Rolls-Royce & Bentley-Forum
Rolls-Royce+Bentley-Technik => Silver Dawn, Bentley MK VI, R-Type => Thema gestartet von: MK6 am Di.24.Jun 2008/ 16:22:27
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Liebe Experten,
jetzt habe ich ein kleines Problemchen mit meinem MK VI, von dem ich gar nicht weiß, ob es überhaupt ein Problem ist, oder ob ich es einfach nur übertreibe und etwas sehe, das gar nicht da ist:
Bisher zeigte mit die Temperaturanzeige stets stoisch 75 Grad an, und egal, ob ich schnell auf der Autobahn fuhr, beladen mit fünf Personen den Petersberg hochfuhr oder in der Stadt unterwegs war. Lediglich einmal in einem Stau stieg die Temperatur auf knapp 80 Grad und sank sofort wieder auf Punkt 75 Grad als ich weiterfahren konnte.
Am Samstag (ich hatte zuvor Wasser kontrolliert und etwa einen halben Liter nachgefüllt) fuhren Inge und ich über’s Wochenende nach Simonskall in die Eifel. Das Klima war warm, aber es war nicht heiß. Ca. 20 bis 25 Grad maximal, denke ich. Alles war OK.
Am Sonntag, es waren draußen ca. 30 Grad, fuhren wir über die Autobahn zurück. Bis kurz vor Köln etwa, dort wo die Steigung beginnt, war alles wie gewohnt. Von da an aber stieg die Temperatur auf der freien Bahn ( bei 60 bis 70 Meilen, 2 Personen, normales Gepäck) unregelmäßig immer wieder mal von 75 auf knapp über 80 Grad und fiel genauso unregelmäßig wieder auf ganz knapp über 75 Grad. Als wir zu Hause ankamen ließ ich den Wagen noch eine Weile laufen und die Temperatur erreichte ca. 85 Grad, bevor sie langsam wieder sank. Nach vier Stunden mit geöffneter Haube in der Garage zeigte das Instrument noch immer 30 Grad an.
Da bisher ganz stoisch immer nur die 75 Grad angezeigt wurden, und auch wenn der Fahrtwind auf der Autobahn an diesem Sonntag vielleicht etwas Wärmer war als sonst, bin ich etwas verunsichert, ob ich mir Sorgen machen sollte und in die Werkstatt gehen sollte, oder ob das völlig unbegründet ist und alles ganz normal ist, sind es draußen schwüle 30 Grad (was dann aber bedeuten müsste, dass ich mit dem Wagen nie nach Südeuropa fahren sollte) Ich weiß also nicht, ob ich nun wirklich ein Problem habe, oder eben keines. Jedoch weiß ich, dass der hintere Teil des Motors ca. 10 bis 13 Grad wärmer wird als der Vorderer, sodass bei über 85 Grad im Grunde schon fast im hinteren bereich des Motors Überhitzung entstehen könnte, was Schaden anrichten könnte?!
Die Wasserpumpe ist unauffällig (keine Geräusche), die Klappe am Öleinfüllstutzen von innen schön sauber-schwarz ohne „Yoghurt“. Ich habe zuletzt Super bleifrei getankt, jedoch diesmal kein Bleiersatz nachgefüllt. Der (Original-Ersatzteil-)Kühler ist ca. 20 Jahre und nun ca. 5000 Meilen alt, das Thermostat ist neu, wie auch die Wasserschläuche und der Keilriemen.
Hat jemand evtl. einen Rat (oder besser: Entwarnung, weil alles ganz normal ??!!) für mich?
Herzliche Grüße
Jürgen
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Der Thermostat soll zwischen 78 und 80ºC beginnen, sich zu öffnen; bei 95ºC soll er ganz offen sein. Die Betriebstemperatur des Motors soll also um 80ºC herum liegen – insofern wäre alles ganz normal, falls die Anzeige stimmte. Falls Du sicher sein willst, musst Du die Temperatur messen.
Grüße aus dem Norden
Claus F.Erbrecht
Heaven's Gate Garage
www.bentleyteile.de
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Hallo
habe am vergangenen Freitag meinen Bentley R-Type aus dem Zoll in Holland abgeholt. Ein spannender Augenblick, da man bislang das Fahrzeug nur von Bildern kannte.
Wie vor ca. vier Jahren als ich mein Silver Shadow Coupe aus Rotterdam abholte, hatte ich Kennzeichen dabei um das Auto auf eigener Achse zu überführen.
Nachdem ich zwei defekte Batterien getauscht hatte sprang der Motor an und lief ohne Qualm und Rauch rund wie eine Nähmaschine.
Auf der Heimreise ging alles glatt, bis auf einen Stau in Eindhoven ca. 10 Kilometer lang.
Ängstlich hielt ich den Wasserthermometer im Auge. Bei einer vorher gefahrenen Geschwindigkeit von ca. 70 mls zeigte das Instrument ca 85 Grad an.
Nun befürchtete ich, dass er im Stau zu heiss werden würde, aber genau das Gegenteil geschah. Die Anzeige ging auf 75 Grad zurück und blieb dort beharrlich stehen.
Erst als wir wieder schneller fahren konnten ging die Temperatur wieder auf ca. 85 Grad hoch.
Ich werde trotzdem einen Zusatzlüfter einbauen um auch im Hochsommer gut gerüstet zu sein.
Der R-Type macht riesig Spass, ein Auto mit dem ich mir durchaus längere Strecken vorstellen kann, denn er ist schnell und sehr bequem.
Anbei ein paar Fotos.
Gruss aus LEV
Heiner Mende
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Diese Kurzzeitkennzeichen werden nun auch in Holland anerkannt? Ich habe noch die mittlerweile zwei Jahre alte Info meiner Münchner Zulassungsstelle, daß KKZ nur in Deutschland gelten und zusätzlich noch von Österreich und Italien anerkannt werden - sonst nirgends! Naja, Wo kein Kläger, da kein Richter... Aber vielleicht hat sich das ja geändert.
Gruss JimKnopf
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Man kann ja nicht alles wissen.
Diese Kennzeichen sind bestens dafür geignet, da vom Strassenverkehrsamt eine grüne Versicherungskarte ausgestellt wird,
um das Fahrzeug im Ausland bewegen zu können.
Es gibt also weder Kläger noch Richter, dafür aber ein gut informiertes Strassenverkehrsamt.
Gruss aus LEV
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Hallo Heiner,
Herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen R-type!!
Das mit der steigenden Temperatur bei Belastung auf der Autobahn kenne ich leider in allen Details. Ich quäle mich seit Monaten mit diesem Thema ab. Fündig über Ursachen und Antworten wurde ich im Australischen Forum und beim BDC. Es kommt angeblich immer nur dann vor, dass R oder MK VI bei Belastung wärmer werden und irgendwann auch zu beginnen zu überhitzen bzw bei Reduktion der Geschwindigkeit wieder kühler werden, wenn der Kühlkreislauf durch Schmutz im Kühlwasser bzw. durch alte Ablagerungen behindert wird. Es wird also sukzessive immer schlechter. Da hilft nichts anderes als gründliches Durchspülen, Reinigen und hoffen dass der Motor nicht auch noch ausgebaut, zerlegt und freigekratzt werden muss!
Bei einem gut funktionierendem Bentley ist ein Zusatzlüfter eigentlich gar nicht erforderlich. Ein Freund fährt seinen R-type durch Florida und der wird selbst dort nie warm! Das wird ein mögliches Problem nur aufschieben aber nicht wirklich lösen. Schaden dürfte das aber sicher auch nicht. Kontrolliere unbedingt regelmäßig das Kühlwasser auf Verlust, das bei Überhitzung aus dem Überlauf (rechts oben am Kühler ist ein Schlauch, aber leider kein Behälter wie bei modernen Autos) gedrückt wird! Ein Bekannter hatte vor einiger Zeit gar nicht gemerkt dass der Kühler fast leer war und fuhr sich den Motor seines Silver Dawn kaputt.
Wenn Du magst, suche ich Dir den Pfad zum Thread im Australischen Forum raus, der auf 28 Seiten das Thema behandelt.
Viele Grüße
Jürgen
PS: Die Handschaltung im R und Mk VI macht richtig Spaß!!!!
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Das lohnt sich zu Thema zu lesen:
http://au.rrforums.net/cgi-bin/forum/discus.pl und navigiere zu "Technical Forum - Silver Wraith, Silver Dawn, Bentley MK VI & R Type" - "Archive 2005" - "MK VI Overheating Questions"
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Hallo,
ich persönlich würde zu einem neuen Netz greifen, das man direkt als Hochleistungsnetz vom Kühlerbauer konfigurieren sollte.
Meiner Ansicht nach die bessere Lösung. Wenn man dann noch zusätzlich einen Lüfter haben möchte, kann man sich
den ja einbauen.
Grüße,
Christian
P.S.
In den USA wird sehr viel ohne Frostschutz gefahren. Sollte dies der Fall sein, bringt auch eine Spülung nicht mehr den gewünschten Erfolg eines reinen Kühlernetzes.
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bestens dafür geignet, da vom Strassenverkehrsamt eine grüne Versicherungskarte ausgestellt wird
Die bekomme ich in München nicht - das Straßenverkehrsamt ist doch keine Versicherung! Bisher bekam ich Grüne Versicherungskarten ausschließlich von einer Versicherung und nicht von einer Zulassungsbehörde. Seltsames (Beamten-)Volk.
Das möchte ich aber gerne genauer wissen - über ausführliche Informationen zu diesem Thema würde ich mich also sehr freuen - gerne in einem neuen Thread an vielleicht passenderer Stelle. Danke.
Gruß JimKnopf
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Nochmal zu den Kühlproblemen beim Mk.VI, R Type, S1: Es lagert sich im Laufe der Jahrzehnte Kalk im Kühlwassermantel ab, beginnend hinten am sechsten Zylinder und dann weiter nach vorn gehend. Man kann, wenn nicht gerade eine generelle Motorüberholung ansteht, versuchen, die seitlichen runden Wassermantel-Deckel abzumachen und durch die Löcher hindurch den Kalk zu entfernen. Die Schrauben dieser Deckel reißen aber gern ab...
