Rolls-Royce & Bentley-Forum
Rolls-Royce+Bentley-Technik => Allgemeine technische Themen => Thema gestartet von: Gentledriver am Di.07.Dez 2010/ 10:28:09
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Guten Morgen,
da ich persönlich schon seit geraumer Zeit eine interessante Erfahrung gemacht habe und
diese mit Ihnen teilen möchte, würde ich Sie gerne auf einen interessanten Beitrag
bei meinen Freunden im TR6 Forum zum Thema Schutz vor Korrosion in Einspritzung und Vergaser
von historischen Motoren aufmerksam machen.
Es lohnt sich die sehr interessanten und gut recherchierten Beiträge genau zu lesen, auch die Links
dort zu Expertenmeinungen, die sich allesamt positiv über den Additivschutz des qualmfreien Zweitaktöls
vor Benzinkorrosion in historischen Motoren äußern: (U.A. Bosch und namhafte Restauratoren)
http://www.tr-freun.de/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=7499&postdays=0&postorder=asc&start=0
Ich selber fahre seit 2 Jahren erfolgreich in meinem Silver Spirit und 71er Porsche 911S 1% gutes qualmfreies Zweitaktöl
(NORM JASO FC und/oder API TC) im Benzin,
da sich bereits die jetzigen mit Ethanol gestreckten, chemisch wenig stabilen, recht korrosiven E5 Öko-Benzine schlecht
auf meine 70er Jahre Porsche-Vergaser und die RR Einspritzung ausgewirkt haben....(dauernd Leckagen an bereits neuen (!) Schläuchen,
Korrosion in Schwimmerkammern und Tank, Versprödung von Beschleunigerpumpenmembranen und Ausfall von durch den
Kraftstoff geschmierten Membran und / oder Rollenzellen-Elektrobenzinpumpen...)
Seitdem ich Zweitaktöl in guter Qualität (API TC) als Benzinstabilisator und Obenschmiermittel beigebe ist NIE WIEDER
ein derartiges Mallheur aufgetaucht. Übrigens wer noch den alten Meister von Auto Becker kennt, dieser empfal meinem Freund
mit seinem Continental Turbo schon 1996 etwas Obenöl (Zweitaktöl für Rennmotorräder) dem Benzin beizugeben.
0,5 bis 1% sind hier nachgewiesenermaßen ausreichend. Rußen und qualmen tun aktuelle gute (!) Zweitaktöle nicht.
Besonders qualmfrei und ohne Gestank sind jene für hochdrehende Motorradmotoren und Motorsägen.
Diese finden sich zu günstigen Tarifen in der Gartenabteilung z.B. des Baumarktes BAUHAUS.
Ich fand dort ein recht gutes teilsynthetisches Zweitaktöl mit hohem Korrosionsschutzfaktor
und einem Additiv, das im Sommer Dampfblasen (Benzinsiedepunkt erhöht) verhindert, dies soll das
Anlassen von Seilzug-gestarteten Gartengeräten erleichtern. Ich kann der Wirkung zustimmen,
da mein Porsche im Sommer zu Dampfblasen neigte und teils schwer wieder zu starten war.
Dies lies sehr stark nach, nachdem ich 1% des Bauhaus Zweitaktöls für hochbelastete Motorsägen
hinzugab. Ich denke auch dem Silver Spur tut es gut, denn dieser läuft nun extrem smooth.
Man muß dazu wissen, das die heutigen Kraftstoffe durch die Beimengung von Alkohol erheblich schneller
Dampfblasen bilden als die von früher ohne Ethanol. Darum das ANTI-VAPOR-LOCK Additiv, im
guten Zweitaktöl. (Gibt es quasi gratis dazu, neben den sehr guten Anti Säure Korrosionsadditiven im
Zweitaktöl)
Bosch übrigens verwendet diese heutigen sehr stark reinigenden Zweitaktöle der Norm JASO FC als Düsenreinigungsmittel für historische D-Jetronic und K-Jetronic Benzineinspritzungen im Verhältnis 1:50 für 3 Tankfüllungen.
Bei dem zukünftigen E10 würde ich in Anbetracht höherer Ansprüche an die Schutz Addtive im Zweitaktöl
1% befürworten. Qualmen tut das aktuelle hochwertige Zweitaktöl nicht im geringsten. Auch nicht in 1:50,
wie von Bosch geraten wird in längeren Abstellperioden dem Benzin zuzumischen.
