Motoren der Vorgängergeneration ebenso ohne Einschränkung mit G48/G11 zu betreiben sind.
Das grüne Frostschutzmittel "von" Bentley ist mit hoher Sicherheit ein mit dem G48/G11 identisches Produkt, was sich lediglich in der Farbe (Marketing) und im Preis (deutlich) davon unterscheidet. Wer sicher sein will und die schöne Verpackung mag, nimmt weiterhin den Kühlerfrostschutz von Bentley.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Ich habe in einer Rechnung der Schmohl AG Zürich gelesen, dass die Werkstatt in einen Silver Shadow Glysantin G48 als Frostschutzmittel eigefüllt hat. Schmohl ist der größte RR-Händler auf dem europäischen Festland sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dort 'Experimente' macht.
G48 ist die technische Bezeichnung im Falle von Glysantin. G11 ist die technische Bezeichnung für gleichartige Frostschutzmittel die vom VAG-Konzern verwendet wird. Andere Anbieter verwendet das Kürzel AG11. Solche Konzentrate kann man im net für 2 Euro kaufen.
Die neueren Frostschutzmittel G12 , G12+, G13, G13+ sind Frostschutzmittel mit "organischen" Bestandteilen nicht NICHT im Silver Shadow und den Nachfolgern Spirit und Spur verwendet werden dürfen, weil sie Dichtungen angreifen.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza