Autor Thema: Fragen zum Active Ride  (Gelesen 273 mal)

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Offline Robert Royce

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Fragen zum Active Ride
« am: Mi.14.Apr 2021/ 20:24:40 »
Hallo zusammen,
leider habe ich in der Suche dazu noch nichts passendes gefunden.
Nach dem ich mein Lenkungsspielproblem in den Griff bekommen konnte (Danke noch mal an dieser stelle) habe ich ein paar Test KM abgespult und finde, dass mein Rolli ganz schon staff auf der Staße liegt. Vor allem kurze Stöße (Gullideckel oder ähnliches) dringen gefühlt ungefiltert ins Auto durch.
Mein Auto (1991er RR Silver Spur II) hat das Active Ride verbaut. Wenn man die Zündung an macht bzw. das Auto startet, erscheint für ein paar Sekunden die Meldung "Active Ride" im Display, verschwindet dann aber wieder nach ein paar Sekunden. Den Reparaturleitfaden habe ich so verstanden, dass dies bedeutet, dass ein Fehler abgespeichert ist, aber momentan kein aktueller Fehler besteht. -> Active Ride sollte also eigentlich ordnungsgemäß funktionieren. Zu dem abgespeicherten Fehler kann ich sagen, dass als ich das Auto bekommen habe, der Stecker vom ABS Sensor VL zerbröselt war und einen Kurzschluss hatte. Darüber bekommt das Steuergerät ja das Geschwindigkeitssignal. Dieser Fehler ist bereits behoben. Meine Vermutung ist, dass daher der abgespeicherte Fehler kommt.

Meine Fragen sind:
- Kann man den Fehler irgendwie ohne das spezielle "Diagnosegerät" löschen?
- Kann man ohne das "Diagnosegerät" herausfinden in welchem Modus sich das Fahrwerk aktuell befindet?

Vielen Dank vorab!

Viele Grüße
Robert

Offline Udinho

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Re: Fragen zum Active Ride
« Antwort #1 am: Mi.14.Apr 2021/ 23:36:59 »
Du stellst konkrete Fragen, da gibt's konkrete Antworten: zweimal NEIN.

Den Modus, in dem das Auto hinsichtlich ARC fährt, spürt man im übrigen. "Hart" ist echt unkomfortabel hart. "Normal" ist normal, nicht hart, aber auch nicht weich. Und "weich" ist richtig weich, da schaukelt er ganz schön, wenn man z.B. einen Bordstein runterfährt.

Prüfen kann man das nur während der Fahrt, weil des ARC erst ab 5 km/h arbeitet, bis dahin ist der Modus immer "hart". Das testet man, indem man mit etwas mehr als Schrittempo einen Bordstein runterfährt; dabei muß das Auto richtig weich einfedern. Tut er's, ist alles prima. Tut er's nicht, ist was defekt.

Ursachen gibt es zahlreiche, abgespeicherte Fehler können nur mit dem Testgerät ausgelesen werden. Alte Geräte machen das über Blinkcodes, moderne in Klartext.

Nicht alle Fehler führen zum Abspeichern von Fehlermeldungen. Spannungsdifferenzen in den Federbeinen, rechts und links und dadurch zu hartes Ansprechen der Federung, werden nicht registriert. Im Auto sind einige Sensoren untergebracht, z.T. im Steuergerät selbst, das im übrigen fest montiert sein muß, weil sonst z.B. der Beschleunigungssensor falsch reagiert und das ECU zu falschem Federungsverhalten veranlaßt.

Unabhängig vom Steuergerät des ARC ist ein weiteres Steuergerät für die Spannungsversorgung der Federbeine bzw. ihrer Ventile vorhanden. Fehler darin werden nicht abgespeichert! Bei unserem TurboR war ein ausgefallenes ARC durch dieses Spannungssteuergerät (power unit) verursacht. Austausch aller Transistoren war die angemessene Kurmaßnahme, die aber nicht immer das Problem löst.

Ohne Testgerät wirst Du das Problem nicht selbst lösen können. Und selbst dann kann es sein, daß kein Fehler festgestellt wird - weil er eben in den Federbeinen selbst bzw. den Steuerventilen bzw. einem davon oder der power unit liegt.

Das Geschwindigkeitsignal kommt übrigens nicht von einem ABS-Sensor, sondern direkt vom ABS-Steuergerät (Pin 17 rot-gelbes Kabel).

Gruß - Udo
« Letzte Änderung: Mi.14.Apr 2021/ 23:59:02 von Udinho »
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Offline Robert Royce

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Re: Fragen zum Active Ride
« Antwort #2 am: Sa.17.Apr 2021/ 19:59:58 »
Hallo Udo,

danke für deine ausführliche Antwort.
Eine verstellung kann ich nicht wirklich feststellen, vielleicht ist mein Popometer auch nicht sensibel genug, Aber richtig weich federn und schauckeln macht meiner defintiv nicht.
Das mit der Power ECU ist ein guter Ansatz, den ich gerne verfolgen würde und mir dann im Anschluss mal die Diagnose von Herrn Erbrecht mieten werde um die Fehler zu löschen.

Ich habe heute mal nachgesehen. Das Steuergerät sitzt ja hinter dem Sicherungskasten. Hast du einen Tipp für mich wie ich es am besten ausbaue? Was auch noch interessant wäre: Wie hast du festgestellt, dass die Transitoren defekt waren oder hast du pauschal alle ersetzt?

Vielen Dank vorab!

Gruß Robert

Offline Udinho

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Re: Fragen zum Active Ride
« Antwort #3 am: So.18.Apr 2021/ 10:20:03 »
Du mußt PowerECU und ARCECU (Steuergerät) schön auseinanderhalten. Das ARCECU sitzt hinter dem Sicherungskasten, es ist vom Beifahrerfußraum her leicht zu erreichen, wenn man weit genug mit dem Kopf - und anfangs mit einer Lampe der besseren Orientierung wegen - in den Fußraum kriecht dorthin, wo die Füße stehen, und nach oben schaut. Über den Füßen ist das ARCECU mit nur zwei Muttern (8 mm, glaube ich mich zu erinnern) befestigt, mit Licht ganz gut sichtbar und zu erreichen. Der Anschluß für das Testgerät ist von unten zu erreichen und mit einem Gummistöpsel zugedeckt - wenn der noch da ist. Das Steuergerät muß richtig fest sitzen und waargerecht/senkrecht ausgerichtet sein - drin sitzt ein Lagesensor, der Beschleunigungskräfte in alle Richtungen mißt. Steht das ECU schief oder ist es locker, taugen die gemessenen Wert für nix mehr, die Federung arbeitet scheinbar absurd. Auch am Lenkrad sitzt ein Sensor, der die Lenkbewegungen mißt, auch der kann ausfallen - was das berühmte Testgerät RH12418 feststellt.

Das PowerECU sitzt oben rechts unter dem Toproll und ist nur mühsam zu erreichen. Es hat für jedes Federbein einen Transistor. Ich hatte sie einfach allesamt verdächtigt und ausgelötet und dann an so einem chinesischen billigen Testgerät geprüft, einer war defekt, ich habe alle ersetzt, kosten nur Pfennige. Leider habe ich die Bastelei nicht dokumentiert und weiß den Typ des Transistors nicht mehr. Überhaupt war die Aktion einmalig und liegt 15 Jahre zurück - die Reparatur war dauerhaft erfolgreich, das PowerECU hat nie wieder gestreikt. Einzelheiten habe ich längst vergessen.

Das PowerECU kannst Du nicht mit dem Testgerät prüfen. Das PowerECU steuert nur die Spannungsversorgung der Federbeinventile. Das Testgerät prüft vor allem deren Funktion und das grundsätzliche Funktionieren des Steuergeräts und der Sensoren. Das PowerECU kann heiß werden und wegen Überhitzung ausfallen – wenn ich mich recht erinnere, ist das das einzige am PowerECU, was das Testgerät prüft.

Wenn nur ein einziger Fehler auftritt, federt das Auto insgesamt hart, die beiden anderen Modi sind nicht mehr verfügbar. Wenn Dein Auto sich immer hart verhält und sich das bei keiner Geschwindigkeit verändert, ist der Wurm drin, der nur mühsam zu lokalisieren ist. Das (neben den Kosten für die vorderen Federbeine, die hinteren sind preiswert zu haben) ist mit ein Grund dafür, daß mancher das ganze System lahmlegt oder lahmlegen läßt und normale Stoßdämpfer einbaut. Dem System wird dann über ein eigenes Steuergerät (gibt's bei FlyingSpares) vorgegaukelt, daß die korrekten Stoßdämpfer noch vorhanden sind. Für mich ist das eine Un-Lösung.

Das Umschalten von einem Modus in den nächst härteren geht dermaßen schnell, daß man es nur bei aufmerksamem Beobachten bemerkt. Bei den hier bei uns häufigen Topes (Bodenschwellen, damit man langsamer fährt), federt des Auto beim Beginn einer Schwelle noch weich, während es beim Verlassen der Schwelle schon eine Stufe härter ist. Das gleiche Verhalten erlebst Du, wenn Du plötzlich heftig von links nach rechts oder von rechts nach links und wieder zurück lenkst, beim ersten Lenken ist die Federung noch weich, beim Zurücklenken schon eine Stufe härter. Bei Fahren mit angeschlossenem Testgerät kannst Du den Unterschied sehr schön merken, wenn Du mit dem Gerät die Federung auf "comfort" stellst, dann bleibt die Federung - wenn kein Wurm drin ist - immer weich. Man kann das durchaus mögen ... Übrigens kannst Du bei angeschlossenem Testgerät mit dem Motor im Leerlauf und stehendem Fahrzeug jedes Federbein durch Wippen entsprechend der Einstellung am Testgerät auf seine korrekte Funktion prüfen, so was geht nur mit dem Testgerät. Ich würde mich nicht wundern, wenn Dir das Testgerät mit seinen vielfältigen Möglichkeiten so gut gefällt, daß Du es Dir kaufst. Manchmal bekommt man es bei Ebay für einen vertretbaren Preis, neu z.B. bei Introcar für knapp 300 € in der alten Ausführung. Man kann das Gerät angeschlossen lassen und während der Fahrt auf den gewünschten Modus permanent einstellen.

Das Eprom im Steuergerät gibt auch gerne den Geist auf. Das gibt es natürlich als Ersatzteil, man kann, wenn man's lieber weicher mag, das RR-Eprom einsetzen anstelle des Bentley-Eproms. Der Unterscheid besteht aber eh nur in den Geschwindigkeiten, bei denen von einem Modus in den
anderen geschaltet wird. Oberhalb von 160 km/h schalten alle Steuergeräte auf hart. Bei Introcar kann man sich sein Eprom nach eigenen Vorstellungen programmiert bestellen. Unser TurboR hat so ein verändertes Eprom. Außerdem habe ich einen elektronischen Drehschalter installiert, über den jeder Modus beliebig eingeschaltet werden kann. Beim Conti habe ich da noch nicht gebastelt.

Übrigens gibt es Eproms in den Bentleys, die den weichen Modus überhaupt nicht einschalten. Ich bin jetzt echt zu faul rauszusuchen, ab wann dieses Eprom serienmäßig verbaut wurde. In der Anfangsphase gab es  Kundenbeschwerden über unverhältnismäßig laute Schaltgeräusche der Federbeinventile. Bei den Bentleys hat man im Falle von Beschwerden dann Eproms eingebaut, die den weichen Modus nicht mehr schalten. Vielleicht hast Du so ein Eprom in Deinem Steuergerät? Diese Eproms wurden nachträglich eingebaut. Man kann das wohl nicht am Eprom erkennen. Wenn aber mit dem Testgerät ebenfalls der weiche Modus nicht eingeschaltet werden kann, dann weisse Bescheid, Schätzelein. Da hilft dann nur der Erwerb des ursprünglich verwendeten Eproms oder eines solchen für die RRs.

So, nu hast Du erst mal genug Input zum Verdauern. Ist ja vielleicht auch für den einen oder anderen einfach so auch ganz interessant.

Gruß - Udo
« Letzte Änderung: So.18.Apr 2021/ 10:28:43 von Udinho »
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Offline Minster

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Re: Fragen zum Active Ride
« Antwort #4 am: So.18.Apr 2021/ 15:00:25 »
Hallo Udo,
danke für den Ausführlichen Bericht. Ich habe ja bei meinem 2002 er Silver Seraph auch ein Problem mit dem Active Ride. Es steht permanent auf hart.
Eine Testfahrt mit Herrn Marlok und dem angeschlossenen Tester ergab dass er beim Anfahren kurz auf Normal geht und innerhalb von einer Sekunde sofort wieder auf hart.
Fehler war leider keiner abgespeichert. Nachdem ich jetzt das ECU ausgebaut habe ( Mittelkonsole raus) hab ich es einem befreundeten Electroniker gegeben. Er hat mal reingeschaut aber leider keine Auffälligkeiten entdeckt. Er hat einiges nachgelötet und die Kontaktflächen eines kleinen Relais auf der Platine gereinigt. Leider ergab die anschließende Probefahrt keine Verbesserung---bretthart.
So langsam weiß ich auch nicht mehr weiter, bzw, weiß nicht wirklich wer mir hier irgendwie weiterhelfen könnte. In England gibt es einen Anbieter der für mein Modell einen manuellen Drehschalter anbietet um die verschiedenen Fahrmodi einstellen zu können. Ich hätte allerdings lieber die Originale Fahrwerksregelung.

Vielleicht hast Du eine Idee?
Danke
Gruß
Andreas
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Offline Udinho

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Re: Fragen zum Active Ride
« Antwort #5 am: So.18.Apr 2021/ 17:01:42 »
Die Funtionsweise ist bei Arnage und Seraph wohl grundsätzlich die gleiche geblieben wie bei den SZ-Fahrzeugen. Die Steuerung wurde allerdings in einem einzigen Gerät zusammengefaßt, das entsprechend teuer ist (knapp 2.500 € plus Steuern).

Westminster Auto Spares bietet so ein Gerät in gutem gebrauchtem Zustand für etwa 920 Euro an, abzgl. englische MWST bleiben etwa 720 €. Wenn Du über deren Website gehst, könntest Du ein Gebot machen, sie werden - denke ich - 600 € ohne MWST akzeptieren, die müssen sie ja schließlich selbst nicht mehr abführen. Dafür zahlst Du beim Zoll entsprechend nach. Westminster Auto Spares ist seriös, ich habe dort schon gekauft, allerdings noch zu Vor-Brexit-Zeiten.

Das Arnage-/Seraphsteuergerät habe ich noch nicht von innen gesehen. Viel verstehen würde ich aber eh nicht. Da das Dingen heiß werden kann, mag irgendein elektronisches Bauteil aufgegeben haben. Aus Hilflosigkeit verdächtige ich immer einfach erstmal die Transistoren. Altersbedingt kommen dann die Elkos dran, falls da welche drin sind, weil die mit zunehmendem Alter an ihr Lebensende kommen. Aber ohne Ersatzgerät ist das so eine Sache ... Als ich (wie oben beschrieben) an unserem TurboR in der Powerunit die Transistoren austauschen wollte, habe ich vorher eine Ersatzeinheit - wird wohl gebraucht gewesen sein - gekauft, damit das Auto weiterhin ordentlich zu nutzen war und ich meine Ruhe beim Werkeln hatte, das dann zwar eigentlich überflüssig war, aber der Ehrgeiz ... Nach dem Austausch der Transistoren wurde die reparierte Einheit wieder eingebaut und ist seither drin.

Mein Vorgehen an Deiner Stelle wäre der Kauf des Ersatzteils bei Westminster Auto Spares, um dann in Ruhe den Fehler im originalen Teil suchen zu können.

Gruß - Udo
SSI SRH17687
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Offline Robert Royce

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Re: Fragen zum Active Ride
« Antwort #6 am: Mi.21.Apr 2021/ 19:00:09 »
Ich melde mich auch mal wieder zurück.
In der Zwischenzeit war ich auch fleißig und habe die Power ECU mal ausgebaut. Bei mir tatsächlich hinter dem Sicherungskasten. Um es auszubauen musste man nur die 2 8er Schrauben, mit denen das Halteblech an den sicherungskasten geschraubt ist (im Fußraum liegend und nach oben sehend gut zu erreichen) herausschrauben und die beiden 4er Inbusschrauben mit denen die Klappe angeschraubt ist lösen und schon kam das ganze Geschleuder runter und man konnte die Power ECU herausnehmen. Siehe Foto anbei. Ich konnte es leider nicht anders aufnehmen, aber beide Steuergeräte (Control und Power) sind im 90° Winkel zueinander montiert. Das Control so wie du es beschrieben hast (Udo), horizontal, und das Power senkrecht hinter dem Sicherungskasten.


Ich würde gerne einen ARC Tester kaufen, leider ist das alte Gerät bei Introcar nicht mehr lieferbar:
https://www.introcar.co.uk/products/test-box-auto-ride-cont-p30933
https://www.introcar.co.uk/test-box-auto-ride-contrl-p48869

Dann habe ich noch den von SBI gefunden:
http://www.sbi-ee.co.uk/Active%20ride%20diagnostic.html

Leider antworten die Jungs nicht...

Habe jetzt mal die Transistoren bestellt und werde die dann mal wechseln und sehen, ob sich was ändert.

Offline Minster

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Re: Fragen zum Active Ride
« Antwort #7 am: Mi.21.Apr 2021/ 19:53:57 »
Auch ich bedanke mich bei Udo für die ausführliche und hilfreiche Antwort.
Ich werde mal als nächstes die Verkabelung einschließlich der Magnetventile an den Dämpfern vom abgezogenen Stecker am Steuergerät her durchmessen / ohmen und hoffen dass ich einenFehler finde.

Die Firma SBI habe ich auch schon zwei mal angeschrieben, habe aber leider auch keine Antwort und es gibt auch leider keine Telefonnummer.

Schönen Abend
Andreas
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Offline timeckart

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Re: Fragen zum Active Ride
« Antwort #8 am: Mo.03.Mai 2021/ 19:31:47 »
Ich habe vor Jahren schon einmal mein Active Ride Steuergerät überholen lassen. Nun leuchtet es wieder...

https://www.youtube.com/watch?v=BViwosawwoM

The ECU converstion that is supplied in the kit tells the rear suspension to be set to the normal setting. It means that the rear suspension is no longer active. You still use the same suspension components, they just stop switching. The ECU comes in our kit 
                                                             
https://www.introcar.co.uk/active-ride-conversion-kit-uv31538-9pa-p274679

https://www.flyingspares.com/non-active-ride-conversion-kit-ud74215narkit.html


LCX31652, Silver Spur II, Ferrari 512 und Maranello