Hier finden sich auch noch interessante Meinungen zum Thema Zweitaktöl und Benzinsystemkorrosionsschutz:
(Ferrari Dino 246Gt Forum)
http://www.fiatdino.de/topic.php5?id=14284
http://www.fiatdino.de/topic.php5?id=2740
Porsche Forum:
http://www.pff.de/porsche/board104-tipps-tricks/board7-allgemeine-tipps-fahrzeugpflege/2708591-e10-benzin-ab-2011-keine-korrosion-dank-1-zweitakt%F6l-gemixt-zum-benzin/
Mercedes Forum:
http://w126.mercedesforen.de/read.php?1,272277,272585,quote=1
P.S. auch in Dieselmotoren ist die Beigabe von Zweitaktöl sehr verbreitet und wird von Mercedes Technikern
unbedingt empfohlen (Sternendoktor)
http://www.db-forum.de/forum/motor-antrieb/11914-motorprotect-ins-motoroel-zweitaktoel-zum-diesel-dazu.html
Mit den besten Grüssen
J. van Waal
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Die Alfa Leute sind dank Experten (z.B. Insider aus der Zulieferindustrie und Tankbauer) auch
letztendlich zum Schluß gekommen, dass die günstigste und wirksamste Lösung die Beimischung
des qualmfreien Qualitäts-Zweitaktöls ist um E5/E10 Korrosion und Motorverschleiß mit den heutigen aggressiven und
austrocknenden Karftstoffen zu vermeiden. Das größte Problem ist die Essigsäure und Ameisensäure die sich durch Verbrennung
und Zersetzung der alkoholhaltigen recht instabilen Kraftstoffe von heute in Tank und Brennraum bilden.
Diese werden durch die Additive im Zweitaktöl sehr wirksam neutralisiert.
Dito die Austrockung von Dichtungen und Schläuchen.
Das Ende dieses Threads ist sehr aufschlussreich:
http://www.alfisti.net/alfa-forum/alfisti-talk/65744-e10-freigabe-m-ssen-wir-alle-super-plus-tanken-13.html
Mit den besten Grüssen
J. van Waal
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Dies entdeckte ich gerade auf einem Triumph TR6 Forum und will Ihnen
die recht anschaulichen Beispiele von E10 Wasserabsonderung und Korrosionspotential
aus den USA nicht vorenthalten:
http://www.youtube.com/watch?v=xzFzYoxxA10&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=gsSQSuCiUjE&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Y_syYtcy69E&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=-85dntBUFwU&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=rO3x5o0W7-M&feature=related
Mit freundlichem Gruß
J. van Waal
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Hallo J.van Waal,
vielen Dank für die super Info. Habe sofort das Oregon 2 Takt Öl bestellt und werde es in meine Corniche/Einspritzer Bj 82 sowie in meinen SC II in entsprechender Dosis 1:50 einfüllen.
Gruss
Walter
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Guten Tag Walter,
das wird in jedem Falle ausgezeichnet gegen die Probleme mit der Korrosion durch Säuren helfen.
Es wird auch gut Tank und Einspritzung reinigen!
Ich empfehle auch die Benzinfilter dann einmal zu erneuern, da kann sich nämlichs einiges
absetzen, was gelöst wird an krümeligen Rückständen und Verharzungen.
Es trägt zum internen Werterhalt unserer Prachtstücke bei.
Ich würde mich freuen wenn wir hir die Erfahrungen mit dem unsäglichen E10 in Zukunft
austauschen.
Selbst das heutige E5 ist schon recht Korrosiv.
Ich selber habe heute auch nochmals meinen "Dicken" betankt
und mit 1% Zweitaktöl im Tank "imprägniert".
1:100 ist genügend!
P.S. 1:50 ist zur Kraftstoff-System-Reinigung oder für die längere Abstellperiode
zu empfehlen. Tipp das Öl auf einen teilvollen (!) Tank schütten (nicht auf einen Leeren)
und dann durch Drauftanken mit der Zapfpistole gut vermengen lassen.
Somit bilden sich keine Schwebe-Schichten der zwei Medien.
Deren Masse & Viskosität muß sich erst durch Vermengen angleichen.
Das geht besser mit "Benzin schon ausreichend drunter / und Benzin draufgießen"
Viele Grüße und ein angenehmens Wochenende
J. van Waal
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Hallo J.Van Waal,
Danke für die Info. Ich hoffe das Zweitaktöl kommt die nächsten Tage. werde es dann gleich meinen zwei Rolli´s verabreichen.
Einer muss ja über den Winter stehen bleiben (Corniche). werde Ihn jedoch wenn es trocken ist einige km bewegen damit das Zweitaktöl sich überall verteilen kann.
Meinen SC II fahre ich ja auch im Winter und somit ist eine Verteilung im System gut gewährleistet.
Auch Dir ein ruhiges WE .
Liebe Grüße
Walter
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Ja, das wird überall diskutiert.
Man sollte aber bedenken, daß man erst Langzeiterfahrungen braucht! Auch Öl im Benzin ist kein Allheilmittel. Wer ein Zweitaktauto sein eigen nennt und es nach der Winterpause starten will, weiß wovon ich spreche (ich fahre nicht nur u.a. RR+B, sondern auch Goggo 250TS!). Schließlich ist das spezifische Gewicht und die Flüchtigkeit der Mischungskomponenten unterschiedlich... - und ändert sich übrigens auch nicht grundsätzlich bei Zugabe von Zweitaktöl.
Noch schlimmer ist es bei dem früher bei Defekt-Hysterikern so beliebte Bleiersatz-Additiv. Dabei handelt es sich u.a. um Esther, die sich an merkwürdigen - und z.T. unangenehmen - Stellen gesammelt haben (Standzeiten!). So manches vermeintliche Vergaserproblem ist darauf zurückzuführen gewesen - wobei man aber niemals etwas von Defekten aufgrund bleifreien Benzins ohne die Verwendung von Bleiersatz gehört hat... (bin selbst weit über 300.000km mit Oldtimern unterwegs gewesen und hatte noch nie Ventilprobleme...)
Hinweise:
1) gefährdet ist bei Oldtimern i.w. Gummi, und zwar primär die alten, gewebeummantelten Schläuche ohne innere Armierung. Die sollte man aufgrund Altersschwäche ohnehin austauschen!
2) Korrosionsprobleme im Tank vermeidet man ganz einfach dadurch, daß man das Auto im Winter mit gefülltem Tank abstellt - wo kein Sauerstoff, da auch kein Rost (etwas vereinfachte Aussage, dafür leicht merkbar!)
3) 1% Öl im Bezin ist gerade mal 1/2 des Zusatzes wie bei einem reinen Zweitaktmotor - und bei dem verbrennt das Öl auch nicht rückstandsfrei... Man sieht es, man riecht es, man findet die Ölkohle im Abgassystem (darum niemals bei einem Kat-Auto zugeben!).
4) Man bedenke bei Aussagen von Automobilfirmen und "Sachverständigen", wo sie herkommen. Man könnte auf den Gedanken kommen, daß spezifische Interessen nicht ganz auszuschließen sind...
Also: Keine Panik!
Klaus
PS
Wenn ein Porsche 911 zu Dampfblasenbildung neigt, sollte man nach der Ursache suchen. Verlauf der Benzinleitung? Material der Benzinleitung?. Temperatur Vergaser (Wärementkopplung)? Wenn alles nicht hilft: Dampfblasenabscheider einbauen.
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Diese Debatten um Additive und sonstige Wundermittel und -rezepte gehen ja regelmässig durch die Oldtimerszene. Und was da nicht alles empfohlen wird und wofür und wogegen .... meist abenteuerlich. Und immer steht natürlich der Untergang des Abendlandes unmittelbar bevor, verursacht durch Tausende am Strassenrand vor sich vegetierende, kaputte Oldtimer, deren dumme Besitzer falsch getankt haben, kein Antidampfblasenadditiv hatten, im Kühlwasser nur, was das Werk empfahl, keine seltsamen Spiralen im Ansaugtrakt .... nichts davon, diese Verlierer, deren Oldtimer nun vollkommen zurecht vollkommen zerstört ist ... :o
Und so stufe ich auch die Debatte hier ein. Ich käme wirklich nicht auf die Idee, nun Zweitakt-Öl in meinen Sprit zu kippen, einfach so und ohne jegliche rational untermauerte, wissenschaftliche Erkenntnis. Ds Risiko auf einen kapitalen Motorschaden ist eindeutig höher, wenn man irgend etwas in der Art tut, als wenn man einfach nichts macht, ausser vielleicht auf Superplus oder VPower o.ä. umzusteigen.
Unsere Auto sind doch robuster als unsere Nerven, also nur Mut zum Nichtstun!
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@DRB15051
Danke für die klaren Worte. Ich selbst halte das auch für den größten Mist und Bauernfang an leichtgläubigen Oldtimerbesitzern.
Wollen wir uns doch mal alle dran erinnern, Deutschland war mal geteilt und da gab es eine Demokratische Republik.
Der Treibstoff war dort sehr viel günstiger nicht nur durch die Ossi-Währung, es wurde auch ein gewisser Anteil Ethanol eingemischt.
Damals haben viele Transitreisende das Zeug von Minol genommen und ?! sind deshalb die Autos auseinander gefallen? Ich habe keine Autozeitschrift gesehen, wo davor gewarnt wurde in der DDR zu tanken?!
Also bitte;
der Treibstoff wird immer weiterentwickelt und die Anteile an irgendwelchen Bestandteilen werden erhöht und gesenkt....
was soll es unsere Autos werden durch müssen und von den meisten Änderungen erfahren wir nichts, zudem steht doch bei vielen im Tank "100 octane" und der Hersteller hat sich damals sicher dabei was gedacht.
Ich würde eher sollche Treibstoffe bevorzugen als irgend eine Panscherei.
* Shell V-Power Racing,
* Aral Ultimate 100
* OMV Super 100
Ein alter harter Schlauch mag sich nun etwas schneller zersetzen, aber auch die Gummiindustrie schläft nicht und entwickelt neue Materialien. Ein Stück Gummi was heute hergestellt wurde ist sicher anders in der Zusammensetzung als vor 30 Jahren.
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Guten Morgen,
letztendlich muß jeder selber entscheiden.
Mir haben Experten, sogar Bosch zu der Beigabe von harzfreiem und korrosionsverhütendem
Zweitaktöl unbedingt geraten. Einem Freund mit einem Bentley Continental Turbo sogar vor vielen Jahren
schon durch Auto Becker. Da gibt es also nicht den Zweifel auf meiner Seite.
Mercedes Benz S-Klasse Besitzer der Baureihen W126 und W140 benutzen ebenfalls mit den heutigen
aggressiven Kraftstoffen 0,5 - 1% Zweitaktöl.
Ferner Taxifahrer und Kurierfahrer. (Dort mit Erfolg im Diesel.)
Es nützt wenig auf Ottokraftstoff der Marken Optimax Racing oder Ultimate Aral auszuweichen,
dieser "Marketing-Edelsaft" beinhaltet ebenfalls 5% Bio-Ethanol und dieser ist für unsere alten
Maschinen keinesfalls lebensdauererhöhend. Nicht für Tanks, nicht für Vergaser und für
Einspritzungen schon überhaupt nicht.
Beim Abbrand des Bio-Ethanols entstehen Säuren.
Ein gutes Zweitakteröl im Benzin kann in Konzentrationen von um 1%
diese schädlichen Verbrennungsanteile neutralisieren.
Dieses bewirkt es ja auch mit Erfolg in den heutigen Zweitaktmotoren,
die zu einem beträchtlichen Teil übrigens mit Katalysatoren (!) ausgerüstet sind.
Hochwertige 2T-Baumsägen von Stihl beispielsweise besitzen ab Werk einen KAT!
http://www.stihl.ch/upload/produkte/images/ausstattung/kat.jpg
Wir dürfen hier keinesfalls an Zweitaktöl der 60er Jahre zurückdenken.
Heutige absolut qualmfreie Öle sind dem Gemisch beigegeben kraftstoffkonservierend,
Korrosions- und verharzungsverhütend, schmutzlösend.
Voraussetzung ist die Güteklasse JASO FC oder FD.
KAT-NEUTRALITÄT von Zweitaktölen der Güteklasse FC und FD ist
laut Herstellerauskunft eindeutig gegeben, da Motoröl,
das z.B. durch defekte Ventilschaftdichtungen in die Verbrennung rinnt,
ganz erheblich rauchender verbrennt, selbst dieses schädigt den Kat keinesfalls.
(Kernvorgabe der API Ölnormen seit API-SG-CD Standard der 80er Jahre)
Von daher sehe ich nur positive Eigenschaften der Zumischung von 1% Zweitakteröl.
Mit freundlichem Gruß
J. van Waal
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(http://d.imagehost.org/0201/Bild_1.png) (http://d.imagehost.org/view/0201/Bild_1)
Wie man hier am Etikett eines namhaften Qualitätsherstellers für Zweitaktöle
sehen kann ist dieses unmissverständlich KAT-ERPROBT. (Kernforderung der Norm JASO FC und FD)
Schwermetalle sind in Zweitaktölen seit ca. 1989 untersagt, in dieser Zeit
wurden die ersten wirksamen Katalysatoren für Trabant und Wartburg PKW
entwickelt.
Mit bestem Gruß
J. van Waal
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Eigentlich bin ich ja auch eher skeptisch mit solchen Ratschlägen wie Zweitaktöl zum Benzin dazugeben bei einem Viertakter.
Aber wenn man mal ein bißchen rumsucht im Internet, findet man, daß diese Idee schon vor vielen Jahren angeblich von Fiat für die Abarth-Motoren "erfunden" wurde, der Name des Abarth-Ingenieurs ist auch bekannt. Die Idee wurde lange gestestet, auch und gerade bei älteren Ferrari-Motoren. Die Erfahrungen sollen sehr positiv gewesen sein und führten deshalb schon vor langer Zeit zu entsprechender Anwendung vor allem in Italien.
Es ist also keinesweg so, daß da irgendwelche Tüftler und selbsternannte Fachleute eine zweifelhafte Idee umsetzen. Sondern es steckt durchaus jahrelange fach- und sachkundige Erfahrung dahinter.
Gleichwohl hab ich bei einem Motor, dessen Überholung im Zweifels- und/oder Schadensfalls nicht unter 10.000 Euro zu haben ist, so gewisse Bedenken, einfach mal Öl ins Benzin zu kippen, auch wenn es nur im Verhältnis von 1:100 ist. Und eine handfeste, nachprüfbare physikalisch-technische Erklärung der Wirkungsweise habe ich auch noch nicht gefunden, so daß mir das Ganze eben doch luftig und nebulös bleibt.
Wer weiß, wie die Dichtungsmaterialien älterer englischer Motoren auf die Bestandteile dieser Öle reagieren. Bei den organischen Kühlmitteln hat zunächst auch niemand daran gedacht, welchen Schaden die Bestandteile an Dichtungen anrichten können. Wenn jemand das über 50.000 km ausprobiert hat ohne Probleme, dann bin ich vielleicht auch dabei.
Gruß - Udo
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Ich habe das ganze jetzt einmal an meinem XJ6 von 83 (Einspritzer) ausprobiert. Den Wagen habe ich im Frühjahr mit 83000 km (original!) übernommen. Er lief im Leerlauf nicht schön und hatte bzw. hat Probleme beim Kaltstart. Die Werkstatt hat jetzt einige Komponenten gereinigt und den Leerlauf (war viel zu mager) wieder eingestellt. Er lief aber immer noch unruhig. Dann wurde ein Additiv (Reinigung) dem Benzin beigegeben. Es hat aber nicht wirklich geholfen. Jetzt habe ich gestern 2T (1:75) beigegeben und bin 100 KM gefahren.