Grüße aus dem Norden
Claus F.Erbrecht
Heaven's Gate Garage
www.bentleyteile.de
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Hallo Christian,
genau, auch das ist das Problem: Kein oder zu wenig Frostschutz. Mein Mk VI hatte überdies gut 20 Jahre gestanden, und ich bin sicher, der Vorbesitzer hatte das Auto nicht richtig präpariert, sondern bestenfalls bisschen Wasser nachgefüllt. Der Kühlerbauer berichtete, dass das Netz bis zur Hälfte verdreckt war. Lüfter ist sicher gut für den Fall der Fälle, im Grunde aber sollte man ohne auskommen können. Neben Kalk ist also auch Korrosion ein Problem (Kopf aus Alu, Block aus Eisen) sodass auch Rostpartikel rumschwimmen (50:50 Frostschutz/Wasser sollten es lt Handbook sein) und zusätzlich verstopfen.
Das gilt als mögliche Ursache natürlich vorallem auch dann, wenn alles andere OK ist, d.h Zündung und Vergaser, Thermostat, Kühler, Kopfdichtung geprüft oder erneuert sind.
Neues Hochleistungskühler-Netz: Ich habe bisher keine Antwort weshalb, aber, letzte Aussage die ich erhielt war, dass dies angeblich nicht unproblematisch sein soll. Hoffe, ich erfahre hierzu in Kürze Konkretes von einem, der ein solches gerade verwendet und auch Ärger damit hatte. Wie auch immer, das Kühlernetzt ist ja das kleineste problem. Vielmehr sind es die Ablagerungen im Motor selbst. (Man soll es u.a. auch daran erkennen können, dass sich in Höhe Zylinder 6 Farbe vom Block ablöst, erzählte mir jemand erst neulich wieder. Anyway)
Grüße
Jürgen
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Ich frage mich gerade, ob man das mit Chemie lösen könnte? Verdünntes Domestos oder ähnliches? Würde das gehen?
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Vorweg: Zu diesen älteren Typen habe ich kein Fachwissen. Aber Kühlkreisläufe und Kühler ähneln sich.
Mein Beitrag: Ich habe vor vielen jahren die Reinigung bei meinem damaligen Spirit und Saab probiert. Ich hatte dazu eine hochkonzentrierte (Calgon, nicht Domestos) Lösung verwendet, einwirken lassen und dann den Kreislauf mit einem Kärcher unter Hochdruck durchgeblasen. Wirkung war marginal. Dafür wurden Dichtungen angegriffen (zum Glück nur beim Saab...). Ergebnis also Negativ. Was einmal richtig zu ist, kriegt man nicht mehr frei.
Meine Meinung: Ich glaube, man kommt nicht drum herum, hier den mühevolleren Weg zu beschreiten - gerade wenn es sich um ein älteres Fahrzeug handelt, welches zudem womöglich noch nie eine Reinigung des Kühlkreislaufes bekommen hat.
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Danke Uli für die gute Nachricht, dass ich es nicht selbst testen muss ;-).
Ich werde die Werkstatt nochmal gründlich durchspülen lassen und dort, wo man auch ohne Ausbau rankommt, auch kratzen lassen, aber das wird nicht die dauerhafteste Lösung sein können.
Viele Grüße
Jürgen
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Hallo MK IV/R-Type Driver,
von einem ‚Hochleistungskühlnetz’ würde ich aus eigener Erfahrung grundsätzlich abraten. Ein Zusatzventilator kann zwar etwas Abhilfe verschaffen, behebt aber nicht die Ursache.
Bedingt dadurch, dass die Abstände der Lamellen innerhalb der Kühlermatrix bei einem ‚Hochleistungskühler’ erheblich kleiner sind, wird auch der Durchsatz an Luft durch den Kühler geringer, denn der richtige Staudruck fehlt. Somit hebt sich der vermeintliche Vorteil auf.
Hinzu kommt, dass sich aufgrund des durch die Chromlamellen relativ stark verdeckten Kühlers sowieso schon eine weitaus reduziertere Anströmung des Kühlers ergibt, als läge dieser frei im Fahrtwind. Ist das neue Netz zu eng, reicht der Staudruck des Fahrtwinds in Verbindung mit dem Sog des Lüfterrades nicht mehr aus, eine ausreichende Kühlung im lastkritischen Fall zu bewerkstelligen.
Bentley hat seinerzeit auch herausgefunden, dass ein Teil einer möglichen Verschlammung im Kühler auf ein eventuell zu großes elektrisches Potential zwischen Motor und Kühler zurück zu führen ist.
Werkseitig sind diese Wagen auf eine ausreichende Kühlleistung durch den Kühler ausgelegt. Bentley hat relativ schnell erkannt, dass diese Motoren thermisch nicht ganz unproblematisch sind (die hinteren Zylinder laufen ca. 13° wärmer als die Vorderen) und laufend Verbesserungen in die Serie einfließen lassen. So wurden z.B. die Chromlamellen in der Kühlermaske reduziert (von 10 auf 9) und anders angeordnet (von 43° auf 37°), andere Vergasernadeln (SP anstatt SN) oder andere Kühler verwendet, der innere Motorblock mit einem ‚aluminium pigmented stove enamelling varnish’ versehen, um die den Kontakt der Kühlflüssigkeit zum Eisen möglichst gering zu halten und mit einer extra Kabelverbindung zwischen Lichtmaschine und Kühler den Potentialausgleich hergestellt.
Aber zuerst würde ich erst mal einen Test machen, ob die Wasserpumpe überhaupt genug fördert. Dann hat man einen Anhalt, ob überhaupt der Flüssigkeitsstrom ausreichend ist. So weit ich mich erinnere gibt es dafür ein Servicebulletin (Nr.142?). Dann würde ich Kühlwasser mit der korrekten Zusammensetzung verwenden und eine ausgiebige Probefahrt unternehmen. Einen überaus informativen Beitrag zum Thema Kühlwasser gibt es hier: >>Link<< (http://www.bentley-forum.de/board/index.php?topic=423.msg2326#msg2326)
Wie eine gründliche Motorspülung gemacht wird, steht glaube ich ebenfalls in diesem Bulletin. Übrigens von Haushaltmitteln a la Domestos zum Entkalken würde ich aufgrund der unterschiedlichen Materialien und der ungewissen Verträglichkeit mit diesen abraten (Alu, Eisen, etc.). Auch hier meine ich mich zu erinnern, dass es zum Thema Entkalken ebenfalls ein Service Bulletin gibt. In den Archiven des Hunt House (RREC), müssten diese Bulletins zu finden sein. Vielleicht weis Herr Erbecht mehr, oder kann diese besorgen.
Als Oldiefahrer schaut man ja immer ganz gespannt auf die Temperaturanzeige. Ich habe während vieler Passfahrten und Reisen in den Alpen herausgefunden, dass der ‚Gasfuß’ ganz entscheidend zur Motortemperatur beiträgt. Das Stichwort heißt gleichmäßiges Fahren bei mittlerer Drehzahl. Fortwährendes Beschleunigen führt z.B. in der Höhenluft der Alpen rasch zu einer Temperaturerhöhung und dem entsprechend flauen Gefühl in der Magengegend.
Viel Spaß beim Fahren dieser tollen Wagen. (http://www.cheesebuerger.net/images/smilie/verschiedene/k020.gif)
Gruß
BentleyDriver
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Hallo Bentleydriver,
herzlichen Dank für die Infos zum Hochleistungskühler und Deine anderen Gedanken und Tipps.
Bei mir traten die Porbleme auch nur auf der Autobahn auf, fuhr ich längere Strecke etwas schneller, teils 70 bis 90 Miles. Meine Temperaturanzeige zeigt sodann auch die letzten Male das gleiche Bild wie von Dir gezeigt, was zum Halten zwang. In der Innenstand von Bonn -trotz Stau und sommerlichen Temperaturen- war kurze Zeit später alles wieder im Lot.
Ein Freund hat mir an seinem S1 Continental gezeigt, dass er sich einen Überlaufbehälter eingebaut hat, sodass das Wasser, das durch den Überlauf bei Hitze verloren gehen würde, aufgefangen und zurückgeführt werden kann. Gerade in den Alpen hätte sich das bewehrt, sagt er mir. Ich finde, das ist eine gute Idee und für den versierten Bastler (also leider mal wieder nicht für mich) leicht zu kopieren. Was denkst Du hierzu? Die Mühe wert?
Viele Grüße
MK6
PS: Hoffe auch Deinen MKVI bei Gelegenheit evtl. einmal sehen zu können; finde es ausgesprochen spannend andere Fahrzeuge des gleichen Typs kennen zu lernen.
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Komme zwar aus der jüngeren Fraktion (Shadow) noch dazu als Laie, aber die Temperatursorgen hatte ich ebenfalls.
Nach einem kaputten Thermostaten, einem zugewachsenen Kühler und etwas zu wenig Kühlmittel (alles Faktoren deren Beseitigung das Kühlverhalten verbessert haben), war letztlich noch die Viskokupplung als (Mit-) Schuldige ausgemacht.
Ich weiss jetzt nicht, ob ein Mark VI über ein ähnliches Kühlsystem verfügt, aber was mir bei der Unsicherheit bezüglich der Temperaturanzeige sehr geholfen hat, war ein Infrarotthermometer im Miniformat (wie so 'ne kleine Taschenlampe) das ich für knapp 20 Euro bei Conrad geholt hatte.
Damit war es einfach mit direkten Messungen am Motorblock, die Werte der Temperaturanzeige im Cockpit ins richtige Verhältnis zu setzen.
Gruß
Winfried Hirsch
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fuhr ich längere Strecke etwas schneller, teils 70 bis 90 Miles.
Donnerwetter! Diesen Speed heute fahren zu können ist ja beachtlich! Hätte ich niemals gedacht! Wie sind denn dann die Vibrationen?
LG
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Nein, gar nicht. Keine Vibrationen. Wirklich rein gar nichts. Habe moderne Gürteilreifen auf dem Auto, sodass der nicht mal Spurrinnen bemerkt udn sich auf der Autobahn teils sogar besser benimmt als mein moderner Toyota RAV4! Fühle mich auch bei dem Tempo sogar total sicher (was aber natürlich gar nicht stimmen kann, habe ich weder Sicherheitsgute noch eine echte Chance im Falle eines Unfalles). Macht aber auch richtig Spaß so schnell auf der linken Spur unterwegs zu sein und ganze Kollonen an Sonntagsfahrern und LKW's überholen zu könnne ohne sich als Hindernis wahrnehmen zu müssen.
Nur, wie gesagt, diesen Sommer gab es plötzloch probleme mit der Temperatur und ich habe das zu lösen - und mir den Gasfuß abzugewöhnen.
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Der MK VI macht mir sogar mehr Spaß als der S1 den ich vorher (vor dem Spirit) hatte, weil er sich so leichtfüßig fahren lässt und kein kommodes Wohnzimmer auf Rädern ist, sondern ein netter "kleiner" Wagen mit viel Dampf, 'nem riesen Schiebdach und Handschaltung. Wenn wir uns mal begegnen, solltest Du ihn unbedingt auch mal selbst austesten! Hatte zuvor noch nie so viel Spaß mit einem Auto wie mit dem MK VI (vielleicht grad noch mit meinem ehemaligen 3.2 Ltr. 911er, aber sonst...). Einziger Nachteil im vergleich zu späteren Modellen ist der winzige Kofferraum, in dem zwar allerlei Kram Platz finden kann, aber kein Gepäck für zwei Personen, das nun auf dem Rücksitz mitfahren muss.
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Ich würde auf jeden Fall erstmal zum Kühlerbauer gehen und für Ersatz sorgen. Ein ganz normaler Kühler mit gutem Durchsatz wäre meine erste Wahl. Dann erst, wenn keine Verbesserung eintritt, würde ich weitere Schritte einleiten.
Übrigens: Antwort 16 (Hinweis Temperaturanzeige) ist wirklich ein guter Tipp.
@ Neugierig bin ich schon. Ich habe vieles gefahren, aber noch keinen MK6.
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Ich wollte immer nur einen Mk VI, von Anfang an. Den ersten aber den ich gefahren habe, war mein eigener. Da ging ich also rein nach der Optik zwar, aber, wurde dafür später umso positiver überrascht, fuhr sich das Auto auch noch ganz toll. Optimieren könte man das noch durch einen R-type Continental mit Handschaltung der sich nochmals grandioser fahren lässt, aber, die sind ja leider absolut unbezahlbar (zumindest für mich) geworden.
Im Grunde ist grad alles gemacht was zu machen war, inkl. Kühlerbauer, Kopfdichtung, neuer WaPu, neues Thermostat. Alles eben. Evtl. müssen zusätzlich zum nochmaligen gründlichen Ausspülen aber auch Vergaser und Verteiler noch mal kontrolliert oder ggf. auch überholt werden. Sollte das danahc auch nichts ändern, muss der vermutete festsitzende Dreck aus dem Motor raus, auch wenn das ein riesiger Aufwand sein wird. Aber, mein Wagen ist völlig rostfrei und das Chassis sieht wie neu aus, sodass das zwar 'ne Menge Löhnen kosten dürfte, aber auch lohnt. Verteiler habe ich unter Verdacht, da mir am Sonntag Fehlzündungen zu Ohren kamen. Wäre ja klasse, würde sich die Schuld alleine auf den Verteiler schieben lassen, aber, vielleicht ist diese Hoffnung ja schon wieder viel zu schön um wahr zu sein...
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Winfrieds Idee ist klasse! Besorg ich mir! Lieber 'ne klare digitale Auskunft statt eine analoge Schätzung. Könnte einen Temepraturfühler einfach in den Kühlerwasserschlauch klemmen, oberhalb vom Thermostat ,und eine ans Kabel angeschlossene Anzeige ins Handschuhfach klemmen. Fertig :-)
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@Heiner, @bentleyDriver. Vielleicht könnt/möchtet Ihr mit Euren Bentleys auch kommen? Anmeldebogen könnt Ihr beim RREC unter deputy.chairman@rrec.de anfordern, oder sicher gerne auch bei Jörg Reimchen direkt bei Bentley Köln (www.bentley-koeln.de)
18. Oktober:
Bentley Köln.
Es werden Neuigkeiten aus der aktuellen Modellpalette präsentiert. Außerdem sind Experten des englischen Audiospezialisten und High-End Herstellers Naim anwesend. Naim hat die aufwändige Musikanlage für den neuen Continental Flying Spur entwickelt. Schließlich werden auch Vertreter von Breitling Einblick in das Uhrensortiment des Unternehmens geben.
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Winfrieds Idee ist klasse! Besorg ich mir! Lieber 'ne klare digitale Auskunft statt eine analoge Schätzung. Könnte einen Temepraturfühler einfach in den Kühlerwasserschlauch klemmen, oberhalb vom Thermostat ,und eine ans Kabel angeschlossene Anzeige ins Handschuhfach klemmen. Fertig :-)
Den Einbau eines zusätzlichen Temperaturfühlers / -Anzeige wollte ich nicht machen, deshalb wollte ich die Zuverlässigkeit meiner Temperaturanzeige prüfen. Verwendet habe ich das kleine Infrarotthermometer (Link (http://www1.conrad.de/fas6/fh.php?fh_params=fh_secondid%3Db2c122301%26fh_location%3D%252f%252fb2cconrad_de_b2c%252fde_DE%26fh_view%3Ddetail%26fh_reftheme%3Dpromo_138532288%252cdetail%252c%252f%252fb2cconrad_de_b2c%252fde_DE%252f%2524s%253dinfrarot%255cu0020mini%26fh_refview%3Dsearch%26%2526fh_search%253Dinfrarot+mini&fh_host=http://www1.conrad.de&fh_session=/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTMwOTEwMjM2MTA=?&fh_pic_url=//media.conrad.de&layout=b2c&fsm_host=&fsm_insertkz=)) und damit an den Schrauben des Thermostatgehäuses bei meinem T1 gemessen (jeweils die höchste Temperatur als Wert angenommen).
Den Gegentest hatte ich gemacht, als die Temperatur so um die 50 Grad lag, indem ich den Wert der Schrauben mit dem des Kühlwassers (direkt über den offenen Deckel am Kühler) verglichen habe. Beide Werte war praktisch gleich. Ich habe jetzt gelernt, daß meine Temperaturanzeige einen zu hohen Anfangswert anzeigt und nicht linear verläuft. Insgesamt ist die Anzeige zuverlässig und ich kann die Werte jetzt korrekt einschätzen (keine Gradeinteilung beim T1 / Shadow).
Wenn es um einen Festeinbau eines Zusatzinstruments geht haben andere Teilnehmer des Forums (z.B. Udinho) das schon gemacht und auch im Forum z.T. schon beschrieben. Die können da bestimmt gute Tips geben.
Gruß
Winfried Hirsch
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"Hallo MK IV/R-Type Driver,
von einem ‚Hochleistungskühlnetz’ würde ich aus eigener Erfahrung grundsätzlich abraten. Ein Zusatzventilator kann zwar etwas Abhilfe verschaffen, behebt aber nicht die Ursache.
Bedingt dadurch, dass die Abstände der Lamellen innerhalb der Kühlermatrix bei einem ‚Hochleistungskühler’ erheblich kleiner sind, wird auch der Durchsatz an Luft durch den Kühler geringer, denn der richtige Staudruck fehlt. Somit hebt sich der vermeintliche Vorteil auf.
Hinzu kommt, dass sich aufgrund des durch die Chromlamellen relativ stark verdeckten Kühlers sowieso schon eine weitaus reduziertere Anströmung des Kühlers ergibt, als läge dieser frei im Fahrtwind. Ist das neue Netz zu eng, reicht der Staudruck des Fahrtwinds in Verbindung mit dem Sog des Lüfterrades nicht mehr aus, eine ausreichende Kühlung im lastkritischen Fall zu bewerkstelligen."
das würde ich aber wirklich keinen Kühlerbauer lesen lassen...........
ein Hochleistungsnetz besteht im wesentlichen aus folgenden Komponenten :
- erhöhte Anzahl von Röhrchen mit geringerem Abstand als normale Kühler, 8 oder 10 mm ( < somit bekommt man mehr Röhrchen auf die vorhandene Fläche - ergo mehr und schnellerer Durchfluss )
- Zickzack Lamellen anstatt normale Lamellen, wodurch die Oberfläche der Lamellen zur Wärmeabgabe vergrössert werden ( schnellere und bessere Wärmeabgabe )
Grüße,
Christian
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Hallo Christian,
Bentleydriver dürfte dennoch recht haben, zumal auch bereits durch verschiedene andere Besitzer gehört habe, dass es auch dort zu keiner Besserung kam, nachdem ein Kühlerbauer ein Hochleistungsnetz eingebaut hatte. Hier Auszug aus der Mail eines Freundes, der einen R-type und Silver Dawn besitzt, die das Kühlernetz und die persönliche Erfahrung zum Inhalt hat:
"Bei den Kühlern, wie sie seinerzeit ab Werk geliefert worden sind, war das nicht nur sehr großflächig, sondern auch recht "tief" - nämlich etwa 65mm. Mit der Begründung, dass heutige "Hochleistungsnetze" deutlich besser wären (die Begründung ist NICHT in vollem Umfang zutreffend!), werden als Standard heute "new cores" eingesetzt, die zwar ebenso großflächig sind wie früher. Aber im direkten Vergleich zeigt sich, dass die nicht einmal mehr 50mm "tief" sind. Solch ein Vergleich läßt sich natürlich nur durchführen, wenn man so wie in den Garagen hierorts unmittelbar nachmessen kann! Der nie mit Hitzeproblemen auffallende
Bentley R hat noch das originale Kühlernetz aus 1954 (irgendwann vor 25 Jahren mal gereinigt und an einer Stelle abgedichtet) wohingegen der
Silver Dawn ein komplett neues "Hochleistungsnetz" erhalten hat - und das gerät bei hohen Außentemperaturen ans Limit, will heißen, die
Kühlwassertemperatur steigt etwa im Stau auf dem Boulevard Peripherique/Paris in den Sommermonaten ganz deutlich an. Kein Wunder,
wenn man sich überlegt, dass im Kühlwasserhaushalt etliche Liter fehlen - und kein Wunder, dass der Kühlerbaubetrieb so uneinsichtig ist, mit der
Behauptung zu kontern, das sei belanglos, weil doch das neue Netz "Hochleistung" brächte. Alles Unfug, denn nachdem ich einen zuschaltbaren
Ventilator vor den Kühler hatte setzen lassen (der Ventilatorflügel im Motorraum ist nicht sehr wirksam sondern verwirbelt eher die heiße Luft im
Motorraum) konnte ich die Temperatur deutlich absenken. In Ergänzung wird noch ein zusätzliches Wasserreservoir eingesetzt - um die Füllmenge wieder
auf den Stand zu bringen, wie vom Werk vorgesehen."
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Hallo,
1. es sollten immer die gleichen Maße als neues Netz eingesetzt werden, d.h. als Bsp. Cloud 3 hat ein 60mm breites Netz - es sollte auch wieder ein ebenso breites, neues Netz genommen werden. Alles andere wäre auch Blödsinn und unnötige Arbeit, zumal das Netz dann optimal in den alten Kasten passt und man diesen überhaupt nicht verändern muss.
2. bei der von mir angesprochenen Art von Netzen habe ich sogar mehr Wasser im Haushalt als vorher. Durch die einfache, waagerechte Anordnung der Röhrchen gegenüber dem alten Netz ist die Wassersäule und auch der Durchfluss wesentlich höher.
3. bedingt duch die Anordnung der Röhrchen und der Zickzacklamellen ist die Wärmeabgabe wesentlich erhöht.
Ich kann - ich habe heute noch einmal mit meinem Kühlerbauer gesprochen - nur vor den bereits genannten Theorien warnen, da sie nicht
haltbar sind.
Voraussetzung dafür:
- ein ebenso großes Netz wird wieder eingesetzt ! Ich hätte nicht gedacht, dass jemand auf die Idee kommt ein kleineres einzusetzen. Dann sind Probleme vorprogrammiert.
Grüße,
Christian
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...is ja nett, dann hat der Kühlerbauer des zitierten Freundes also Murks gemacht, als er den zu schmalen Kühler im Silver Dawn verbaute!
Hier ein aktuelles Bild meines eigenen Mk VI:
http://www.rrec.de/fileadmin/bilder/wallpapers/1024X768/Bertie_1024.JPG
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Hallo Shadow II,
ich gebe lediglich meine selbst gemachten Erfahrungen wieder. Die darf sich natürlich jeder (Kühlerbauer) gerne durchlesen und sie für sich als theoretischen, nicht haltbaren Quatsch abhaken!
Die Dimensionierung eines Kühlers wurde in der Frühzeit unserer Fahrzeuge auch schon anhand einer hydraulischen Berechnung durchgeführt. Alle Komponenten sind dabei meist sorgfältig aufeinander abgestimmt worden.
Zu berücksichtigenden Parameter sind z.B.:
-Wassermengen in Motorblock/Leitungen/Kühler/Ausgleichsbehälter
-Fließgeschwindigkeiten in Motorblock/Leitungen/Kühler
-Hydraulische Widerstände im Motorblock/Leitungen/Kühler
-Förderleistung (Menge/Druck) der Wasserpumpe
-Wärmemenge, die dem Motor entzogen werden muss
-Potentialausgleich der durch die den Kühler durchströmende Luft bewirkt werden kann
-verschiedene Lastzustände wie Stand, zügige Fahrt usw.
-Wasserzusammensetzung
-Materialien von Kühler, Motorblock und Zylinderkopf (Wärmeleitfähigkeiten)
-etc., etc.
Wenn Du einen Kühlerbauer gefunden hast, der alle Komponenten Deines Fahrzeuges hinterfragt, kontrolliert und bei der Dimensionierung der neuen Kühlermatrix berücksichtigt hat, kannst Du Dich glücklich schätzen. Um eine derart qualifizierte Bezugsquelle wäre ich jederzeit verlegen.
Einfach nur ein bestehendes Netz ‚mit viel Erfahrung‘ durch ein neues ‚Hochleistungsnetz‘ zu ersetzen ist am Ende des Tages nur halbe Sache. Nicht selten ist da auch ein gewisse Menge Unwissenheit und Unkenntnis der Randbedingungen seitens der Kühlerbauer sowie des Old-/Youngtimerfreundes im Spiel. Z.B. haben die wenigsten Kühlerbauer Erfahrung mit älteren drucklosen KFZ-Kühlsystemen, wie z.B. dem des MK VI. Mehr Röhrchen machen nur dann Sinn, wenn die Wasserpumpe diese auch gescheit beliefern kann (Menge/Druck), da sich durch mehr Röhrchen der hydraulische Widerstand erheblich erhöhen wird (Strömungszustände turbulent/laminar mal außer Acht gelassen). Zickzacklamellen nutzen nur im dem Fall, wenn die Luft ausreichend daran vorbeiströmen kann (Staudruck). Es wäre sonst so, als wenn ich einfach eine 19‘‘ Felge gegen eine 20‘‘ Felge tausche, nach dem Motto: Dreht doch auch. So einfach ist die Sache aber bei einem Kühler meist nicht. Und wenn wie von MK6 oben zitiert, dann dem Kühlkreislauf womöglich auch noch ein gewisse Menge Wasser vorenthalten wird, da das Netz dünner bzw. feiner wird, ist das so als wenn man gleich mal 2 Liter Öl aus dem Ölkreislauf dauerhaft ablässt!
Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass ein alter Kühler zum Kühlerbauer gebracht wird und dieser dann einfach neues Netz einbringt. Ich kann nur jedem empfehlen, sich dabei möglichst genau an den Altbestand zu halten, denn der Hersteller hat sich schon was dabei gedacht, als er den Kühler seinerzeit konstruiert und dimensioniert hat. Die Ursachen für Überhitzung liegen meist an anderer Stelle und ein ‚Hochleistungsnetz‘ (der Ausdruck ist sowieso nicht korrekt) wird in den wenigsten Fällen Abhilfe schaffen. Wie ich selbst erleben durfte, und MK6 auch aus anderer Quelle beschreibt, gibt es bei einem neuen Hochleistungsnetz möglicherweise durchaus gravierende Nebenwirkungen. Und als Allheilmittel gegen Überhitzung mag so ein neues Netz auch nur die Symptome kaschieren, nicht aber die Ursachen beheben.
Eine weise Entscheidung beim Einbau eines neuen Kühlernetzes wünsche ich jedem.
Gruß
BentleyDriver
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Bentleydriver hat schlicht recht, denn (wenngleich es in den 1950er Jahren nicht unbedingt im Fokus stand, dass diese Wagen weite Strecke bei höheren Tempo über Autobahnen "gejagt" werden) die Herren Ingenieure bei Rolls-Royce schon dafür gesorgt dass vieles doppelt abgesichert ist (siehe z.Bsp. Benzipumpe, derer direkt zwei dort sind), sodass auch das Kühlsystem allen Eventualitäten Stand halten müsste - zumal es auch keine Unterschiede gab zu den vielen Wagen die nach Australien oder Ägypten ausgeliefert wurden. Überhitzung wird also immer eine nicht-konstruktionsbedingte Ursache haben müssen, in meinem Fall ist es festsitzender Dreck. und: ein Rolls-Royce oder Bentley ist ein solch fabelhaft zuverlässiges Auto dass solche Mängel von Haus aus ganz gewiss nicht zu erwarten sein sollten.
Mein ehemaliger S1, den ich im Alltag fuhr, verfügt über den fast gleichen Motor und obgleich alles original (wenn auch überholt war) machte dieser selbst im Stau auf der A4 in der Sommerhitze keinerlei Anstalten zum Überhitzen; stattdessen stand manch moderner Wagen bereits auf dem Standstreifen mit kochendem Kühler. ..
Anyway, BentleyDrivers und meines anonym bleibenden Bekannten persönliche Erfahrung sprechen ebenfalls sehr dafür alles so zu lassen wie es ist und schlicht dafür zu sorgen, die Ursachen zu beheben, sollte die originale Spezifikation bereits völlig ausreichen. Lediglich aber einen Überlaufbehälter halte ich für sinnvoll, da es weder im Sinner der Umwelt sein kann, Kühlwasser zu verlieren, noch bei Fahrt wahrgenommen wird. Das sollte helfen zu vermeiden was einem anderen Freund mit seinem Dawn passierte, nämlich dass irgendwann zu viel Wasser verloren war und der Motorschaden unterwegs die Fahrt vorzeitig beendete. (Noch) Ein Freund hat soetwas in seinem S1 Continental eingebaut.
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Yip. Der Kühlungssystem ist seit fast 60 Jahre knapp gewesen. Dringend muss er Zik-zak austauscht usw. rediviert sein. Oh-eh, dann muss ich mit Calgon oder Wool Mix dass sofort spülen, und eine neue Matrix unbedingt einbauen.
RT.
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Ich habe ein paar Bilder eines Cloud 3 Kühlers mal unter folgender Adresse gepostet:
http://brroc.de/index.php?option=com_fireboard&Itemid=40&func=view&id=1013&catid=16&limit=4&limitstart=0
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Habe mir grad nochmal meine alten Beiträge zum Thema Überhitzung durchgelesen. Dafür, dass ich ja nun wirklich keine Ahnung habe, war ich 2008 noch ein echter Klugsch...er. 8)
Da wir in diesem Forum leider nur sehr Überschaubar 'User' eines Mk V1 und R haben und sich in allen anderen Foren weltweit Diskussionen, selbstverständlich, nur auf Englisch ergeben können, die deshalb auch nicht immer leicht zu verstehen sind, wenn es um Technik geht, bin ich ziemlich Froh, dass BentleyDriver sein Wissen hier teilt und, so wie auch hier nachzulesen, stets samt vernünftiger Begründung uns weitergibt. Ich finde das wirklich sehr hilfreich und wichtig! Ganz herzlichen Dank deshalb hier einmal auch an ihn!!