Die Motor läuft jetzt nahezu ruhig. :o Ich werde das ganze mal mit drei Tankfüllungen machen und schauen wie es läuft. Der Auspuff gab auch keine Rauchzeichen. ;D
Grüsse
PDA
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Prima! Selbst gesammelte Erfahrungen sind immer noch die besten! Schließt sich noch jemand an und macht ebenfalls "Versuchsfahrten"?
Gruß JimKnopf
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Prima! Selbst gesammelte Erfahrungen sind immer noch die besten! Schließt sich noch jemand an und macht ebenfalls "Versuchsfahrten"?
"corniche" (Walter) schreibt ja oben, dass er den Selbstversuch wagen will. Ich werde das auch tun, wenn mein Rolli im April wieder auf die Straße darf.
Viele Grüße,
David
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Fülle diese woche das Zweitaktöl rein. Sobald die Straßen trocken sind fahre ich wieder RR.
Ja und dann - schau mer Mal. ;-)
Gruss, Walter
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Guten Morgen, PDA.
Herzlichen Glückwunsch im Kreis der erfolgreichen Anwender von Zweitaktöl
in Hochleistungs 4 Taktmotoren. :)
Genau das sind mitunter Erfahrungen die ich auch gemacht habe.
Die allermeisten "REINIGER" und "WUNDERADDITIVE" helfen leider nichts.
Wie ich erfuhr beinhalten die meisten Produkte wie man sie in den Kaufhausregalen
findet (Wundermittel) nur Testbenzin oder Petroleum.
Das wirkt nicht, kostet aber ein Vielfaches von gutem Zweitaktöl.
Das heutige Zweitaktöl ist ganz hervorragend reinigend, entkokend und
verhindert durch Stabilisatoren Säurefrass und chemisches Umkippen des Grundkraftstoffes im Tank.
Dabei spielt es keinerlei Rolle ob Super 95 oder SuperPlus 98 oder gar teures RACIMAX 100 ;) getankt wurde.
Vor wenigen Stunden erschien im Honda Forum ein interessanter Bericht.
Ich bin nur dorthingekommen weil ich selber ein grosser Freund meiner Jugendliebe,
des kleinen stilsicheren Honda S800 bin, dessen Eigner dort seine Erfahrungen mit Zweitaktöl beschreibt.
Der S800 Motor ist der vielleicht aufwändigste 60er Jahre Serienvierzylinder.
800 Kubik DOHC. Rollengelagerte Kurbelwelle. 4 Vergaser. Ein Juwel.
Lesen Sie bitte einmal hier:
http://www.maxrev.de/e5-e10-benzin-die-bestie-im-tank-beruhigen-mit-zweitaktoel-t177539.htm
Mit freundlichem Gruß
J. van Waal
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Diesen Link habe ich gefunden.
http://www.carsablanca.de/Magazin/produkte-und-dienstleistungen/mathy-be-e10-kraftstoff-additiv-fuer-oldtimer-und-youngtimer
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Ich finde es lustig, dass im Moment jeder vor dem bösen E10 warnt.
Auch die Autohersteller geben nur Garantie auf etwa 5- Jahre alte Autos.
Bisher konnte ich aber nichts über die Gefährlichkeit aus einer unabhängigen, seriösen Quelle lesen.
Was macht E10 so gefährlich? Was soll den korrodieren? Wie lange braucht ein Alkohol um zB eine Aluminuim. Legierung anzulösen?
Ist Euch eigentlich schon aufgefallen, dass im Internet kein Artikel zu finden ist, der über ein konkretes Problem mit der E10 Korrosion berichtet?
Immer nur Mutmassungen über die Gefährlichkeit von E10.
Welche Teile werden von dem Ethanol eigentlich angegriffen und wie wirkt sich das aus?
Einen fundierten Beitrag von einem Chemiker habe ich noch nicht gefunden und mir ist soetwas wichtiger als die allgemeine Panikmache. Noch dazu betrifft es uns RR- Fahrer ohnehin nicht, da momentan 98Oktaniger- Kraftstoff nicht davon betroffen ist.
Ich wünsche mir einmal eine fundierte Aussage....
Schöne Grüße
Andreas
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aach Andreas,
keine Sorge, wir haben hier eine künstliche Panik mache vor uns.
Recheriere mal zu den Benutzern, die diese Story mit dem Zweitaktöl erzählen. Du wirst merken einiges entdecken
Hier das ist der einzige Artikel den ich gefunden habe.
http://www.oldtimer-tv.com/oldtimer/DE/news/index.php?Seite=457
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Danke für die Mühe.
Aber auch der von Dir, PMX-251K, gepostete Beitrag strotzt vor Unsinnigen Aussagen. So greift Ethanol angeblich Elastomere an; ich habe kurz im Internet geschaut und kein Elastomer gefunden, dass angegrifen wird. Erwähnt wird nur eine Quellneigung, siehe Hier (http://www.motorlexikon.de/?I=3371).
Bei dem o.a. Link bin ich über folgende Zeile gestolpert, die blanker Unsinn ist: "Ethanol hat keinerlei Einfluss auf die Ventilsitze, im Gegensatz zu bleifreiem Benzin, das einen schädigenden Film auf den Ventilsitzen und bei gehärtete Ventilsitze schädigende Rückstände an dem Gusseisen hinterlässt...". Ein schädigender Film..., hmm, kann man jemandem, der sowas schreibt, die Gefährlichkeit von E10 abnehmen? ;D
Schöne Grüße
Andreas
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Ich kann mich nur von dem Link deutlich distanzieren, da er nur von mir gepostet wurde auf deine Frage hin "Ist Euch eigentlich schon aufgefallen, dass im Internet kein Artikel zu finden ist, der über ein konkretes Problem mit der E10 Korrosion berichtet?"
Bewerten oder eine kompetente Meinung kann ich dir dazu nicht geben. Mein Eindruck ist nur, Teilweise sind die Storys in den Foren systematisch von benutzern verbereitet worden, welche sich für das Thema nur angemeldet habe und sonst in den Foren unbekannte sind.
Gibt es vielleicht eine Lobby oder einen Branchenverband zum vertrieb von Zweitaktöl? ;) der so PR macht
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Für uns LPG fahrer ändert sich ja nichts... ;D
Ich persönlich werde so ein öl erst beimischen, wenn unabhängige den Effekt auf 100Tkm getestet haben.
Am besten a la AMS Dauertest. Und das rate ich auch jedem.
Die Konzerne die das Zeug produzieren würden sicher damit Werbung machen wenn es so einfach wäre...
Gruß
/David
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Gibt es vielleicht eine Lobby oder einen Branchenverband zum vertrieb von Zweitaktöl? ;) der so PR macht
Mir kommt das ganze auch sehr "Spanisch" vor.
Ich bin auf folgenden Beitrag
http://www.pff.de/porsche/board104-tipps-tricks/board7-allgemeine-tipps-fahrzeugpflege/2708591-e10-benzin-ab-2011-keine-korrosion-dank-1-zweitakt%F6l-gemixt-zum-benzin/index6.html
gestossen, dort hat sich jemand die Mühe gemacht zu recherchieren in welchen Auto-Foren überall ähnliche Beiträge lanciert wurden:
Mit dem Beitrag von "Nopperglotze" identische Beiträge finden sich in letzter Zeit in unzähligen Autoforen, allesamt als frisch angemeldeter Neu-User unter verschiedensten Identitäten. Kurze Google-Suche (z.B. nach seinem Lieblingswort ZWÖL) ergibt eine solche Liste:
35i-forum.de: Passatbert("Bert")
alfisti.net: Alfasei("Cus")
andre-citroen-club.de: D-Jetronic Bezwinger
aston-martin-forum.de: HA. Ronnertan("Ha. Ronnertan")
bentley-forum.de: Gentledriver("J. van Waal")
blacklandy.de: Rostlochjäger("Jean")
bmw-syndikat.de: 525i2("Ben")
chrysler-forum.com: NewYorker("Toni")
commodore-b.com: D-Jetronic Bezwinger
commodore-b.com: Nopperglotze("Noppi")
ford-forum.de: Scorpio2,9("Olaf")
golf1-ig.de: Atze Holler("Atze")
golfv.de: GolferVR6Gti("Achim")
hondaclub-hildesheim.de: S800S2000("Dieter")
honda-legend.com: S800S2000("Dieter")
italo-youngtimer.de: Alfatier("Berthold")
jeepforum.de: 4x4Trial("Toni")
kadettb.de: Rallykadett("Willy")
maxrev.de: S800S2000("Dieter")
mazda-forum.info: CMIPM("Sebastian")
mercedesclub.de: Haffschlappe("Haffi")
mg-rover-freunde.de: deBoer("Jochen")
nissanboard.de: Zettisti("Thorsten")
offroad-forum.de: JeeperCreeper("Jonas")
opel66-72.net: Brabbelbratz("Brabbel")
opel-hecktriebler-forum.de: Diplomatendiplomat
pagodentreff.de: Haffschlappe("Haffi")
subaru-community.com: ImprezaKöln("Günther")
toyotas.de: Landcruiser("Jean")
tr-freun.de: injector("Timo")
tvr-forum.de: EssexV6("Ludger")
viermalvier,de: Landcruiser4x4("Jean")
vr6forum.eu: Vr6Original("Jan")
W126-Forum.de : Hiffklitte("Timo")
Grüße
Floh
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danke Floh für den Fund.
Er war mir noch nicht bekannt, aber mir war aufgefallen, das alle Benutzer die die Storys erzählen sehr kurz sich vorher angemeldet hatten; der Schreibstil auf nicht mehr als 2 deutet.
Was für mich keinen Sinn machte war was der Antrieb des Schreibers war.
Resultat ist auf jeden Fall:
2000% Steigerung der Suche bei google nach dem Begriff "Zweitaktöl"
zudem wurde systhematisch versucht die Seite "http://www. schmierstoff-basics.de/forschung/schmierstoffe/automotiv/zweitakt_motoroele.html "
im Netz zu verteilen mit dem Hinweis "Zweitakt Info von ARAL"; die eintragende IP Adresse bei Wikipedia und bei mehren anderen Seiten lässt sich zu einem Arcor Anschluss in Thüringen zurück verfolgen.
Die Seite schmierstoff-basics .de ist in der Hand von BP/ARAL aber wurde seit Herbst still gelegt.
Bei google wirbt bisher nur die seite www. ravenol-shop .de die kommt auch aus Thüringen
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Für uns LPG fahrer ändert sich ja nichts.
In Luxembourg wird vorerst sowieso nicht umgestellt: :D
http://www.diegrenzgaenger.lu/edito-4703-kein-bio-ethanol-sprit-an-luxemburger-zapfsaulen.html
Ihr seit herzlich eingeladen. ;-)
Gruß
/David
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Respekt an die Herren Holmes und Watson. ;)
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http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E7372EB5353734255921C20D94C62235D~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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Unrepr. Umfrage dazu heute auf der HP des Bayerischen Rundfunks (www.br-online.de). Den Direktlink zur Umfrage kann ich leider nicht einstellen. Hier der Zwischenstand um 12:14.
Umfrage
Tanken Sie E10?
(...)
Ja klar!
Mein Fahrzeug verträgt E10 ohne Probleme. Die momentane Debatte ist in erster Linie eins: typisch kleindeutsch.
10,2%
Ja - mit mulmigem Gefühl ...
Mein Fahrzeug verträgt angeblich E10: Trotzdem habe ich ein ungutes Gefühl beim tanken. Wer weiß, ob's stimmt?
8%
Nein, mein Fahrzeug verträgt's nicht.
Mein Fahrzeug verträgt E10 nicht, bleibt also nur Super Plus als Alternative. Altwagenbesitzer sind jetzt die Dummen und werden abkassiert.
10,2%
Nein, ich tanke keine Mogelpackung!
Ganz egal, ob es mein Fahrzeug nun verträgt: Ich tanke kein E10 - zumal offenbar unklar ist, ob's der Umwelt wirklich hilft.
71,6%
Diese Abstimmung ist keine repräsentative Umfrage. Das Ergebnis ist ein Stimmungsbild der Nutzerinnen und Nutzer von BR-online, die sich an der Abstimmung beteiligt haben. Jede Stimme wird einmal gezählt. Mehrfachklicks werden nicht gewertet.
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Selbst wenn meine Autos damit betankt werden könnten würde ich den Teufel tun. Solange es auf der Erde Menschen gibt die am Hunger sterben werde ich es nicht unterstützen dass Ackerflächen dazu missbraucht werden Sprit herzustellen statt Menschen satt zu machen.
Die 2 Cent Strafe, die den Ölkonzernen auferlegt wurden, sollten bei einem E10-Boykott vollständig in die Entwicklung von Elektromotoren gehen, sowie der dafür notwendigen Infrastruktur.
Wenn Brüssel will, dass die Banane krumm ist, ist das ja noch Ok, aber was nutzt uns Biosprit der umweltverträglicher sein soll, wenn zeitgleich der Verbrauch höher ist und ebenso aufgrund die Gewinnungs- und Transportwege die Ökobilanz sowieso aus dem Ruder läuft.
Ob die Autos das vertragen oder nicht ist offenbar sowieso in weiten Teilen eine reine Glaubensfrage, aber, mich stört daran ganz massiv, wie bereits erwähnt, dass Anbauflächen missbraucht werden, die der Lebensmittelgewinnung dienen sollten. Und sollte der eine oder andere Bauer der Meinung sein, er können seine Flächen sonst nicht mehr ertragreich genug bewirtschaften, dann soll er daraus Bauland machen und sich zur Ruhe setzen aus dem Erlös, oder das Land natürlich verwildern lassen und so etwas für die Natur tun. Und nachdem es ja schon einen großen Konzern gibt, der sich bestimmte Getreidesorten hatte patentieren lassen (siehe Link unten zu Monsanto), laufen wir hier Gefahr, dass die Ölkonzern durchaus versucht sein könnten landwirtschaftliche Flächen in großem Maße zu erwerben, die später nicht mehr für andere Produkte zur Verfügung stünden und somit dafür sorgen dass es eine weitere Verteuerung weil Verknappung der Ressourcen geben wird. Wie das dann irgednwann in Ländern der Dritten Welt aussehen würde, mag ich mir lieber gar nicht vorstellen wollen.
Siehe Beispiel Monsanto:
LINK (http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/konzerne/artikel/monsantos_machtstrategien_unternehmensaufkaeufe/)
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Danke Jürgen,
besser könnte ich es nicht ausdrücken!
Nach meinen Recherchen vertragen unsere Alltagsfahrzeuge E10.
Solange ich aber nicht davon überzeugt bin, daß ich (krass ausgedrückt, sorry) den Armen nicht das Essen wegtanke, bleibe auch ich beim alten Kraftstoff.
Die Aussage unserer Regierung, E10 spare CO2 ein, glaube ich nicht, da m. E. hier viele Faktoren nicht beachtet wurden.
Und: Laut der EU-Richtlinie ist die Einführung erst 2020 vorgeschrieben, aber wie so oft können unsere Politiker es ja wieder mal besser.
Wie (auch so oft) wollen es die Menschen aber nicht.
Vielleicht lernen wir ja doch noch von den Franzosen...
Schönen Samstag noch,
Reinhard
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Lieber Reinhard, der nette Norbert Röttgen wohnt ja hier bei mir nur wenige Häuser weiter, aber bislang habe ich nicht beobachtet, dass er zu Fuß zum Einkaufen in den Ort geht, oder sich nun nach Amtsantritt Sonnekollektoren auf dem Hausdach befinden. Qua Amtes wird er das mit dem Biosprit natürlich zu vertreten haben, aber Politiker machen eben nur Politik - und diese muss nicht immer vom Volke aus bestimmt sein oder durch die Verantwortlichen mitgelebt werden, solange es auch andere Interessensgruppen gibt, die für den Einzelnen oder die ganze Partei höher wiegen, als die gemeine Wählerschaft. Vive la France!
Und ich freue mich zu lesen, dass ich nicht der Einzige bin, der diesen Unfug boykotiert, zumal selbst dei Ölkonzerne offenbar der geringen Nachfrage wegen lieber einen Rückzieher machen wollen würden. Ich sehe bisher auch keinen wirklichen Benefit darin: Der Verbrauch ist höher, die Preise steigen, die CO2-Bilanz wird auch nicht günstiger sein können, Ackerflächen werden der Nahrungsmittelgewinnung entzogen und und und. Hier geht es rein um Politk und ggf. singuläre Interessen, zumal es auch keine einheitliche Meinung gibt, ob CO2 überhaupt ein Klimakiller ist Der Spiegel LINK (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/a-106379.html), sowie ja auch der behauptete Klimawandel nicht nur plausible Thesen vertretende aber gegenteilige Behauptungen auftsellende Für- und Gegensprecher hat, sondern unterdessen eine ganze Klimawandel-Industrie schuf, die natürlich auch überleben will. Auch da geht es ja um Jobs, Fördergelder etc.
Für mich ist das ganze Thema daher mehr als nur fragwürdig, und wie ich finde, auch in der Politik in weiten Teilen oft unseriös und nicht immer ehrlich behandelt. Ein weiteres Beispiel sind ja diese Umweltzonen: Die Statistiken belegen ja unterdessen anhand messbarer Daten, dass diese keinen Nutzen brachten, und plötzlich hört man die örtlichen Umweltdezernenten im Fernsehen erklären, "dass man das ja natürlich immer gewusst hätte, aber eben nur ein Zeichen setzen wolten, dass sich etwas ändern müsse, und wenn es nur die Denke der Autofahrer ist...", statt einfach zuzugeben, dass es ein Fehler war und die Schilder wieder zu entfernen.
Natur- und Tierschutz sind wichtige Themen, aber sobald begonne wird Geld zu verdienen, folgen Absurditäten, die durch die Politk gestützt werden, geht es ja dann nicht mehr um die Sache selbst, sondern um ganz andere Dinge. Auch wenn ich keine Frösche essen mag, und es furchtbar finde, dass unsere Nachbarn trotz Verbotes durchziehende Wildgänse abknallen, so bewundere ich die Franzosen dafür, dass die ihre Politiker und Wirtschaftbosse wenn es drauf ankommt dann eben doch oft genug wesentlich besser im Griff haben, als wir.
Zitat, da wir gerade über Frankreich sprechen, zu finden bei Aphorismen.de und seitdem ab und an auf der einen oder anderen Schul-Homepage, aber nicht ganz ernst gemeint, stammt es aus der Feder eines mir ziemlich gut bekannten Menschen, der sich zu Schulzeiten mit dieser Sprache dann doch sehr schwer tat ;-):
"Und als Gott erkannte, dass ihm die Schönheit Frankreichs ganz besonders gut gelungen war, beschloß er, dass es einen Haken geben müsse und schuf den Franzosen und seine Sprache."
Hellau und Alaaf
Jürgen
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Brüssel will ja, dass die BAnane krumm ist - aber eben nur genau so, wie es Brüssel will.
Sie werden langfristig auch diesen Biosprit durchdrücken. Egal wie, er wird kommen. :-( Auch wenn ich ebenfalls nur die genannten Argumente aufführen kann, die es bisher schon im Thread hier gibt, E10 erst mal nicht zu tanken, muss ich mich mittelfristig oder schneller doch damit auseinandersetzen. Schließlich haben die meisten nicht nur forumsnahe Autos sondern auch andere, modernere, sogenannte Alltagsvehikel. Auch diese Fahrzeuge sehe ich persönlich nicht als Wegwerfartikel. Ich kaufe mir nämlich nicht jedes Jahr einen Neuwagen.
Ich sehe gerade keine Möglichkeit, außer der, dass jeder Autofahrer "seine(n)" Abgeordneten anschreibt und .... [vorgenannte Argumente einsetzen]. Das wird nicht passieren - die Vergangenheit hat es gezeigt. Brüssel wird's durchdrücken.
just my 2€
JimKnopf
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"Unsicherer als die Polizei erlaubt", schreibt der Fokus, wonach in Schleswig-Holstein Polizeiwagen nicht mit E10 betankt werden dürfen aus Angst vor Schäden:
http://www.focus.de/auto/ratgeber/e10/e10-unsicherer-als-die-polizei-erlaubt_aid_607207.html
;D